Nur wenige Tage vor Release sorgt ein Leak zu Resident Evil Requiem für ordentlich Gesprächsstoff: Eine vollständige Trophäenliste ist im Netz aufgetaucht und liest sich wie ein klarer Hinweis darauf, dass Capcom hier ein richtig großes Paket schnürt. Insgesamt sollen 49 Trophäen beziehungsweise Achievements enthalten sein, inklusive Platin-Trophäe, und die Namen verraten überraschend viel über Umfang, Orte, Gegner und sogar neue Systeme.
Resident Evil Requiem soll am 27. Februar 2026 erscheinen und offenbar mehrere Stränge und Themen aus dem weit verzweigten Franchise zusammenführen. Wenn die Trophäen halten, was sie andeuten, erwartet uns nicht nur ein klassischer Story-Run, sondern ein Spiel, das auf Erkundung, Sammelziele, Upgrades und knallharte Challenge-Runs setzt.
49 Trophäen deuten auf viele Inhalte
Wie groß ist Resident Evil Requiem laut Leak? Allein die Anzahl von 49 Erfolgen ist ein klares Signal: Neben den üblichen Story-Trophäen sind zahlreiche Nebenaufgaben und Spezialbedingungen dabei, die man nicht mal eben im Vorbeigehen erledigt. Das klingt nach vielen optionalen Wegen, versteckten Räumen und wiederholtem Durchspielen, wenn du wirklich alles sehen willst.
Besonders auffällig ist, dass die Liste nicht nur ein paar Kapitel-Abschlüsse abklappert, sondern gleich mehrere Systeme miteinander verknüpft: Sammelobjekte, Container, Safes, Kunstgalerie-Freischaltungen und mehrere Endgame-Anforderungen. Das passt zu einem Resident Evil, das stärker auf Komplettierung ausgelegt ist, statt nur auf einen linearen Horror-Trip.
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Orte, Kapitel und Rückkehr bekannter Schauplätze
Welche Locations stecken in der Trophäenliste? Die Achievements nennen mehrere Schauplätze, die nach klar getrennten Abschnitten klingen. Dazu gehören Wrenwood, ein Care Center, das RPD und ARK. Allein diese Mischung wirkt wie ein Reiseplan durch sehr unterschiedliche Stimmungen, von vertrauten Ruinen bis zu neuen Einrichtungen, die wahrscheinlich eigene Regeln und Gegnerdichte mitbringen.
Gerade das RPD sticht heraus, weil es stark nach dem Raccoon Police Department klingt und damit nach einem Ort, der Veteranen sofort einordnet. Wenn Requiem wirklich mehrere Sektoren des Franchise verbindet, wären solche Knotenpunkte genau das, was man für Story- und Lore-Sprünge braucht.
Gegner und Bosse klingen nach harter Gangart
Welche Gegner und Bosse werden genannt? Die Liste nennt eine Reihe von Feinden und Bossen, die nach klassischen Setpieces riechen. Erwähnt werden Victor, Chunk, Seedlings, Licker, zwei Singer sowie eine rätselhaft betitelte Girl. Das wirkt nach einer Mischung aus wuchtigen Einzelgegnern, wiederkehrenden Bedrohungen und mindestens einem Mysterium, das stärker storygetrieben sein dürfte.
Dass sogar mehrere Bosse und spezifische Gegnertypen in den Erfolgen auftauchen, deutet auf viele Kämpfe mit klarer Identität hin. Bei Resident Evil ist das meist ein Zeichen dafür, dass nicht nur die Story, sondern auch Bossmechaniken und Arena-Design eine größere Rolle spielen.
Neue Waffen, Parieren und Tools für mehr Spieltiefe
Welche Waffen und Mechaniken verrät der Leak? Besonders spannend sind die Hinweise auf Ausrüstung. Es soll eine Waffe namens Requiem geben, die zu bestimmten Zeitpunkten nutzbar ist, außerdem einen meolytic injector. Im Nahkampf ist ein Beil erwähnt, und eine Parier-Mechanik soll es erlauben, eingehende Angriffe zu blocken. Das klingt nach einem spürbar aktiveren Kampfstil, der nicht nur auf Ausweichen und Munition haushalten setzt.
