Artikel

Valve bestätigt Verzögerung der Steam Machine aufgrund von Hardware-Engpässen

Valves ambitioniertes Hardware-Projekt nimmt weiter Form an – wenn auch langsamer als erwartet. Die Veröffentlichung der neuen Steam Machine verzögert sich, ebenso wie die Bekanntgabe von Preis und konkretem Releasetermin. Trotzdem verspricht Valve, alle angekündigten Geräte – darunter auch der neue Steam Controller und das Steam Frame VR-Headset – bis spätestens Juni 2026 auf den Markt zu bringen.

Bereits im November 2025 hatte Valve das Comeback seiner Steam-Marke angekündigt. Im Fokus stehen diesmal keine Drittanbieter-Konsolen wie beim ersten Versuch, sondern ein komplett intern entwickeltes System. Die neue Steam Machine soll eine leistungsfähige PC-Konsole für das Wohnzimmer werden, kombiniert mit Valves eigener Software-Plattform SteamOS.

Technische Herausforderungen und Marktunsicherheiten

Warum verzögert sich die Preis- und Terminankündigung? Laut Valve liegt die Verzögerung an den massiven Engpässen bei Halbleitern, RAM, SSDs und anderen Schlüsselkomponenten. Auslöser dafür ist die anhaltend hohe Nachfrage aus der KI-Branche. Firmen, die Rechenzentren bauen oder mit künstlicher Intelligenz arbeiten, treiben die Preise für Hardware in die Höhe – mit direkten Auswirkungen auf die Gaming-Industrie.

Die Steam Machine basiert auf PC-Technik und ist damit von denselben Preis- und Lieferproblemen betroffen wie klassische Gaming-PCs. Die Komponenten, die für das System benötigt werden, sind derzeit schwer zu beschaffen oder deutlich teurer als noch vor einem Jahr. Besonders Grafikkarten und SSDs haben im Preis stark angezogen.

Magischen Merch entdecken! ✨

Zauberstäbe, Deko & Sammlerstücke – jetzt auf Zauberkram.de. 🧙‍♂️

Zum Shop

Valves Zeitplan bleibt ambitioniert

Wann erscheint die neue Steam Machine? Trotz der schwierigen Marktsituation hält Valve am ursprünglichen Zeitplan fest. Alle drei Geräte – Steam Machine, Steam Controller und Steam Frame – sollen noch im ersten Halbjahr 2026 erscheinen. Allerdings betont das Unternehmen, dass es noch Arbeit brauche, um finale Preise und Release-Daten festzulegen.

Viele Fans erinnern sich an das Phänomen der sogenannten „Valve Time“ – eine ironische Anspielung auf die oft verspäteten Veröffentlichungen des Unternehmens. Auch diesmal könnte sich dieser Trend fortsetzen, insbesondere wenn sich die Liefersituation weiter verschlechtert.

Community-Reaktionen auf die Ankündigung

Wie reagieren Fans auf die Verzögerung? Die Rückmeldungen aus der Community sind gemischt, aber überwiegend verständnisvoll. Zahlreiche Nutzer loben Valves Offenheit im Umgang mit der Situation. Besonders im offiziellen Steam-Forum zeigen sich viele dankbar für die Transparenz des Unternehmens.

Gleichzeitig gibt es Forderungen, den Steam Controller separat zu veröffentlichen. Da dieser im Vergleich zur Steam Machine weniger komplexe Hardware benötigt, hoffen manche Nutzer auf einen früheren Verkaufsstart. Andere wiederum äußern ihren Frust, richten diesen aber vor allem gegen die globalen Hardware-Engpässe und nicht gegen Valve selbst.

Was bedeutet das für den deutschen Markt?

Wie betroffen sind Gamer in Deutschland? Auch in Deutschland sind die Preise für PC-Komponenten aktuell hoch. Wer versucht, einen Gaming-PC aufzurüsten oder neu zu bauen, merkt die Auswirkungen deutlich. Grafikkarten der RTX-4000-Serie von Nvidia sind vielerorts über dem UVP, und auch RAM-Module sowie SSDs sind teurer als noch im Vorjahr.

Da die Steam Machine auf dieser Technik basiert, dürften sich auch hierzulande höhere Einstiegspreise ergeben. Ob Valve regionale Preisunterschiede einführt, ist noch unklar. Klar ist jedoch: Der europäische Markt wird stark von den globalen Lieferketten beeinflusst.

Ein Rückblick auf die erste Steam Machine

Was unterscheidet die neue Version von der alten? Die erste Steam Machine wurde 2015 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Hardware-Partnern veröffentlicht. Damals konnten Kunden aus unterschiedlichen Modellen wählen, die teils Windows als Dual-Boot-Option anboten. Die neue Iteration wird hingegen vollständig von Valve selbst entwickelt und soll ein klar definiertes Nutzererlebnis bieten – ähnlich wie bei klassischen Konsolen.

Unterstützt wird das System wieder durch den Steam Controller, der mit haptischem Feedback und Touchpads für Präzision sorgen soll. Zusätzlich ist das neue Steam Frame VR-Headset Teil der geplanten Hardware-Offensive.

Was du jetzt tun kannst

Wie kannst du dich auf den Launch vorbereiten? Wer Interesse an der neuen Steam Machine hat, sollte die Preisentwicklungen im Hardware-Bereich genau im Auge behalten. Ein baldiger Hardware-Kauf – etwa für einen neuen PC oder Ersatzteile – könnte sich aktuell als kostspielig erweisen. Es lohnt sich, auf offizielle Ankündigungen von Valve zu warten, um besser einschätzen zu können, ob sich ein Kauf der Steam Machine lohnt.

Valve-Fans können sich zudem für Newsletter anmelden, um keine Neuigkeiten zu verpassen. Die kommenden Monate bleiben spannend – nicht nur für PC-Enthusiasten, sondern für die gesamte Gaming-Community.

Was denkst du über die Verzögerung bei der Steam Machine? Würdest du dir das Gerät trotz höherer Preise zulegen? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!

B.J. Blazko

B.J. ist der glorreiche Bastard unter den Gaming-Redakteuren. Wenn er nicht gerade in alte Verliese oder Burgen einbricht, um fragwürdige Zeitgenossen um ihre Habe zu erleichtern, zockt er gemütlich mit seiner Familie eine Runde auf der Couch. Ein Cup in Mario Kart, Luigis Mansion und manchmal sogar Animal Crossing.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anschauen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"