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World of Warships: Angespielt – unser Ersteindruck samt Vorschau

Von Christian Liebert - News vom 21.08.2014 13:36 Uhr

Auf der gamescom 2014 hatten wir die Möglichkeit, die Jungs und Mädels, ach nein, die Genossen und Genossinnen, von Wargaming.net zu besuchen und uns die erste spielbare Version ihres neuen kostenlosen Online-Spiels World of Warships anzuschauen. Während sich die Kriegsschiff-Simulation derzeitig noch in der geschlossenen Alpha befindet, haben wir für euch schon mal die ersten Fakten zusammengetragen, damit ihr schon mal wisst, was euch da so auf hoher See alles erwartet.

Eine Seefahrt, die ist.. tödlich!

Nachdem wir dank Wargaming.net bereits historische Panzerschlachten und Luftgefechte nacherleben durften, lädt uns der russische Entwickler von kostenlosen Online-Spielen mit dem dritten Teil seiner Simulator-Familie: World of Warships nun auch zu einer Seefahrt in tödlichen Gewässern ein. Bereits im Jahr 2011 als World of Battleships angekündigt, findet die virtuelle Seeschlacht noch in diesem Jahr ihren Weg in die Closed Beta. Auf der gamescom 2014 hatten wir erstmals die Möglichkeit einen Blick auf das Treiben auf hoher See zu werfen und waren erstaunt, was für einen guten Eindruck der Titel hinterlassen hat.

Kaum haben wir die Präsentationskabine betreten, ein kurzes Briefing erhalten, dürfen wir auch schon an Tastatur und Maus Platz nehmen, um unseren Seelenhändler, ein großes Schlachtschiff, in einer Meerenge zu manövrieren. Das ist wegen der komplexen Steuerung auch gar nicht mal so einfach, zumindest zu Beginn. Immerhin ist so ein Stahlkoloss kein Sportwagen, das bedeutet umdenken, Trägheit mit einkalkulieren und sich daran gewöhnen, eben keine hitzigen Wendungen und Lenkmanöver ausführen zu können. Aber eben genau das erwarten wir auch von einem Kriegsschiff! Während wir den Kahn wie gewohnt mit W-A-S-D steuern, können wir uns mithilfe der Maus im 360-Grad-Winkel frei umschauen. Das ist auch nötig, denn auf dem Wasser können Gegner von allen Seiten her angeschippert kommen und uns Böses wollen. In unserer Demo bekamen wir es zum Glück nur mit computergesteuerten Bots zu tun und unser Ziel war es, alle Gegner auszuschalten. Ein Modus, der möglicherweise als Tutorial seinen Weg ins fertige Spiel finden wird.

Da das Hauptziel üblicherweise darin besteht, nun ordentlich die Kanonen krachen zu lassen, gehen wir auch direkt darin über. Als Bewaffnung stehen uns, je nach Schiffstyp, wahlweise Artilleriegeschütze, Torpedos, automatische Abwehrgeschütze und verschiedene Flugzeugtypen zur Verfügung – auf Letztere gehen wir später noch ein. Zu allererst aber geht’s um die Kanonen: Diese können wir, ähnlich wie bei World of Tanks, mit verschiedener Munition abfeuern. Mithilfe des Mausrad zoomen wir uns an den Gegner heran und entdecken mögliche Schwachstellen. Halten wir die linke Maustaste gedrückt, feuern wir gleich eine ganz Salve auf unser Ziel. Eine einfache Sache. Nicht mehr ganz so leicht hingegen ist die Bedienung der Torpedos. Diese richten zwar schweren Schaden an, dafür hat man aber mit einer gewissen Trägheit zu kämpfen. Außerdem muss man sich zuvor in die richtige Abschussposition bringen, zwei Zielhilfe-Telegrafen aufeinander abstimmen und dann noch die Zeit einberechnen, die so eine Unterwasserrakete brauch, bis sie an ihrem Ziel angekommen ist. Ganz schön viel zu beachten, aber es macht sich beim Schaden auf jeden Fall bezahlt – wenn man denn trifft. Und Vorsicht: Kreuzt ein befreundetes Schiff euren Weg, dann fängt es unglücklich eure Torpedos ab, erleidet schweren Schaden und schützt somit den Gegner. Krieg ist eben doch keine so leichte Sache.

Auf dem Deck eures Schiffes befinden sich automatische Geschütze, die entweder universal auf alles schießen, was ihnen vor die Flinte kommt, oder sich auf Flugzeuge spezialisieren. Die Schadenswirkung hier ist allerdings nicht so wahnsinnig – dafür braucht ihr selbst kaum Hand anlegen. Wenn man sich schon gegen Flugzeuge verteidigen kann, dann muss es ja auch welche geben, was uns wiederum zum letzten Punkt der Bewaffnung führt: Die Flieger. Davon könnt ihr unterschiedliche Typen (Aufklärer, Jäger, Sturzkampfbomber oder Torpedobomber) auf eurem Deck platzieren, und während der Partie in die Luft schicken. Diese steuern sich ebenfalls automatisch und erfüllen verschiedene Zwecke. Während Aufklärer Ziele auf eurer Map sichtbar machen, nehmen es Jäger mit anderen Flugzeugen auf. Sturzkampfbomber werfen Bomben auf andere Schiffe und Torpedobomber greifen Schiffsflanken an.

