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Die Sims 4 – Marketplace mit Fan-Inhalten startet jetzt auch auf PS und Xbox

Die Konsolen-Versionen von Die Sims 4 holen weiter zu PC auf: Mit einem neuen, größeren Update ist der bislang umstrittene Marketplace jetzt auch auf PlayStation und Xbox verfügbar. Damit hält ein Ingame-Shop Einzug, über den kuratierte Fan-Inhalte gegen echtes Geld angeboten werden. Auf dem PC sorgt das Feature seit Wochen für Diskussionen, auf Konsole könnte die Reaktion allerdings anders ausfallen.

Der Marketplace wurde Anfang März 2026 im Rahmen des Die Sims 4 Maker Program angekündigt und am 17. März 2026 in den Startbereich des Spiels integriert. Nun folgt die Ausweitung auf die Konsolen-Fassungen, inklusive direktem Zugriff auf sogenannte Maker Packs und Maker Kits, ohne dass du das Spiel dafür neu starten musst.

Marketplace kommt auf PlayStation und Xbox

Was ändert sich mit dem neuen Update auf Konsole? Auf PlayStation und Xbox lässt sich der Marketplace ab sofort direkt im Spiel öffnen, um Inhalte aus dem Maker Program zu durchstöbern, zu kaufen und unmittelbar ins eigene Spiel zu übernehmen. Der Fokus liegt auf ausgewählten Custom-Creations, also Community-Inhalten wie etwa Kleidung oder Möbeln, die in einem offiziellen Rahmen angeboten werden.

Wie funktioniert das Bezahlen im Marketplace? Käufe laufen nicht direkt in Euro innerhalb des Shops, sondern über eine interne Währung namens Moola. Dafür musst du zunächst Geld in Moola umwandeln und bezahlst anschließend mit dem Moola-Guthaben die gewünschten Inhalte. Erst danach landen die Items in deiner Bibliothek und stehen im Spiel zur Verfügung.

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Zum Shop

Welche Inhalte werden angeboten? Im Marketplace sind Maker Packs und Maker Kits die zentrale Kategorie. Laut aktuellem Stand wird das Angebot außerdem wöchentlich erweitert, wodurch regelmäßig neue Objekte und Outfits nachrücken sollen. Eine Pflicht, den Marketplace zu nutzen, gibt es nicht, das Feature ist optional.

Kontroverse am PC und mögliche Unterschiede auf Konsole

Warum ist der Marketplace so umstritten? Auf dem PC ist die Stimmung rund um den Marketplace angespannt. Aus der Community kommt Kritik an mehreren Punkten, darunter das Aufbrechen lange etablierter Mod-Strukturen, der Eindruck eingeschränkter kreativer Freiheiten für teilnehmende Creator und die zusätzliche Monetarisierung, obwohl Die Sims 4 seit Jahren auf ein Free-to-play-Modell setzt.

Die Gegenreaktion ist teils so stark, dass sich auf PC bereits Mods verbreitet haben, die den Marketplace vollständig entfernen. Damit verschwinden dann auch die Moola-Wallet und der Zugang zum Shop aus der Oberfläche.

Warum könnte das Feature auf Konsolen besser ankommen? Auf PlayStation und Xbox ist Custom Content traditionell deutlich schwerer zugänglich als auf PC, weil klassische Mod-Ökosysteme dort nie wirklich zuverlässig verfügbar waren. Für viele Konsolen-Fans war die Erweiterung des eigenen Spiels bisher vor allem an offizielle Add-ons gebunden. Der Marketplace könnte deshalb als zusätzliche, wenn auch kostenpflichtige, Möglichkeit wahrgenommen werden, den eigenen Fundus an Kleidung und Einrichtung auszubauen.

Änderungen bei Käufen über PlayStation Store und Microsoft Store

Was passiert mit bisherigen Maker-Käufen in den Konsolen-Stores? Mit der Einführung des Marketplace auf Konsole wird auch die Kaufstruktur umgestellt. Maker Kits, die zuvor über den PlayStation Store und den Microsoft Store erhältlich waren, werden aus diesen Store-Fronts entfernt, weil der Zugriff auf Maker-Program-Inhalte künftig direkt im Spiel über den Marketplace erfolgen soll.

Welche Inhalte bleiben in den Plattform-Stores? Offizielle Erweiterungen und Packs für Die Sims 4 sollen weiterhin ganz normal über die jeweiligen Konsolen-Stores kaufbar bleiben. Die Trennung ist damit klarer: Creator- beziehungsweise Maker-Content wird ingame abgewickelt, während klassische offizielle Inhalte weiterhin über die Plattform-Shops laufen.

Wie stehst du zum Marketplace auf Konsole: willkommene neue Content-Quelle oder unnötige Monetarisierung? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare.

B.J. Blazko

B.J. ist der glorreiche Bastard unter den Gaming-Redakteuren. Wenn er nicht gerade in alte Verliese oder Burgen einbricht, um fragwürdige Zeitgenossen um ihre Habe zu erleichtern, zockt er gemütlich mit seiner Familie eine Runde auf der Couch. Ein Cup in Mario Kart, Luigis Mansion und manchmal sogar Animal Crossing.
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