Ubisoft hat laut aktuellen Berichten das Projekt Assassin’s Creed League, ein kooperatives Multiplayer-Spiel im Assassin’s Creed-Universum, offiziell eingestellt. Das Spiel sollte ursprünglich als Erweiterung für Assassin’s Creed Shadows erscheinen, wurde dann aber zu einem eigenständigen Titel umkonzipiert – nun ist es ganz vom Tisch.
Assassin’s Creed League hätte erstmals seit über zehn Jahren wieder einen Multiplayer-Modus in die Franchise gebracht, nachdem dieser zuletzt 2014 mit Assassin’s Creed Unity vertreten war. Besonders enttäuschend: Das Projekt befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Eine erste Alpha-Version war für Mai 2026 geplant. Doch nun wurde es Berichten zufolge überraschend eingestellt, sogar für das verantwortliche Entwicklerstudio Ubisoft Annecy kam die Entscheidung unerwartet.
Was war Assassin’s Creed League?
Welche Rolle sollte League innerhalb der Serie spielen? Assassin’s Creed League war ursprünglich als DLC für das bereits erschienene Assassin’s Creed Shadows geplant und sollte vier Assassinen in einem kooperativen Szenario im feudalen Japan vereinen. Das Konzept war ambitioniert: Statt eines klassischen Einzelspieler-DLCs hätte League eine neue Grundlage für zukünftige Multiplayer-Elemente der Serie schaffen sollen.
Doch laut internen Quellen soll das Projekt als zu komplex und nicht effizient genug eingeschätzt worden sein. Nach der Entscheidung, es nicht mit Shadows zu koppeln, wurde League als eigenständiger Multiplayer-Titel weiterentwickelt – basierend auf der gleichen Engine und vielen Assets aus Shadows.
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Assassin’s Creed Shadows als Basis
Wie hätte Shadows vom Multiplayer profitiert? Mit Assassin’s Creed Shadows hat Ubisoft 2025 ein Spiel veröffentlicht, das in der Sengoku-Ära Japans spielt. Die beiden Hauptfiguren – die Kunoichi Naoe und der afrikanische Samurai Yasuke – bieten unterschiedliche Spielstile, was ideale Voraussetzungen für einen asymmetrischen Koop-Modus geboten hätte. Diese Diversität hätte das Multiplayer-Erlebnis bereichern können.
Shadows selbst wurde für seine dynamische Spielwelt, saisonale Veränderungen und seine non-lineare Missionsstruktur gelobt. Die Anvil-Engine wurde speziell dafür erweitert, Schatten, Licht und physikalische Objekte realistischer zu integrieren – Features, die auch in League zum Einsatz gekommen wären.
Zukunft für Multiplayer in Assassin’s Creed?
Ist Multiplayer in Assassin’s Creed endgültig tot? Nicht ganz. Zwar wurde Assassin’s Creed League gestrichen, doch wird gemeldet, dass einige Entwickler weiterhin an der Integration von Multiplayer-Funktionalitäten in Ubisofts hauseigene Anvil-Engine arbeiten. Das bedeutet: Das Know-how und die Technik aus League könnten in zukünftige Titel einfließen.
Ubisoft hat sich bislang nicht öffentlich zu den Gründen der Streichung geäußert, doch das Unternehmen befindet sich derzeit in einer Umstrukturierungsphase. Schon im Januar 2026 wurde bekannt, dass auch das geplante Prince of Persia Remake sowie neue Watch Dogs-Projekte eingestellt wurden. Mehrere Studios sollen in den kommenden Jahren geschlossen werden.
Was bedeutet das für die Fans?
Wie reagieren die Fans auf die Absage? Die Community zeigt sich enttäuscht. Viele hatten gehofft, dass ein moderner Koop-Modus die Serie erweitern und frischen Wind bringen würde. Vor allem, da Assassin’s Creed Unity trotz anfänglicher technischer Probleme heute als Geheimtipp für Koop-Fans gilt.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt: Gerüchte um ein Remake von Assassin’s Creed Black Flag – angeblich unter dem Titel Black Flag Resynced – kursieren weiterhin. Auch wenn Ubisoft hier noch nichts bestätigt hat, wird das Projekt von vielen als potenzieller Kandidat für neue Multiplayer-Experimente angesehen.
Was denkst du über die Einstellung von Assassin’s Creed League? Hättest du dich auf einen neuen Koop-Modus gefreut? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!




