Ubisoft steht mit seinem kommenden Titel Assassin’s Creed Invictus offenbar vor einer schweren Bewährungsprobe. Neue Leaks deuten darauf hin, dass die interne Stimmung im Entwicklerteam alles andere als positiv ist. Ein anonymer Entwicklerbericht, der über den bekannten Leaker j0nathan verbreitet wurde, zeichnet ein düsteres Bild von der Entwicklung des Multiplayer-Spiels.
Schlechte Stimmung bei den Entwicklern
Was sagen interne Quellen über Invictus? Laut einem nicht näher benannten Ubisoft-Mitarbeiter sei die Moral im Team auf einem Tiefpunkt. Niemand im Entwicklerumfeld soll von dem Spiel begeistert sein. Besonders deutlich wird das Zitat:
Nur die Manager werden wahrscheinlich weiter lächeln und das Projekt loben
Die Quelle kritisiert insbesondere die technische und ästhetische Umsetzung. Laut Aussage seien die Animationen „lächerlich“, die Charaktere „hässlich und cartoonhaft“, und auch Sound- sowie visuelle Effekte seien „idiotisch“ gestaltet.
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Konzept mit fragwürdiger Ausrichtung
Was wird konkret am Spielprinzip bemängelt? Besonders kritisch wird die Einführung von Kampfarenen gesehen – ein deutlicher Bruch mit der bisherigen Stealth-orientierten Spielweise der Assassin’s Creed-Reihe. Das Spielprinzip solle sich laut den bisherigen Leaks an Formate wie Fall Guys anlehnen, mit 16-Spieler-Knockout-Modi in Form von Deathmatch, Parkour-Rennen und Free-for-all-Szenarien.
Diese Ausrichtung wirft Fragen auf: Welcher Zielgruppe wird Invictus eigentlich gerecht? Die Quelle behauptet, dass selbst im Team niemand wirklich verstehe, an wen sich das Spiel richten soll.
Visuelle Identität sorgt für Diskussionen
Wie sieht es mit dem Grafikstil aus? Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Während j0nathan von einem Fortnite-ähnlichen Stil spricht, widerspricht Insider Tom Henderson dieser Aussage. Seiner Einschätzung nach erinnere das Spiel in frühen Versionen eher an klassische Assassin’s Creed-Titel – mit lediglich etwas schwächerer grafischer Qualität. Er warnt davor, Informationen aus nur einer anonymen Quelle für bare Münze zu nehmen.
Ubisofts Strategie bleibt unklar
Wie reagiert Ubisoft auf die Kritik? Bislang hat Ubisoft keine offiziellen Gameplay-Materialien oder Screenshots zu Invictus veröffentlicht. Das macht eine unabhängige Einschätzung schwierig. Die Leaks werfen aber erneut ein Schlaglicht auf die aktuellen Herausforderungen bei Ubisoft. Nach dem durchwachsenen Erfolg vorheriger Titel und finanziellen Rückschlägen in den letzten zwei Jahren steht Invictus unter hohem Erfolgsdruck.
Parallel kursieren Gerüchte, dass Ubisoft an 60-fps-Upgrades für ältere Assassin’s Creed-Titel arbeitet. Zudem verdichten sich Hinweise auf ein mögliches Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag, auch wenn letzteres noch nicht offiziell bestätigt wurde.
Ein schwieriger Start für Invictus
Was bedeutet das alles für die Zukunft von Invictus? Während Assassin’s Creed Shadows bei vielen Fans positiv aufgenommen wurde, scheint Invictus aktuell wenig Rückhalt zu haben – nicht nur in der Community, sondern auch im eigenen Haus. Die Kombination aus unklarer Zielgruppe, fragwürdiger Designentscheidungen und interner Unzufriedenheit lässt Zweifel aufkommen, ob das Spiel seinen ambitionierten Anspruch einlösen kann.
Ob Invictus tatsächlich ein Fehlschlag wird oder Ubisoft mit einem späteren Reboot überrascht, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Erwartungen sind hoch, der Vertrauensvorschuss gering.
Was hältst du von den aktuellen Infos zu Assassin’s Creed Invictus? Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare!



