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Nintendo hält an physischen Spielen fest: „Wir wissen, wie sehr die Fans sie mögen“

Wer seine Spiele lieber ins Regal stellt, darf bei Nintendo vorerst aufatmen. Das Unternehmen hat keine Pläne, physische Veröffentlichungen aufzugeben. Das erklärte Bill van Zyll, Vice President und General Manager von Nintendo Lateinamerika, in einem Interview mit dem YouTuber Coelho.

Nintendo wolle sich weiterhin danach richten, wie die Spieler ihre Spiele kaufen möchten. Downloads und physische Fassungen sollen deshalb beide ihren Platz behalten.

Nintendo will den Spielern die Wahl lassen

Im Gespräch verweist van Zyll auch auf die Switch 2: Die Konsole unterstütze beide Formate, und Nintendo berücksichtige die Vorlieben seiner Kunden bei solchen Entscheidungen stark.

Seine Aussage fällt entsprechend deutlich aus. Sinngemäß erklärt er: Es gebe keine Pläne, physische Spiele aufzugeben, und Nintendo wisse, wie sehr die Fans das Format mögen.

Einen festen Zeitraum nennt van Zyll dabei nicht. Für die aktuelle Ausrichtung ist die Botschaft aber klar: Nintendo plant weiterhin mit Spielern, die ihre Spiele als physische Ausgabe kaufen möchten.

Physische Ausgabe heißt nicht immer vollständiges Spiel auf dem Modul

Eine Frage bleibt für Sammler trotzdem wichtig: Was steckt tatsächlich auf der gekauften Karte? Auf der Switch 2 gibt es neben regulären Spielkarten auch die sogenannten Game-Key Cards.

Bei diesen liegt das Spiel nicht auf dem Modul. Stattdessen muss es zunächst vollständig heruntergeladen werden. Dafür braucht ihr eine Internetverbindung und genügend freien Speicher auf der Konsole oder einer microSD-Express-Karte. Zum Spielen muss die Game-Key Card anschließend eingelegt bleiben. Nach der ersten Einrichtung lässt sich das Spiel grundsätzlich auch ohne Internetverbindung starten.

Die Karten sind außerdem nicht an einen Nintendo-Account gebunden und können verliehen werden. Wer dagegen ausdrücklich eine Ausgabe mit den Spieldaten auf dem Modul sucht, sollte beim Kauf weiterhin auf die Kennzeichnung achten.

Öffnet in einem neuen Tab

Wenn bei GTA der fünfte Wagen brennt und irgendwo ein NPC flucht, ist Jens wahrscheinlich nicht weit. Bei PlayCentral kümmert er sich mit viel Herzblut um alles, was zockt, kracht und Spaß macht. Sei es ein Blockbuster mit Millionenbudget oder ein Indie-Perle mit Retro-Charme. Sein Fachgebiet? Open Worlds, Chaos-Sandboxen und Games, bei denen man "nur mal kurz reinschauen" wollte und dann plötzlich 3 Stunden später noch da sitzt. Immer kritisch, meistens fair und manchmal leicht übermüdet vom letzten Games-Marathon.

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