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Cyberpunk 2 bleibt bei Ego-Perspektive – Third-Person-Mode weiter ausgeschlossen

Cyberpunk 2 bleibt offenbar auch im kommenden Teil der Serie seiner Perspektive treu: Der jüngste Teaser zum Spiel deutet stark darauf hin, dass es erneut keinen Third-Person-Modus geben wird. Damit setzt CD Projekt Red den Kurs fort, den sie bereits mit Cyberpunk 2077 eingeschlagen haben.

Besonders für Fans, die sich auf die umfangreiche Charakteranpassung freuen, könnte das eine Enttäuschung sein. Denn obwohl man in der Charaktererstellung viel Zeit in Frisuren, Kleidung und Körpermodifikationen investieren kann, bleibt der eigene Charakter fast ausschließlich aus der Ego-Perspektive verborgen.

Was verrät der neue Entwickler-Tease?

Welche Informationen gibt es zum Kameramodus in Cyberpunk 2? Igor Sarzynski, Creative Director bei CD Projekt Red, teilte kürzlich einige Screenshots aus der Entwicklung von Phantom Liberty auf BlueSky. Diese zeigten Szenen in Third-Person, was bei vielen Fans neue Hoffnung weckte. Doch in seinem Beitrag stellte Sarzynski klar:

Gotta admit setting up cutscenes in this game would be extremely pleasant (coz everything looks mindblowingly amazing) but in the end I value our uninterrupted immersion more.

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Diese Aussage legt nahe, dass auch Cyberpunk 2 eine konsequente First-Person-Präsentation beibehalten könnte – sowohl im Gameplay als auch in den Cutscenes.

Reaktionen aus der Community

Wie reagieren Fans auf den möglichen Verzicht auf Third-Person? Die Community ist gespalten. Viele Spieler loben die Immersion und das Gefühl, stärker in die Welt eingebunden zu sein. Besonders bei emotionalen oder actionreichen Szenen bietet die Ego-Perspektive eine unmittelbare Nähe zum Geschehen.

  • Ein Fan lobte auf Reddit die Möglichkeit, durch die First-Person-Perspektive aktiv an Cutscenes teilzunehmen, etwa durch Blickbewegungen oder Bewegungen mit dem Controller.
  • Ein anderer freute sich darüber, dass er während einer Samurai-Gig-Szene durch Stickbewegungen Headbangen nachahmen konnte.

Doch es gibt auch kritische Stimmen. Gerade Spieler, die viel Zeit in die visuelle Gestaltung ihres Charakters stecken, wünschen sich eine Option, diesen häufiger zu sehen – wie es beispielsweise in Red Dead Redemption 2 oder Grand Theft Auto V möglich ist.

Die Debatte um Third-Person-Modus

Warum wünschen sich Spieler einen Wechsel der Perspektive? Viele empfinden es als frustrierend, dass man den eigenen Charakter nur in Spiegeln, im Inventar oder im Fotomodus betrachten kann. Insbesondere bei einem Rollenspiel, das mit vielfältiger Kleidung, Frisuren und Körpermodifikationen wirbt, erscheint die eingeschränkte Sichtweise paradox.

CD Projekt Red hatte schon bei Cyberpunk 2077 erklärt, dass die First-Person-Sicht ein bewusstes Designmittel sei, um die Immersion zu maximieren. Trotzdem entwickelte die Community mehrere Mods, die eine Third-Person-Ansicht möglich machten – wenn auch mit teilweise bizarren Animationen.

Technische und kreative Gründe

Warum setzt CD Projekt Red auf Ego-Perspektive? Abgesehen vom immersiven Storytelling spielt auch der technische Aufwand eine Rolle. Third-Person-Cutscenes benötigen zusätzliche Animationsarbeit, insbesondere bei individuellen Charaktermodellen. Jede mögliche Kombination von Kleidung, Körperbau und Frisur müsste korrekt dargestellt werden – ein Aufwand, den das Studio offenbar scheut.

Zudem scheint das Studio kreative Vorteile in der Ego-Perspektive zu sehen. Durch die direkte Sicht wird der Spieler zum Protagonisten, nicht nur zum Zuschauer. Emotionen, Entscheidungen und Interaktionen wirken dadurch unmittelbarer.

Ausblick: Kommt Third-Person vielleicht doch noch?

Gibt es Hoffnung auf eine spätere Integration? Zwar klingt Sarzynskis Aussage eindeutig, doch der Entwicklungsstand von Cyberpunk 2 ist noch sehr früh. Das Spiel hat weder ein offizielles Release-Datum noch einen finalen Titel. Änderungen sind also theoretisch möglich.

Angesichts des Feedbacks aus der Community könnte CD Projekt Red zumindest optionale Kameramodi prüfen. Eine Umschaltfunktion wie sie viele Open-World-Spiele bieten, wäre eine mögliche Lösung, um beide Lager zufriedenzustellen.

Vergleich mit anderen Spielen

Wie handhaben andere Open-World-Spiele die Kamera? Ein Blick auf andere Titel zeigt, wie unterschiedlich Kameraperspektiven gehandhabt werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Spiel Primäre Perspektive Umschaltbar?
Cyberpunk 2077 First-Person Nein (nur mit Mods)
Red Dead Redemption 2 Third-Person Ja
GTA V Third-Person Ja
Skyrim First-Person Ja
Fallout 4 First-Person Ja

Die Flexibilität bei Kameraperspektiven hat sich bei vielen modernen Rollenspielen bewährt. Spieler können sich je nach Situation oder Vorliebe entscheiden – ein Feature, das Cyberpunk 2 bislang nicht zu bieten scheint.

Wie geht es weiter mit Cyberpunk 2?

Wann erfahren wir mehr über das Spiel? Noch ist nicht viel über Cyberpunk 2 bekannt. Ein offizieller Titel, ein Trailer oder ein Veröffentlichungsdatum stehen weiterhin aus. Die Entwicklung befindet sich laut CD Projekt Red noch in einer frühen Phase.

Fans können also hoffen, dass Feedback aus der Community in den weiteren Prozess einfließt. Bis dahin bleibt die Ego-Perspektive jedoch der vorherrschende Stil – so wie es aussieht, auch im Nachfolger von Cyberpunk 2077.

Was denkst du über die Ego-Perspektive in Cyberpunk 2? Wünschst du dir einen optionalen Third-Person-Modus oder findest du die Immersion wichtiger? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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