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ARC Raiders – Embark reagiert auf Endgame-Kritik, mehr Ziele für Hardcore-Fans

ARC Raiders hat seit dem Launch am 30. Oktober 2025 eine steile Karriere hingelegt: starke Reviews, ein riesiger Steam-Peak mit über 481.000 gleichzeitigen Usern und sogar der Award für Best Multiplayer bei den Game Awards 2025. Doch je länger der Extraction-Shooter auf dem Markt ist, desto lauter wird eine wiederkehrende Kritik aus der Hardcore-Community: Wer hunderte Stunden investiert, stößt irgendwann an ein Ende, an dem schlicht zu wenig neue Ziele warten.

Während Gelegenheitsspieler mit Updates, Projekten und dem normalen Loot-Loop meist gut versorgt sind, wirkt das Endgame für viele wie ein zu kurzer Schlussteil. In den vergangenen Wochen ist zudem ein spürbarer Rückgang der gleichzeitigen Steam-User zu beobachten, was viele Fans vor allem auf die dünne Endgame-Perspektive zurückführen.

Jetzt hat Embark Studios das Thema erstmals deutlich adressiert und dabei einen Satz in den Mittelpunkt gestellt, der für viele wie ein überfälliges Signal klingt: Wir wollen mehr für die Leute, die das Ende unserer Inhalte erreichen.

Embark spricht über das Endgame-Problem

Was sagt Embark konkret zur fehlenden Endgame-Motivation? In einem aktuellen Interview hat Produktionsdirektor Caio Braga betont, dass das Team neben Balance-Fragen auch die Herausforderung im Blick behalten will, besonders für alle, die bereits am Ende der verfügbaren Inhalte angekommen sind.

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Wir wollen die Leute herausfordern. Vor allem diejenigen, die das Ende unserer Inhalte erreichen. Ich will, dass sie mehr zu tun haben, und weil sie am Ende sind, ist es auch wichtig, dass wir sie immer mehr fordern.

Gleichzeitig machte Braga klar, dass zusätzliche Schwierigkeit nicht bedeuten soll, dass der Spaß nur einer Elite vorbehalten ist. Der Ansatz: mehr Challenge, aber auch Werkzeuge und Systeme, damit weitere Teile der Community daran teilnehmen können, ohne komplett abgehängt zu werden.

Das ist etwas, woran wir weiterarbeiten wollen, aber wir geben den Leuten immer auch Tools, damit andere ebenfalls am Spaß teilhaben können.

Warum die Diskussion gerade jetzt so laut wird

Warum trifft das Thema ARC Raiders aktuell so stark? Obwohl ARC Raiders selbst im Shooter-Herbst 2025 zwischen neuen Battlefield- und Call-of-Duty-Releases überraschend groß geworden ist, zeigt sich bei Live-Service-Titeln irgendwann die gleiche Realität: Ohne langfristige Ziele kommt ein Teil der Community ins Stocken.

Zum Jahresbeginn 2026 soll ARC Raiders auf Steam noch zwischen 350.000 und 400.000 gleichzeitigen Usern pro Tag gelegen haben. In den letzten Wochen sank die Zahl laut Bericht auf etwa 150.000. Das ist weiterhin ein extrem starker Wert, aber der Knick ist groß genug, um das Endgame als mögliche Baustelle unübersehbar zu machen.

Interessant ist auch: Embark hat seine Zukunftspläne zwar schon mehrfach umrissen, Endgame-Inhalte waren dabei bisher aber kein klarer Schwerpunkt. Genau deshalb wirkt die neue Aussage wie ein Kurswechsel, oder zumindest wie ein Versprechen, das Thema künftig sichtbarer anzugehen.

Wie es mit Updates weitergeht

Welche Inhalte stehen als Nächstes an? Konkrete Details zu neuen Endgame-Systemen gibt es noch nicht, und es ist offen, ob sich größere Endgame-Features kurzfristig in die bestehenden Pläne integrieren lassen. Klar ist aber: Das Update-Tempo bleibt hoch, denn Embark liefert weiterhin monatlich größere Patches.

Als nächster großer Schritt steht bereits das Flashpoint-Update an, das am 31. März 2026 für PlayStation 5, Xbox Series und PC erscheinen soll. Enthalten sind unter anderem:

  • eine neue Kartenbedingung
  • eine neue ARC-Bedrohung
  • ein neues Projekt für die Community
  • weitere Inhalte und Anpassungen

Zusätzlich deutet ein kurzer Teaser darauf hin, dass der Shredder, einer der gefährlichsten ARCs im Spiel, künftig nicht mehr nur auf Stella Montis zu finden sein wird. Stattdessen soll die Maschine offenbar auch auf Blue Gate auftauchen, was die PvE-Begegnungen dort deutlich unangenehmer machen dürfte.

In der Community kursieren parallel bereits Wunschbilder für das, was als echtes Endgame taugen könnte, zum Beispiel ein Raid-System im Stil von Destiny 2, inklusive Bosskämpfen, Rätseln und starkem Teamplay. Ob Embark in diese Richtung geht, bleibt abzuwarten, zumal die bisher bekannte Roadmap für 2026 nur bis April reicht und viele deshalb mit einer zweiten Planung für den Rest des Jahres rechnen.

Wie sieht für dich ein starkes Endgame in ARC Raiders aus: schwere Raids, mehr Progression, saisonale Ziele oder etwas ganz anderes? Schreib es gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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