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Rust: Entwickler möchte Rassismus durch Zufalls-Hautfarbe entgegenwirken

Von Patrik Hasberg - News vom 27.03.2015 11:29 Uhr

Das neuste Update zu dem Survival-Titel Rust kommt unter anderem mit einem neuen Feature daher, dass die Hautfarbe der eigenen Spielfigur durch Zufall bestimmt. Damit wagen die Entwickler eine Art soziales Experiment in Bezug auf Rassismus in Videospielen.

Der neuste Patch zu dem Survival-Titel Rust bringt nicht nur einige Verbesserungen mit sich, schraubt an der Performance und behebt Probleme mit dem Ragdoll-System, sondern integriert auch ein neues Feature. Ab sofort erhält jeder Spieler eine Zufalls-Hautfarbe, die sogar an die SteamID des jeweiligen Nutzers gebunden ist. Damit wagt der Entwickler ein soziales Experiment in Bezug auf Rassismus in Videospielen.

Da sich in der Realität die eigene Hautfarbe auch nicht ausgesucht werden kann und jeder so ist, wie er nun einmal ist, sollen Spieler am eigenen Leib erfahren, wie es ist, aufgrund der eigenen Hautfarbe diskriminiert zu werden. Größtenteils scheint das Feature bei den Spielern positiv anzukommen, wie die englischsprachige Webseite pcgamesn.com berichtet. Allerdings gab es auch weniger erfreuliche Fälle, in denen sich Spieler darüber beschwert haben, dass die eigene Spielfigur nun keine weiße Hautfarbe mehr besitzen würde.

Allerdingt werden laut dem zuständigen Lead-Designer Garry Newman auf den Servern kaum rassistische Ausschreitungen seitens der meisten Spieler toleriert.

"Wir haben herausgefunden, dass die Spieler mit einer rassistischen Verhaltensweise stets in der Minderheit waren. Häufig haben sich die anderen Spieler auf einem Server sogar zusammengeschlossen, um den Störenfried gemeinsam zu jagen."

Auch weiterhin möchte man also an diesem Feature festhalten und zeigen, mit welchen Problemen und Vorurteilen manche Menschen in der Realität zu kämpfen haben.

"Ich würde nichts lieber sehen als einen weißen Typen, der durch das Spielen eines farbigen Charakters selbst fühlt, was es bedeutet, zu einer verfolgten Minderheit zu gehören. Es steht allerdings noch viel Arbeit an. Das hier ist nur ein Baustein der gesamten Idee. Es ist wirklich befriedigend zu sehen, wie verschiedene ›Rassen‹ im Spiel zusammenarbeiten und zeigen, dass das Rassen-Attribut völlig willkürlich ist."

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