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Quantic Dream: Vergiftete Atmosphäre und problematische Arbeitsbedingungen

Von Patrik Hasberg - News vom 16.01.2018 14:08 Uhr

Der französische Entwickler Quantic Dream ist am vergangenen Wochenende ins Kreuzfeuer verschiedener französischer Magazine geraten, die dem Unternehmen unter Berufung ehemaliger Mitarbeiter problematische Arbeitsbedingungen sowie eine vergiftete Arbeitsatmosphäre vorwerfen. Vor allem den beiden Gründern und Leitern des Studios wird ein tyrannischer Führungsstil vorgeworfen.

Update vom 16. Januar 2018:

Anscheinend ist der Le Monde-Redakteur William Audureau nach einem Artikel über die Arbeitsbedingungen bei Quantic Dream von Sony auf die Blacklist gesetzt worden. Dies schreibt Audureau auf seinem privaten Twitter-Account. Diese Information stammt angeblich von einer geheimen Quelle, die nicht näher benannt wird. Damit wird der Journalist in Zukunft weder auf Presse-Events eingeladen noch erhält er entsprechende Rezensions-Exemplare.

Einen Beleg für diese Aussage gibt es nicht. "Sony hat mir keine ‚Glückwunsch, Sie sind auf der Blacklist‘-Grußkarte zukommen lassen", schreibt der Redakteur.

Originalmeldung vom 15. Januar 2018:

Derzeit arbeitet das französische Entwicklerstudio Quantic Dream mit Sitz in Paris an dem interaktiven Thriller Detroit: Become Human. In der Vergangenheit zeigte sich der Entwickler unter anderem für Titel wie Fahrenheit, Heavy Rain sowie Beyond: Two Souls verantwortlich.

Nun sind laut drei unterschiedlicher französischer Magazin (Mediapart, Canard PC, Le Monde) Berichte über eine angeblich vergiftete Atmosphäre, problematische Arbeitsbedingungen und einen tyrannischen Führungsstil veröffentlicht worden. Regelmäßig komme es in dem Unternehmen zu rassistischen sowie homophoben Äußerungen und sexistischen Ausfällen. Weiterhin ist die Rede von sehr langen Arbeitstagen von bis zu 15 Stunden und 80-Stunden-Wochen.

Anschuldigungen seien laut Cage "lächerlich, absurd und grotesk"

Die Vorwürfe stammen dabei von ehemaligen Mitarbeitern des Studios, die zum Teil sogar Anklage gegen Quantic Dream erhoben haben sollen. Laut Gründer und Leiter David Cage sowie Guillaume de Fondamière stecke in diesen Anschuldigungen kein Fünkchen Wahrheit und man werde jeden Weg einschlagen, um diese Vorwürfe aus der Welt zu schaffen. Laut Cage seien diese Anschuldigungen "lächerlich, absurd und grotesk". Er selbst sei sich keiner Schuld bewusst und gibt sich offen bei seiner Zusammenarbeit mit Schauspielern.

"Ihr wollt mir etwas über Homophobie erzählen? Ich arbeite mit Ellen Page, einer Kämpferin für die Rechte der LGBT-Gemeinde. Ihr wollt mir etwas von Rassismus erzählen? Ich arbeite mit Jesse Williams, der in den USA für Bürgerrechte einsteht … beurteilt mich anhand meiner Taten."

Mittlerweile hat der Entwickler ein offizielles Statement zu der ganzen Sache abgegeben, in dem jegliche Anschuldigungen zurückgewiesen werden. Außerdem betont er darin, dass er weitere Beschwerden gegenüber ehemaligen Mitarbeitern einreichen werde, wie in der Vergangenheit bereits geschehen. 

Tyrannischen Führungsstil

David Cage und Guillaume de Fondamière wird ein tyrannischer Führungsstil vorgeworfen. Außerdem seien Mitarbeiter für die beidenangeblich bloß Werkzeuge. Despektierlich äußere sich Cage vor allem gegenüber weiblicher Mitarbeiter und Schauspieler, sowie der eigenen Frau.

De Fondamière soll gegenüber weiblicher Kollegen ebenfalls nur wenig Respekt gezeigt haben und zum Beispiel auf Firmenfeiern sehr aufdringlich und aggressiv geflirtet haben. Insgesamt sollen zwischen den Jahren 2015 und 2016 ungefähr 50 Mitarbeiter das Studio verlassen haben. Der Grund dafür seien angeblich Burnout oder Depressionen gewesen. Bei Quantic Dream arbeiten derzeit rund 180 Mitarbeiter von denen 83 Prozent männlich sind.

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.

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