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Die Ringe der Macht: Darum lohnt sich die HdR-Serie, trotz aller Kritik

Von Heidi Skrobanski - News vom 24.10.2022 10:01 Uhr
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© Amazon/Warner Bros./Bildmontage PlayCentral

Als 2017 bekannt wurde, das die Amazon Studios an einer Serie arbeiten, die im Tolkien’schen Universum spielt, waren sowohl Vorfreude als auch Erwartungen bei den Fans groß – erst recht, als es hieß, dass die Buchvorlage hierfür das Silmarilion sein soll.

Am 2. September 2022 startete Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht und musste bisher schon sehr viel Kritik einstecken. Warum manches davon durchaus berechtigt ist, sich die Serie aber trotzdem lohnt – wir haben uns alle Aspekte mal genauer angeschaut.

Die Ringe der Macht und das Gerangel um die Rechte

Nun ist es leider eine verzwickte Sache mit Lizenzen und Rechten. Zwar konnte Amazon die Markenrechte an Der Hobbit und der Herr der Ringe-Reihe samt Anhängen ergattern, nur eben leider nicht an den, für die Serie so wichtigen „Silmarilion“, „Nachrichten aus Mittelerde“ sowie die zwölfteilige „History of Middle-earth“. Somit darf auch nichts davon in der Serie verwendet werden.

Da Not erfinderisch macht, nutzten die Macher eben das, was sie hatten und erschufen eine Serie, die J.R.R. Tolkien und seine Schöpfung wenigstens huldigen sollte, so aber nie geschrieben wurde. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, sieht man die Serie letztlich auch als das, was sie ist: Eine Art Fanfiction und eben keine Eins-zu-eins-Wiedergabe von Tolkiens Worten.

Das Missverständnis, die Serie handle exakt von den Ereignissen, die im „Silmarilion“ (und den anderen Schriften Tolkiens) dargestellt werden, veranlasst viele Zuschauer*innen dazu, einfach jedes Detail auf die Goldwaage zu legen und somit eine wirklich gut gemachte (Familien-)Serie kaputt zu reden.

Dabei betonte Showrunner J.D. Payne, dass sie die ganze Zeit über mit Tolkien-Wissenschaftler*innen und dem Nachlass des Schriftstellers zusammengearbeitet haben, um eine adäquate und respektvolle Geschichte zu erzählen.

Darum geht es in Die Ringe der Macht

Inspiriert von Tolkiens Lebenswerk, haben alle Beteiligten eine Geschichte geschaffen, die den Untergang Númenors, den Aufstieg Saurons und die Erschaffung der titelgebenden Ringe der Macht thematisieren.

Die meisten Charaktere der Serie sind aus den Büchern und Filmen bekannt. Galadriel, Elrond, Durin, Elendil… Jede*r einzelne von ihnen spielt eine wichtige Rolle bei den Ereignissen in und um Mittelerde.

Und doch ist es den Umständen geschuldet, dass die Serienschöpfer von den Originaltexten abweichen mussten, weshalb auch eigens für „Die Ringe der Macht“ neue Charaktere geschaffen wurden. Zu ihnen gehören Theo, Halbrand und Nori, die dem Plot der Serie dienlich sein sollen.

Die Ringe der Macht_Nori
Elanor „Nori“ Brandyfuß © Amazon

Deshalb lohnt sich Die Ringe der Macht

Lässt man die Krümelkackerei bezüglich der Genauigkeit mal außen vor, ist „Die Ringe der Macht“ ein weiteres, bildgewaltiges Fantasy-Epos aus dem HdR-Universum. Kein Wunder, schließlich gilt die Amazon-Produktion als teuerste Serie aller Zeiten.

Nur wenige Sets und Effekte wurden am Computer generiert, um möglichst authentisch zu wirken. Man denke nur an die Minen von Moria, respektive Khazad-dûm. Was wir aus den Filmen nur als Ruinen kennen, erstrahlt hier in voller Pracht.

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Bekennender Film- und Serien-Junkie. Gedanklich gerne in diversen Fantasiewelten unterweges. Süchtig nach allem, was magisch scheint. Begeisterte Gaming-Zuschauerin, inklusive klugen Sprüchen. Allen voran: Vollblut-Schreiberling und Hundemama.
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