Aber nicht nur unser Gegner bekommt eine Stahlfaust nach der anderen serviert, auch wir müssen ganz schön aufpassen. Das Schadensmodell der Schiffe fällt recht komplex aus und so wundern wir uns kaum, dass unser Boot irgendwie nicht mehr so ganz will, nachdem es einige harte Treffer kassiert hat. Schwachstellen finden und gezielt angreifen ist das A und O bei World of Warships. Dass wir dabei ganz schön mit der durch den Wasserkampf bedingten Schiffsträgheit zu kämpfen haben, macht die Sache nur umso spannender. Da es praktisch unvermeidlich ist, dass auch wir mal eine kräftige Breitseite gedonnert bekommen, kann man das Schiff alle zwei Minuten per Skill reparieren lassen – zumindest teilweise. Das klingt im ersten Moment etwas „easy peasy“ erweist sich aber in der Action alles Freature, das exakt getimed werden muss und daher nicht übermächtig ist.

Ganz schön was in Aussicht

Direkt zum Release soll erst mal 1 Spielmodus zur Verfügung stehen: PvP. Auf sechs bisher implementierten Karten gibt es zwei Basen, die jeweils den Teams zugeordnet sind. Ziel ist es also, diese einzunehmen und dabei so viele Gegner wie möglich zu zerstören. Angelegt ist der Kampf derzeit für 12-gegen-12 Schlachten. Coop-Missionen soll es später auch geben, unter anderem der bereits auf der gamescom als Demo gezeigte Bot-Kampf, der wahrscheinlich als Tutorial erscheint.

Über 75 Schiffe, der zwei Nationen Japan und den USA, sind bisher geplant. Dabei soll es sich um Modelle aus der Zeit von 1905 bis 1960 handeln. Die ersten Tiers werden also auch mit alten Dampfschiffen bestückt sein, was die Retro-Dosis natürlich noch mal ungemein steigert. Schiffstypen werden Zerstörer, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Am gewohnten Konzept der World -of-Serie ändert Wargaming allerdings nichts. Die Schiffsauswahl ist in 10 Tiers unterteilt, die alle noch mal diverse Unterteilungen in Typen ihrer Schadensklasse haben. Diese müssen für erspielte Punkte freigeschaltet und können auch noch weiter personalisiert werden.

Auch für die Zukunft halten sich die Entwickler schon einiges bereit: Als große weitere Nationen sind die UdSSR, Deutschland und Groß Britannien geplant. Alle kommen natürlich mit landeseigenen Schiffstypen daher – für Deutschland dürfen wir uns natürlich auf die Bismarck freuen. Ob auch U-Boote ihren Weg finden werden, hält sich Wargaming erst mal noch offen. Zunächst soll der Kampf nur an der Wasseroberfläche stattfinden.

Ein bisschen was zur Technik

World of Warships wird derzeit von Lesta Studios in St. Petersburg entwickelt, dem mit derzeit rund 180 Mitarbeitern kleinsten Entwickler-Team von Wargaming. Als Engine funktioniert erneut die BigWorld Engine, in einer weiterentwickelten Form. Vor allem in Sachen Optik kann sich die World of Warships sehen lassen. Bis zu 270.000 Polygone umfassen die einzelnen Schiffe, was eine unglaubliche Menge Details sind, der Himmel sieht aus wie gemalt und die Qualität des Wassers ist sehr gut. Um sich gut auf die Arbeit am kostenlosen Online-Spiel vorzubereiten, haben die Entwickler etliche Museen besucht und sich die Originale angeschaut. Wie immer steht die historisch treue Umsetzung im Vordergrund.

Fazit

Unser Ausblick:

Auf dem Boden, in der Luft und nun auch noch zur See. Wargamings umfassende Produktserie geht mit World of Warships ihrem nächsten und letzten großen Titel entgegen. Auf der gamescom konnten wir uns schon mal von den ersten Seeschlachten überzeugen und überzeugt haben sie auch – keine Frage! Vor allem die noch mal aufgebohrte Engine hat einen guten Eindruck hinterlassen. Am meisten können sich Freunde des Settings über die Detailverliebtheit der Entwickler und über die doch recht dynamische Steuerung freuen. Wir für unseren Teil warten nun gespannt auf die Beta und darauf, auch mal gegen echte Gegner antreten zu können. World of Warships wird auf jeden Fall kein Titel für mal eben zwischendurch, soviel ist sicher. Die Manövrierung benötigt Einarbeitungszeit, die Waffensysteme fallen komplex aus und es ist eben etwas anderes, wenn man nicht als Soldat durch das Schlachtfeld flitzt, sondern einen tonnenschweren Stahlkoloss steuert. Auf jeden Fall scheint es einmal mehr sicher, dass Wargaming sein Handwerk versteht und gespannte Erwartung definitiv gerechtfertigt ist.

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