PLAYCENTRAL PREVIEW Vindictus

Vindictus: Herzlich Willkommen in der Welt der Online-Action!

Von Redaktion PlayCentral - Preview vom 21.09.2011 10:06 Uhr

Wie kaum ein anderes Spiel hat Vindictus es geschafft, schon lange vor der Veröffentlichung zum Geheimtipp zu werden. Das Action-MMOG aus dem Hause devCAT ist in Korea und Nordamerika schon seit geraumer Zeit erhältlich und konnte dort auch schon das ein oder andere Lob einheimsen. Lediglich die europäische Spieler-Gemeinde wartet immer noch fieberhaft auf die Veröffentlichung des Online-Gemetzels. Endlich aber hatte die Warterei kürzlich erstmalig ein Ende und so startete Vindictus am 15. September in eine viertägige, geschlossene Beta-Phase. Unser Redakteur Christian „Hijuga" Liebert hat sich bereits näher mit dem Spiel befasst, um euch schon mal einen kleinen Vorgeschmack zu bieten und erklärt, was Vindictus alles mit sich bringen wird.

Erfolgreicher Feldzug

Ohne Zweifel: Wenn dieser Tage in MMO-Fankreisen das Wort Vindictus fällt, dann wird man sicherlich auf viel Gehör stoßen. Denn auch wenn der koreanische Titel hierzulande bisher wenig von sich zeigte, hat er es schon zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad geschafft und so kann man Vindictus ohne Übertreibung als einen brandheißen Geheimtipp, der schon seit einer ganzen Weile durch die fabelhafte Welt der Onlinespiele geistert, bezeichnen.

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Angefangen hat alles im Jahr 2009, als der koreanische Spiele-Entwickler mit dem Spiel Mabinogi Heroes einen Prequel zum hauseigenen MMORPG Mabinogi ankündigte. Ohne  große Geheimniskrämerei startete das Spiel in die Open-Beta und schon der dazugehörige Trailer deutete actiongeladene Schlachten und wildes Gemetzel an. Schnell landete Vindictus – wie Mabinogi Heros in den USA und Europa mittlerweile genannt wurde – auf den Wunschlisten so mancher abenteuerlustigen Zocker.
Zum Unmut der sich noch einige Monate geduldenden europäischen Fans konnte man in Nordamerika schon seit Oktober 2010 in den Genuss des Spiels kommen. Grund für die seither andauernde Warterei waren wohl zeitliche Probleme beim Publisher Nexon. Mit dem Einläuten der geschlossenen Testphase war es nun aber auch bei uns endlich so weit und auserwählte Interessenten durften einen ersten Blick hinter die Tore von Vindictus werfen.

Übrigens: In den USA und Korea konnte der Action-Kracher schon so manches hochkarätiges Testergebnis einheimsen, weshalb sich die lange Wartezeit durchaus gelohnt haben könnte. Hoffen wir also, dass wir nicht enttäuscht werden.

Ein Stückchen innovatives Gameplay

Wer denkt, dass wir mit Vindictus ein Onlinespiel der üblichen Sorte serviert bekommen, der liegt ganz schön falsch. Der Koreaner steckt voller innovativer Neuerungen, die hoffentlich frischen Wind in das Genre bringen werden. Hierzu könnte auch der komplette Verzicht auf das klassische Skill-System beitragen. Anstatt auf die Klopperei wilder Tastenkombinationen zu setzen, kämpft ihr hier komplett über direkte, schnell initiierte und umgesetzte Hiebe. Es gibt also keine Angriffs-Zauber, sondern ein Combo-System, wie wir es aus diversen Solospielen kennen. Damit lassen sich dann nicht nur Gegner, sondern auch noch gleich das ganze Areal zerledern. Dieses soll zu großen Teilen völlig zerstörbar sein, was wiederum für noch mehr Action sorgt. Es ist auch nicht weiter notwendig jeden Gegner einzeln anzuklicken, da das Kampf-System auf Hack ’n‘ Slay-Basis funktioniert und wir uns so einfach durch die Monster-Horden durchprügeln können. Dies muss nicht unbedingt nur mit den eigenen Waffen geschehen. Viele Objekte wie beispielsweise Fässer und Steine lassen sich prima als Waffengeschosse nutzen. Das haut dann noch mal richtig rein!

Eine weitere Neuerung stellen die Steuerungsoptionen dar. Hier wird man gleich mit drei verschiedenen Modellen gesegnet, um das Spiel besser an die spielereigenen Vorlieben anzupassen. Höhepunkt des Ganzen ist die Steuerung mit dem Gamepad. Wie das Ganze dann im Spiel abläuft, wissen wir zwar selbst noch nicht so genau, aber es hört sich schon mal verdammt gut an.

Unwichtige Berufe? Das muss nicht sein. Schenkt man den Herren von Nexon Glauben, dann wird das Crafting-System im Spiel nichts für den alternativen Zeitvertreib sein. Denn nur per Marke Eigenbau soll man an die heißbegehrten Rüstungen und Waffen kommen. Damit es aber doch noch einen Anlass gibt, öfter als ein Mal in die Dungeons zu gehen, wird man nur dort die nötigen Rohstoffe für die neue Glanz-Rüstung oder die Über-Klinge bekommen.

