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4:LOOP: Gameplay-Trailer zeigt Koop-Action, Wahrscheinlichkeitskarte und Roguelike-Mechaniken

Mit „4:LOOP“ hat Bad Robot Games im Rahmen der jüngsten State of Play einen ausführlichen Gameplay-Deep-Dive präsentiert. Der Koop-Roguelike-Shooter ist auf vier Spieler ausgelegt und kombiniert taktische Teamentscheidungen mit prozedural generierten Missionen – und einer ungewöhnlichen Wiederbelebungsmechanik.

Game Director Mike Booth stellte dabei die Kernsysteme vor und erklärte, wie sich Struktur, Progression und Risiko im Spiel verzahnen.

Alien-Invasion: 99,99 Prozent der Menschheit in Glas verwandelt

„4:LOOP“ spielt in einer dystopischen Welt, in der nahezu die gesamte Menschheit durch eine Alien-Invasion ausgelöscht wurde. Ein gigantisches Mutterschiff erschien über der Erde und setzte einen Energiestrahl ein, der 99,99 Prozent der Bevölkerung in Glas verwandelte.

Die Spieler übernehmen die Rolle der wenigen Überlebenden, die aus unbekannten Gründen verschont blieben. Von einer zentralen Basis aus starten sie riskante Missionen, um Ressourcen zu sichern, Technologie zu sabotieren und das Überleben der Menschheit zu sichern.

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Die Wahrscheinlichkeitskarte als strategisches Herzstück

Zentrales Spielelement ist die sogenannte Wahrscheinlichkeitskarte. Dabei handelt es sich um eine Missionsübersicht mit verschiedenen Knotenpunkten, die jeweils eigene Risiken und Belohnungen bieten.

Das Besondere: Das Team stimmt gemeinsam darüber ab, welchen Knotenpunkt es als Nächstes ansteuert. Jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Verlauf des Runs. Riskantere Missionen versprechen größere Belohnungen – erhöhen aber auch die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns.

Mit jedem Abschnitt steigt der Schwierigkeitsgrad. Am Ende bestimmter Routen warten Bosskämpfe. Aktuell sind drei unterschiedliche Bosse geplant, die jeweils andere Anforderungen an Koordination und Taktik stellen.

Missionen mit klaren Aufgaben – und hohem Druck

Wird eine Mission gestartet, teleportiert das Spiel das Team direkt ins Einsatzgebiet. Dort warten unterschiedliche Aufgaben:

  • Hacken von Alien-Technologie
  • Sammeln wertvoller Ressourcen
  • Rettung von Überlebenden, die Upgrades gewähren

Währenddessen greifen gegnerische Einheiten wie Killbots an. Entscheidend: Solange mindestens ein Teammitglied die Fluchtzone erreicht, gilt die Mission als erfolgreich.

Wiederbelebung mit Konsequenzen

Gefallene Charaktere werden in der Heimatbasis „anhand von Backups neu gedruckt“. Doch das System hat einen Haken: Nach jeder Wiederbelebung erhält die Figur einen gebrochenen Knochen.

Diese Verletzungen können nur an bestimmten Rastpunkten geheilt werden und wirken sich auf die Performance aus. Stirbt das gesamte Team, endet der Run endgültig.

Damit verbindet „4:LOOP“ klassische Roguelike-Strukturen mit einem System, das Fehler nicht sofort bestraft, aber langfristige Konsequenzen erzeugt.

Basis, Shop und flexible Builds

Zwischen den Missionen kehren Spieler in ihre Basis zurück. Dort lassen sich Ausrüstung anpassen, Strategien besprechen und Items kaufen.

Ein integrierter Shop bietet zusätzliche Gegenstände, die mit gesammelten Ressourcen erworben werden können. Waffen, Fähigkeiten und Gadgets lassen sich frei kombinieren.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Jetpacks für vertikale Mobilität
  • Maschinenpistolen und schwere Waffen
  • Hacking-Tools
  • Heilfähigkeiten

Die Zusammenstellung bestimmt Rolle und Spielstil im Team – vom mobilen Scout bis zum defensiven Unterstützer.

Dynamische Missionen bei jedem Durchlauf

„4:LOOP“ setzt stark auf prozedurale Systeme. Startpunkte, Missionsziele, Gegnerplatzierung und Beuteverteilung variieren bei jedem Run. Zusätzlich verändern sich Tageszeit und Wetterbedingungen.

Laut Entwickler interagieren Gegner, Kreaturen, Pflanzen und Ausrüstungsgegenstände dynamisch miteinander. Dadurch soll jeder Durchgang anders verlaufen – und Teamabsprachen noch wichtiger werden.

Beta geplant – Release später in diesem Jahr

„4:LOOP“ erscheint zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr. Vorab ist eine geschlossene Beta geplant, für die sich interessierte Spieler anmelden können.

Mit seiner Mischung aus Koop-Shooter, Roguelike-Struktur und strategischer Wahrscheinlichkeitskarte könnte „4:LOOP“ vor allem Teams ansprechen, die taktische Abstimmung und Risikoabwägung suchen. Die Kombination aus dauerhaften Konsequenzen, variablen Bosskämpfen und dynamischen Runs macht den Titel zu einem der interessanteren Multiplayer-Projekte der aktuellen State of Play.

Solider Snake

In meiner Freizeit spiele ich gerne Poker und verbringe den halben Tag im Keller, um meine Gamer-Skills zu verfeinern. Leider ist auch nach 20 Jahren Gaming immer noch nichts mit den Skills. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden?! Peace, euer Snake!
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