Obendrauf gibt es ein Tool namens blood collector, das Grace nutzen kann, um infiziertes Blut von Zombies zu sammeln. Das soll in eine Art Crafting-Mechanik münden. Das wäre ein interessanter Dreh, weil es Ressourcenmanagement nicht nur über Kräuter und Chemie, sondern über Risiko beim Sammeln direkt am Gegner abwickelt.
Lockpicks, Upgrades und Sammelziele für Komplettierer
Welche Nebeninhalte sind für 100 Prozent relevant? Laut Trophäen kehren Lockpicks zurück, die bereits in Resident Evil Village eine Rolle spielten, um Schubladen und vermutlich kleinere Loot-Verstecke zu öffnen. Auch Waffen-Upgrades sollen wieder dabei sein, was auf eine längere Progression hindeutet, statt nur auf feste Loadouts pro Abschnitt.
Für Sammler gibt es gleich mehrere Kategorien: Mr. Raccoon memorials, die man finden und zerstören soll, ähnlich wie die Bobbleheads in Resident Evil 7 oder die Ziegenfiguren in Village. Zusätzlich werden BSAA-Container und Safes genannt, die wahrscheinlich Ressourcen und besondere Items beherbergen.
Außerdem lassen sich wohl auch Character-Modelle und Concept Art freischalten. Das klingt nach einem Galeriesystem, das dich dafür belohnt, wirklich jeden Winkel zu durchsuchen.
- Mr. Raccoon memorials finden und zerstören
- BSAA-Container aufspüren und öffnen
- Safes knacken
- Character-Modelle freischalten
- Concept Art sammeln
Mehrere Durchläufe und knallharte Challenge-Runs
Wie schwer wird der Platin- beziehungsweise 100-Prozent-Run? Die Liste macht deutlich, dass ein kompletter Abschluss nicht in einem Durchlauf erledigt ist. Du sollst das Spiel mindestens viermal beenden, jeweils einmal pro Schwierigkeitsgrad. Dazu kommen Challenge-Runs, darunter ein Durchspielen ohne Heilitems. Das sind klassische Resident Evil-Hürden, aber in Kombination mit der Menge an Sammelzielen wirkt das wie ein echter Langzeitplan.
Gerade für Leute, die gern optimieren, Routen lernen und Ressourcen perfekt timen, klingt das nach viel Beschäftigung. Für alle anderen könnte es bedeuten: Story genießen ist das eine, Platin holen eine ganz andere Liga.
Speedrun-Trophäe setzt die Messlatte extrem hoch
Was verlangt die Speedrun-Trophäe Speed Demon? Der härteste Brocken könnte Speed Demon werden. Dafür muss die Hauptstory offenbar in vier Stunden oder weniger abgeschlossen werden, indem man etwas namens Elpis freisetzt. Speedrun-Trophäen gehören zwar zum Standard der Reihe, aber vier Stunden sind ein brutales Zeitfenster, wenn Requiem wirklich so umfangreich ist, wie die restliche Liste nahelegt.
Spannend ist auch die Bedeutung des Begriffs Elpis: In der griechischen Mythologie steht Elpis für Hoffnung und ist das, was in Pandoras Büchse zuletzt übrig bleibt, nachdem sich das Grauen in der Welt ausbreitet. Das passt thematisch natürlich verdächtig gut zu Resident Evil und könnte ein klarer Hinweis darauf sein, worauf das Finale erzählerisch zielt.
Was hältst du von den geleakten Trophäen zu Resident Evil Requiem und reizt dich eher der reine Story-Run oder gehst du direkt auf Platin-Jagd? Schreib es gern in die Kommentare.




