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Resident Evil Requiem: Nvidia-Trailer zeigt Open World, spaltet Community

Die Diskussion um ein mögliches Open-World-Design in Resident Evil Requiem sorgt aktuell für geteilte Meinungen in der Gaming-Community. Der neue Trailer zeigt FBI-Analystin Grace Ashcroft, wie sie durch eine weitläufige Straßenszene läuft – was viele Beobachter als Hinweis auf eine offene Welt deuten. Doch Capcom selbst hat bislang nicht bestätigt, ob das Spiel tatsächlich diesen strukturellen Wandel vollzieht.

Ein Reddit-Post hat die Debatte weiter entfacht. Darin argumentiert ein Nutzer, dass die gezeigte Szene sehr wohl geskriptet oder eine lineare Passage sein könnte. Die allgemeine Stimmung unter vielen Fans: Skepsis gegenüber einem Open-World-Resident-Evil.

Die Rollen von Grace und Leon im Fokus

Welche Spielstruktur folgt Resident Evil Requiem? Laut offiziellen Informationen wird Resident Evil Requiem ein reines Singleplayer-Spiel mit zwei spielbaren Charakteren: Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy. Während Grace sich auf heimliches Vorgehen und das Ausweichen vor einem übermächtigen Gegner konzentriert, übernimmt Leon eine deutlich actionorientiertere Rolle mit Feuerwaffen und Nahkampfangriffen.

Beide Figuren haben getrennte Gameplay-Segmente, die an frühere Serienteile wie Resident Evil Revelations erinnern. Grace wird verfolgt von einem Monster, das sich ähnlich wie Mr. X oder Lady Dimitrescu verhält – inklusive Schleichmechaniken und Ablenkungsmöglichkeiten. Leon hingegen kämpft sich durch Zombiehorden. Diese strukturelle Trennung spricht stark gegen eine vollständig offene Spielwelt.

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Die Entwicklung hinter den Kulissen

Wie entstand das neue Resident Evil? Ursprünglich war Resident Evil Requiem als Online-Multiplayer-Open-World-Spiel geplant. Doch das Konzept wurde laut Capcom früh verworfen, da man sich wieder auf die Wurzeln der Serie besinnen wollte. Unter der Leitung von Koshi Nakanishi, der bereits bei Resident Evil 7 Regie führte, wurde der Kurs hin zu einem klassischen Survival-Horror-Erlebnis geändert.

Diese Entscheidung wird im Nachhinein durch die Community als begrüßenswert empfunden. Viele Fans befürchten, dass eine echte Open World den typischen Spannungsaufbau und die dichte Atmosphäre der Serie verwässern würde – ein Argument, das auch in den Reddit-Diskussionen mehrfach auftaucht.

Technik und Perspektivenwechsel

Welche Neuerungen bietet Requiem im Gameplay? Neben der Rückkehr zur linearen Struktur bietet Resident Evil Requiem die Möglichkeit, jederzeit zwischen Ego- und Third-Person-Perspektive zu wechseln. Die First-Person-Ansicht ist standardmäßig aktiviert und soll ein besonders immersives Spielerlebnis bieten. Die Third-Person-Ansicht richtet sich eher an Fans actionreicher Passagen.

Capcom setzt erneut auf die hauseigene RE Engine, was besonders in der gezeigten RTX-Demo zur Geltung kommt. Die düsteren Straßenzüge, das Hotelsetting und die Monsterdesigns wirken ebenso atmosphärisch wie technisch ausgereift – insbesondere auf leistungsstarken Nvidia-Grafikkarten.

Systeme, Release und Spielinhalte

Wann erscheint Resident Evil Requiem und für welche Plattformen? Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für folgende Plattformen:

Die Handlung spielt rund 30 Jahre nach den Ereignissen von Resident Evil 3. Grace untersucht den mysteriösen Wrenwood Hotel-Komplex in Raccoon City, während Leon im Mittleren Westen eine Spur zu einem ehemaligen Umbrella-Wissenschaftler verfolgt. Beide Storystränge sind miteinander verwoben und erweitern die Serien-Mythologie rund um Umbrella und den Raccoon-Zwischenfall.

Community-Reaktion: Offene Welt oder nicht?

Wie beurteilt die Community das Open-World-Gerücht? Viele Stimmen aus der Community äußern sich kritisch gegenüber einem möglichen Open-World-Ansatz. In einem vielbeachteten Reddit-Kommentar heißt es:

Das Spiel dreht sich buchstäblich darum, Schlüssel zu finden und Türen zu öffnen. Eine offene Welt würde diese Struktur aufweichen.

Andere Nutzer glauben, dass es sich eher um ein semi-offenes Konzept handeln könnte – mit größeren, frei erkundbaren Arealen, die jedoch in eine lineare Hauptstory eingebettet sind. Diese Struktur kennt man bereits aus dem Silent Hill 2 Remake, das ebenfalls jüngst für Diskussionen sorgte.

Ein Spiel zwischen Tradition und Innovation

Was bedeutet das für die Zukunft von Resident Evil? Resident Evil Requiem scheint bewusst den Spagat zu wagen: Es modernisiert das Gameplay durch Perspektivenwahl und technologische Fortschritte, bleibt dabei aber dem klassischen Story-getriebenen Survival-Horror treu. Die Rückkehr zu bekannten Strukturen könnte für langjährige Fans ein positives Signal sein.

Ob das Spiel tatsächlich Open-World-Elemente enthalten wird, bleibt bis zum Release am 27. Februar 2026 unklar. Die bisher bekannten Informationen sprechen jedoch eher für ein strukturiertes, kapitelbasiertes Erlebnis mit atmosphärisch dichten Spielabschnitten.

Was denkst du: Würde eine offene Spielwelt der Resident-Evil-Reihe gut tun – oder wünschst du dir lieber den klassischen Survival-Horror? Teile deine Meinung gern in den Kommentaren!

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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