Blizzard hat fast zwölf Minuten Intro-Gameplay zu Diablo 4: Lord of Hatred veröffentlicht und macht damit direkt klar, wohin die Reise in der nächsten Erweiterung geht: Täuschung, neue Kreaturen und reichlich brachiale Kämpfe. Der Release ist für den 28. April 2026 angesetzt, und nach den Ereignissen aus Vessel of Hatred steht fest, dass Mephisto diesmal klar die besseren Karten zu haben scheint.
Zum Ende von Vessel of Hatred war der Große Übel endgültig zurück in Sanktuario, indem er den Körper von Akarat nutzt, dem gesegneten Propheten der Zakarum-Kirche. Genau diese Maske macht Mephisto gefährlicher denn je, denn er tritt nicht nur als Dämon auf, sondern als vermeintliche Heilsfigur, die Menschen freiwillig hinter sich versammelt.
Das gezeigte Intro auf dem Weg nach Skovos
Was zeigt das neue Intro-Gameplay zu Lord of Hatred? Die Szene setzt am Hafen an, wo der Wanderer Lorath Nahr trifft und beide eine Überfahrt nach Skovos organisieren. Skovos ist dabei nicht nur irgendeine neue Zone, sondern ein zentraler Story-Schauplatz: eine uralte Insel, auf der einst die ersten Nephalem entstanden.
Schon auf den Docks geraten die beiden in einen unheilvollen Auftakt. Ein Prediger der Hand Akarats kündigt eine kommende Bedrohung an, symbolisiert durch eine Finsternis. Während Lorath und der Wanderer noch über Mephistos Pläne sprechen, eskaliert die Situation, als genau dieser Prediger das Schiff angreift und das Intro in eine längere Kampfsequenz übergeht.
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Im gezeigten Abschnitt kämpfen sich die Figuren durch eine Reihe neuer Gegnertypen, die den maritimen Ton der Reise setzen. Dazu gehören:
- Meervolk
- Wasseraberrationen
- Krebse
- Seeschlangen
Der Höhepunkt der Sequenz ist die Konfrontation mit der Hand Akarats, die nach einer kurzen Besessenheit durch Mephisto in eine monströse Hateborn Abomination mutiert. Damit macht Blizzard schon im Einstieg deutlich, dass Mephistos Einfluss nicht nur über Dämonen funktioniert, sondern auch über die unmittelbare Verderbnis von Sterblichen.
Mephistos neue Stärke als Meister der Manipulation
Warum wirkt Mephisto in Lord of Hatred bedrohlicher als zuvor? Im Zentrum steht weniger rohe Gewalt, sondern Kontrolle über Wahrnehmung und Glauben. Mephisto nutzt Akarats Gesicht, um eine Bewegung auszulösen, die sich wie eine religiöse Welle anfühlt. Besonders fatal: Viele seiner Anhänger glauben offenbar wirklich, dem wiedergekehrten Hirten des Lichts zu folgen.
Passend dazu hatte Blizzard bereits kurz zuvor ein Cinematic mit dem Titel The Queen and The Saint gezeigt, das Akarat und Adreona, die Amazonenkönigin von Skovos, in den Fokus rückt. Lorath versucht darin, die Königin zu warnen, wird aber von Mephistos Magie ausgetrickst und zu einer Tat verleitet, die Mephistos Macht über das Geschehen unterstreicht. Anschließend sorgt Akarats öffentliches Auftreten dafür, dass die Menge noch stärker an das angebliche Wunder glaubt.
Für die Story bedeutet das: Auf Skovos werden euch nicht nur klassische Horden der Hölle erwarten, sondern auch Sterbliche, die Mephisto fanatisch folgen. Gleichzeitig verfolgt Mephisto ein konkretes Ziel, indem Akarat auf die Insel reist, um die Pools of Creation zu korrumpieren und Sanktuario mit Hass zu überfluten.
Neue Inhalte und Features der Erweiterung
Welche neuen Inhalte bringt Diablo 4: Lord of Hatred? Neben Skovos und der Story rund um das Ende des Zeitalters des Hasses nennt Blizzard eine ganze Reihe an System- und Content-Neuerungen. Dazu gehören zwei neue Klassen, von denen eine bereits vorab verfügbar sein soll.
- Paladin: bereits spielbar
- Hexenmeister: kommt mit Release am 28. April 2026
Auch am grundlegenden Charakterbau und Endgame wird geschraubt. Blizzard stellt unter anderem überarbeitete Skill-Trees für alle Klassen in Aussicht, dazu einen Loot-Filter sowie weitere neue Fortschritts- und Aktivitätsformen. Genannt wurden:
- Überarbeitete Skill-Trees für jede Klasse
- Loot-Filter
- War Plans als anpassbares Progressionssystem
- Echoing Hatred als Endlos-Modus
- Angel-Minispiel
- Rückkehr des Horadrim-Würfels
Storylich klingt außerdem besonders brisant, dass ihr im Verlauf offenbar sogar mit Lilith zusammenarbeiten müsst, um Mephisto in der finalen Konfrontation stoppen zu können. Wenn Blizzard dieses Versprechen einlöst, könnte Lord of Hatred nicht nur mechanisch, sondern auch erzählerisch einen neuen Höhepunkt für Diablo 4 markieren.
Wie gefällt dir das gezeigte Intro-Gameplay, und welche der neuen Features ist für dich der wichtigste Grund, am 28. April 2026 wieder nach Sanktuario zurückzukehren? Schreib es gerne in die Kommentare.




