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PlayStation 6 – Insider rechnet mit 760 Dollar Materialkosten und hohem Preis

Ein Hardware-Insider sorgt gerade für Gesprächsstoff rund um Sonys nächste Konsolengeneration: Laut KeplerL2 könnte die PlayStation 6 in der Herstellung deutlich teurer werden, als viele es von früheren PlayStation-Starts gewohnt sind. Im Raum steht eine geschätzte Material- und Komponentenrechnung, die sich spürbar auf den späteren Verkaufspreis auswirken könnte.

Der Zeitpunkt ist brisant, weil sich der Konsolenmarkt ohnehin in einer Phase steigender Hardwarekosten befindet. Auch bei der aktuellen PlayStation-5-Familie sind Preisanpassungen angekündigt, die das Thema Preisgefühl bei Konsolen wieder ganz nach oben auf die Agenda setzen.

Die Schätzung zur PS6-Produktion

Wie hoch könnte Sonys Materialkostenblock für die PlayStation 6 ausfallen? KeplerL2 beziffert die sogenannte Bill of Materials, also die Summe der wichtigsten Komponenten und Materialien, auf rund 760 US-Dollar pro Gerät. Umgerechnet entspricht das grob etwa 700 Euro, je nach Kurs und Einordnung, wobei solche Umrechnungen in der Praxis natürlich nicht identisch mit europäischen Endkundenpreisen sind.

Zusätzlich nennt der Insider ein mögliches Szenario, in dem Sony die Hardware stärker subventioniert und die effektiven Herstellungskosten pro Einheit in Richtung 699 US-Dollar drücken könnte. Das wäre ebenfalls grob eine Größenordnung von etwas über 600 Euro, erneut nur als Orientierung. Entscheidend: Eine BOM-Schätzung ist nicht gleichbedeutend mit dem späteren Verkaufspreis im Handel.

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Gerade bei Konsolen gehören zur Realität neben den Kernkomponenten auch Posten wie Montage, Logistik, Marketing, Handelsspannen sowie regionale Abgaben. Unterm Strich kann das bedeuten, dass eine Konsole trotz scheinbar klarer Materialkosten im Laden deutlich höher bepreist wird.

Warum der Endpreis trotzdem deutlich höher liegen kann

Was bedeutet eine hohe BOM-Schätzung für den späteren Verkaufspreis? Selbst wenn die Materialkosten im Bereich von umgerechnet rund 700 Euro liegen, ist damit noch nicht gesagt, dass Sony die PlayStation 6 in Deutschland in einer ähnlichen Region platzieren würde. Im Gegenteil: In der Diskussion steht, dass der empfohlene Verkaufspreis deutlich darüber liegen könnte, je nachdem, wie aggressiv Sony subventioniert oder ob das Unternehmen zum Start stärker auf Marge setzt.

Parallel kursieren Gerüchte, dass Microsofts nächste Xbox unter dem Projektnamen Project Helix sogar über der Marke von 1.000 US-Dollar liegen könnte. Sollte sich das Preisniveau bei High-End-Konsolen tatsächlich in diese Richtung bewegen, wäre auch bei Sony ein höherer Einstiegspreis nicht ausgeschlossen, insbesondere wenn Leistung und Ausstattung entsprechend ausfallen.

Als spekulierte Eckpunkte zur Technik und zu möglichen Varianten der PlayStation 6 werden derzeit unter anderem diese Punkte genannt:

  • Ein möglicherweise abnehmbares Disc-Laufwerk.
  • Eine potenzielle Handheld-Variante im Stil moderner Hybrid- und PC-Handhelds.
  • AMD-Hardware als Basis, etwa mit einem 8-Kern-Zen-6-APU-Ansatz und RDNA-5-Grafik.
  • Ein Fokus auf hochwertiges Raytracing bei unterschiedlichen Auflösungen.

RAM-Krise als Preistreiber für Konsolen und Komponenten

Warum spielen RAM und Speicherpreise für die PS6 eine so große Rolle? Ein zentraler Faktor hinter den diskutierten Kosten ist die anhaltende DRAM-Knappheit, die seit Herbst 2025 die Preise für Arbeitsspeicher, SSDs und weitere Schlüsselkomponenten spürbar nach oben getrieben hat. Genau diese Bauteile sind für Konsolenhersteller besonders kritisch, weil sie sowohl Leistung als auch Produktionskosten stark beeinflussen.

Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass einzelne DDR5-Kits zuletzt wieder günstiger wurden, weil viele Käufer bei den aktuellen Preisen zurückhaltend bleiben. Ob sich dieser Trend fortsetzt, ist für die Preisgestaltung der nächsten Konsolengeneration relevant, zumal sowohl Sony als auch Microsoft ihre Planungen am Ende an die realen Beschaffungskosten anpassen müssen.

Als Release-Zeitfenster werden für Project Helix und die PlayStation 6 derzeit frühestens 2027 genannt. Bis dahin kann sich am Komponentenmarkt noch viel bewegen, was die finalen Kalkulationen maßgeblich beeinflussen dürfte.

Was wäre für euch ein realistischer Preis für eine PlayStation 6 in Deutschland, und wo würdet ihr persönlich die Schmerzgrenze ziehen? Schreibt es gern in die Kommentare.

Nora M.

Nora zockt schon länger als sie laufen kann – zumindest behauptet sie das gerne. Ob mitten in einer Zombie-Apokalypse oder beim Looten in verlassenen Hochhäusern: Wenn es knallt, kracht oder Gänsehaut macht, ist sie dabei. Ihr Markenzeichen? Eine große Klappe, ein noch größeres Herz für Indie-Games – und eine ungesunde Obsession mit roten Lederjacken und Desert Eagles. Wenn sie nicht gerade dem Endboss eins überbrät, schreibt sie charmant-chaotische Reviews, in denen mehr Persönlichkeit steckt als in manchem NPC.
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