
Nur wenige Tage nach dem Release von Highguard hat das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment mit einem drastischen Schritt reagiert: Ein experimenteller 5v5-Modus ist ab sofort für ein Wochenende spielbar. Der überraschende Schritt kommt nach einem dramatischen Einbruch der Spielerzahlen – von fast 100.000 gleichzeitig aktiven Nutzern auf unter 10.000 in weniger als einer Woche.
Highguard ist ein kostenloser PvP-Raid-Shooter, der am 26. Januar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC veröffentlicht wurde. In Matches übernehmen Teams die Kontrolle über sogenannte Warden – arkane Revolverhelden, die um die Vorherrschaft auf einem mythischen Kontinent kämpfen. Das Gameplay kombiniert klassische Shooter-Mechaniken mit Reiten, zerstörbaren Umgebungen und Fantasy-Fähigkeiten. Unterstützt wird zudem Crossplay und Cross-Progression.
Ein riskanter Release mit Schattenseiten
Warum hat Highguard so schnell Spieler verloren? Die Veröffentlichung von Highguard war alles andere als gewöhnlich: Das Spiel wurde als letzter großer Titel bei den Game Awards 2025 enthüllt und mit kaum Vorlaufzeit wenige Wochen später veröffentlicht. Die Marketingstrategie orientierte sich an Apex Legends – einem Titel, an dem viele der Entwickler zuvor mitgearbeitet hatten. Doch während Apex beim Shadow-Drop durch die Decke ging, fiel Highguard nach einem starken Start schnell ab.
Auf Steam liegt der Titel derzeit bei einer „Ausgeglichen“-Bewertung, nur 43 % der Rezensionen sind positiv. Spieler kritisieren unausgereifte Mechaniken, Balancing-Probleme und das geringe Teamformat von 3v3 auf vergleichsweise großen Karten. Die Entwickler reagierten prompt: Mit einem kurzfristig eingeführten 5v5-Modus soll getestet werden, ob größere Lobbys das Spielgefühl verbessern.
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Das steckt hinter dem 5v5-Raid-Modus
Was ändert sich im neuen Spielmodus? Der neue 5v5-Modus ist eine eigene Playlist, getrennt vom bisherigen 3v3-Standard. Die wichtigsten Änderungen umfassen:
- Erweiterung der Teams auf fünf Spieler
- Erhöhung der Teamleben von 6 auf 10
- Verlängerte Respawn-Zeiten für mehr taktische Tiefe
Diese Anpassungen sollen das Spielgefühl runder wirken lassen, besonders da viele Karten im 3v3 als zu weitläufig empfunden wurden. Die Entwickler betonen jedoch, dass es sich um einen temporären Test für das Wochenende handelt. Ob der Modus dauerhaft bleibt, hängt vermutlich vom Feedback der Community ab.
Die Roadmap für 2026 steht
Was erwartet dich in Zukunft bei Highguard? Trotz der Startschwierigkeiten zeigt sich Wildlight Entertainment kämpferisch. Bereits zum Launch wurde eine umfangreiche Roadmap für das Jahr 2026 vorgestellt. Vorgesehen sind regelmäßige Inhaltsupdates in Episodenform – etwa alle ein bis zwei Monate. Diese umfassen:
- Neue Wardens mit einzigartigen Fähigkeiten
- Zusätzliche Karten und Umgebungsvarianten
- Gameplay-Modi und saisonale Events
Damit will das Studio beweisen, dass Highguard mehr als nur ein kurzfristiger Hype ist. Langfristig sollen durch neue Inhalte, Balancing-Anpassungen und Community-Feedback die Schwächen des Starts ausgebügelt werden.
Ein Hoffnungsschimmer für Highguard?
Kann das Spiel noch die Kurve kriegen? Der frühe Einbruch der Nutzerzahlen ist ein deutliches Warnsignal – gerade im kompetitiven Live-Service-Markt. Dennoch hat Highguard einige interessante Ansätze: ein eigenständiges Setting, taktisches Gameplay und ein Entwicklerteam mit viel Erfahrung. Der 5v5-Test könnte dabei helfen, das Spielgefühl zu verbessern und neue Spieler zurückzugewinnen.
Viel hängt nun davon ab, wie gut der neue Modus ankommt und ob Wildlight Entertainment die Gelegenheit nutzt, um mit der Community zusammenzuarbeiten. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, ob sich Highguard als langfristiger Titel etablieren kann oder schnell in Vergessenheit gerät.
Wie findest du den neuen 5v5-Modus? Wäre das für dich ein Grund, Highguard (noch einmal) auszuprobieren? Schreib deine Meinung gern in die Kommentare!



