Square Enix hat bei Final Fantasy 7 Remake Part 3 eine Entscheidung getroffen, die viele so nicht erwartet hätten: Die Lead-Plattform zum Start ist offiziell der PC. Damit rückt die Entwicklung des finalen Serienteils klar in Richtung High-End, inklusive einer Pipeline, die erst auf maximale Qualität setzt und anschließend für schwächere Systeme herunter skaliert.
Gerade nach der engen PlayStation-Historie von Final Fantasy 7 und dem PS5-exklusiven Start von Final Fantasy 7 Rebirth dürfte das für einige Fans überraschend kommen. Für PC-Fans ist es dagegen ein starkes Signal, dass Performance und Grafik nicht erst nachträglich „zurechtgebogen“ werden sollen.
Ein konkretes Release-Datum für Final Fantasy 7 Remake Part 3 steht weiterhin nicht fest.
PC als technisches Fundament für Part 3
Welche Plattform steht bei der Entwicklung von Final Fantasy 7 Remake Part 3 im Mittelpunkt? Laut Naoki Hamaguchi, dem Director der Remake-Reihe, wird Part 3 primär für PC optimiert und dient als Grundlage für die Asset-Qualität. Der Gedanke dahinter: Wenn Inhalte auf High-End-Hardware sauber laufen, lassen sie sich kontrolliert an andere Plattformen anpassen, ohne dass die Top-Version darunter leidet.
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Unser aktueller Ansatz ist: Wenn ein Titel mit 30 fps auf Plattformen wie PS4, Nintendo Switch 2 oder Xbox Series S läuft, sollte er auf High-End-Plattformen 60 fps erreichen. Die FFVII-Remake-Reihe verkauft sich auf Steam und im Epic Games Store sehr gut, deshalb entwickeln wir Assets mit Blick auf den breiten PC-Markt. Unsere 3D-Assets entstehen auf dem höchsten Qualitätsniveau, mit PC als Basis.
Im Klartext: Part 3 soll nicht von vornherein auf einen niedrigen technischen Mindeststandard zugeschnitten werden. Stattdessen werden die hochwertigsten Assets erstellt, die dann je nach Zielplattform angepasst werden.
High-End zuerst, danach gezielte Reduktion
Wie will Square Enix unterschiedliche Plattformen technisch unter einen Hut bringen? Hamaguchi beschreibt einen Prozess, bei dem Square Enix bewusst nicht „für die schwächste Hardware“ designt. Stattdessen setzt das Team auf High-End-Entwicklung und reduziert anschließend gezielt, um die jeweilige Hardware nicht zu überfordern.
Dieses Vorgehen soll verhindern, dass die technisch stärksten Versionen ausgebremst werden. Gleichzeitig bedeutet es für Konsolen- und Handheld-Ports, dass Inhalte nicht komplett neu gedacht werden müssen, sondern über Anpassungen wie reduzierte Asset-Details, angepasste Effekte oder optimierte Einstellungen passend gemacht werden.
Für dich als Fan heißt das vor allem: Die PC-Version dürfte von Anfang an als Schaufenster der bestmöglichen Optik und Performance gedacht sein, statt erst Monate später durch Patches dorthin zu wachsen.
Warum viele trotzdem mit der PS5 gerechnet haben
Warum galt die PlayStation 5 für viele als wahrscheinlichste Lead-Plattform? Final Fantasy 7 ist historisch stark mit PlayStation verbunden, und Final Fantasy 7 Rebirth startete zunächst als PS5-Exklusivtitel. Entsprechend naheliegend war die Annahme, dass Square Enix auch den dritten Teil vorrangig um Sonys Hardware herum baut.
Die PC-Ansage wirkt deshalb wie ein Strategiewechsel, passt aber zu einem Trend, den viele bei großen Releases beobachten: PC-Versionen werden nicht mehr nur als spätere Portierung betrachtet, sondern als technische Referenz. Dass Rebirth auf dem PC visuell oft deutlich stärker wirkt als auf Konsole, dürfte diese Entscheidung zusätzlich befeuern.
Unterm Strich ist die Botschaft klar: Part 3 soll auf leistungsfähigen Systemen richtig glänzen und gleichzeitig sauber auf mehrere Plattformen skaliert werden.
Was hältst du davon, dass Final Fantasy 7 Remake Part 3 den PC als Lead-Plattform bekommt: gute Nachricht für die Serie oder hättest du lieber wieder eine klare PlayStation-Priorität gesehen? Schreib es gern in die Kommentare.