Fast wie im Kino

Ein weiteres Schmankerl erwartet uns mit der Atmosphäre von Vindictus. Tonnen an Zwischensequenzen – von denen viele sogar vertont sein werden – hat das Spiel für uns in petto. Obendrauf gibt es noch eine deutsche Lokalisierung, in Text und Ton.
Jeder Boss-Gegner wird sein eigenes Intro bekommen, um dem Kampf noch ein bisschen mehr Leben einzuhauchen. Dieser sieht dann auch verdammt episch aus. Davon konnten wir uns auf der gamescom in Köln schon selbst überzeugen.

Keine offene Welt, dafür viele Dungeons

Das Leveln wird hauptsächlich über Quests abgewickelt und beim Release ungefähr bis Stufe 50 reichen (in der koreanischen Fassung geht es mittlerweile bis Level 70). Die Dungeons sind  wie in den meisten modernen Online-Rollenspielen instanziert, werden teilweise sogar geeignete Gruppen erfordern, mehrere Schwierigkeitsmodi und Bonusmissionen bieten und das hauptsächliche Spielterrain darstellen.

Die Welt selbst wird nicht offen sein. Außerhalb der Dungeons hält man sich in den jeweiligen Quest-Hubs auf, wo man Aufgaben annimmt, die man dann in den einzelnen Instanzen erledigt. Die Entwickler schreiben Gruppenspiel aber ganz groß, wobei die ersten Eindrücke fast schon einen dicken Solospieler-Anteil vermitteln. Genaueres wird man hier dann erst in einem ausführlichen Test sagen können.

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Schluss mit Klassen

Anstatt euch einen Charakter nach Maß anzulegen, wählt ihr aus vier bestehenden Helden aus und könnt diese dann noch minimal verändern. Bisher wird man die Wahl zwischen zwei Nahkämpfern, einer Magierin und einem Fernkämpfer haben. Ein fünfter Charakter, der sich auf den Kampf mit Schusswaffen konzentrieret, ist zwar schon angekündigt, aber noch nicht Teil des Spiels.

Wenn ihr euch dann für einen Helden entschieden habt, könnt ihr lediglich noch die Hautfarbe, die Frisur und die Größe ändern. Andere Möglichkeiten zur Individualisierung, wie zum Beispiel ein anderes Geschlecht, haben die Macher aus Vindictus verbannt. Dadurch könnte der Titel  in unserem Test allerdings schon einige Punkte verlieren, aber bis zum endgültigen Startschuss ist es ja noch eine Weile hin.

Fazit

Wir bekommen es extrem!

Wir Europäer mussten ja, wie oben bereits geschildert, mit am längsten auf Vindictus warten und dies wird von Nexon auch entsprechend belohnt werden. So entschied sich der Publisher bei uns direkt mit der eXtreme Edition an den Start zu gehen. Diese ist bisher nur in Korea verfügbar und beinhaltet ein verbessertes Movement-System, die Möglichkeit zu springen und seine Gegner auch in der Luft bearbeiten zu können. Außerdem ist das ganze Spiel einen Tick rasanter gestaltet als die Version, die derzeit in den USA läuft.

Und was kostet der Spaß?

Wie in Korea schon fast üblich, richtet sich auch Vindictus nach dem free2play-Prinzip. Sprich, das Spiel selbst und der Download werden kostenlos sein. Ihr braucht auch keine monatlichen Gebühren abdrücken. Dafür gibt es eben dann den bekannten Item-Shop, in welchem  man diverse Prestige-Objekte gegen echtes Geld erwirbt.
Ob dies für Gratis-Spieler einen Nachteil darstellt, können wir euch erst nach einem ausgiebigen Test sagen. Man darf aber schon ein bisschen darauf hoffen, dass die Jungs von Nexon aus den Fehlern anderer Titel gelernt haben und ihren Item-Shop kostenlosen Besuchern gegenüber freundlich gestalten.

Reicht meine Kiste für Vindictus aus?

Obwohl Vindictus grafisch schon einiges auf die Beine stellt, fallen die Systemanforderungen recht niedrig aus. Lediglich ein Dual-Core-Prozessor, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine DirectX 10 Grafikkarte sollte eure Kiste im Magen haben, damit das Spiel anständig bei euch läuft.
Möglich gemacht wird dass alles durch die populäre Source-Engine – aus dem Hause Valve – die sonst auch in Top-Titeln wie Portal 2 Verwendung findet. Hier hat devCAT auf alle Fälle auf das richtige Pferd gesetzt.

Ausblick

Action, Action und nochmal Action. Mit Vindictus erwartet uns ein Online-Metzel-Abenteuer der Extra-Klasse. Zumindest wenn man den bisherigen Eindrücken Glauben schenkt. Einzig die Tatsache, dass es sich bei Vindictus „nur" um ein MMOG handelt, schmälert die Freude etwas. Dafür hören sich Dinge wie das sehr wichtige Crafting-System, die Gamepad-Steuerung und das Hack ’n‘ Slay Kampfsystem schon mal sehr gut an. Obendrauf können wir uns auf eine satte Grafik, viele Effekte und detailreiche Animationen freuen.

Wer schon lange auf Vindictus wartet, der möge endlich belohnt werden. Das verraten uns zumindest unsere ersten Beta-Einblicke. Das Spiel sieht schon sehr fertig aus und es dürfte wohl nicht mehr allzu viel Zeit vergehen, bis jeder endlich einen Fuß in die Welt von Vindictus setzen darf.

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