
Highguard ist erst seit dem 26. Januar 2026 spielbar und hat bereits sein erstes Update erhalten. Der Launch des neuen Hero-Shooters von Wildlight Entertainment wurde von einem eher zurückhaltenden Marketing begleitet, doch das Spiel fand schnell Beachtung – nicht zuletzt wegen seiner Präsentation als krönender Abschluss bei den Game Awards 2025. Nun hat das Entwicklerstudio nicht nur technische Probleme adressiert, sondern auch erste Inhalte für die kommenden Wochen angekündigt.
Erstes Update bringt Stabilitätsverbesserungen
Was enthält das erste Update von Highguard? Weniger als 24 Stunden nach dem Release wurde ein erster Patch veröffentlicht, der laut Entwicklerstudio vor allem auf Stabilitätsprobleme abzielt. Konkrete Patchnotes gibt es zwar nicht, aber Wildlight bestätigte, dass diverse Absturzursachen behoben wurden. Auf Konsolen trägt das Update die Versionsnummer 1.002.000, während die PC-Version rund 18 GB groß ist – was einem vollständigen Reinstall gleichkommt.
Wie reagieren die Spieler auf das Update? Obwohl das Update keine spielerischen Anpassungen enthält, wurde es von vielen als wichtiges Signal gewertet: Die Entwickler hören zu und reagieren schnell. Dennoch bleibt die Stimmung gemischt – besonders auf Steam, wo Highguard derzeit nur eine positive Bewertung von 31,12 % aufweist. Kritisiert werden unter anderem technische Probleme, das Anti-Cheat-System auf Kernel-Ebene sowie das allgemeine Spieltempo.
Live-Service-Versprechen und Roadmap
Was hat Wildlight Entertainment für die Zukunft angekündigt? Mit dem ersten Update kam auch ein klares Versprechen: Weitere Patches sollen bereits in dieser Woche folgen. Wildlight kündigte an, dass man weiterhin aktiv an Verbesserungen arbeite. Dabei geht es zunächst um Bugfixes, größere Balance-Änderungen oder Gameplay-Anpassungen sind zu einem späteren Zeitpunkt geplant.
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Wie sieht die langfristige Planung aus? Eine erste Roadmap wurde bereits vorgestellt. Die zweite Spiel-Episode soll im Februar 2026 starten und enthält mehrere neue Inhalte. Dazu gehören ein neuer spielbarer Warden, ein Reittier, eine neue Karte sowie ein vollständiger Ranglistenmodus. Im März folgt dann Teil 2 mit einem neuen Raid-Werkzeug und einer zusätzlichen Basenart. Damit setzt Wildlight auf ein saisonbasiertes Modell mit regelmäßiger Erweiterung.
Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge aus der Community
Was bemängeln viele Nutzer am aktuellen Spielgefühl? Obwohl das Gunplay allgemein gelobt wird, empfinden viele die Gefechte als zu selten. Dazwischen gibt es längere Phasen des Sammelns und Wartens, etwa auf das Erscheinen des Schildbrechers – dem zentralen Zielobjekt jeder Partie. Einige Spieler vermuten sogar, dass Highguard ursprünglich ein anderes Spieldesign verfolgte und erst später zum 3v3-Format wechselte.
Welche Ideen bringt die Community ein? Diskutiert wird unter anderem ein Wechsel zu einem klassischen Deathmatch-Modus oder eine Erhöhung der Teamgröße. Die Karten wirken für zwei Dreierteams oft zu weitläufig, was das Spieltempo zusätzlich dämpft. Andere wünschen sich eine klarere Fokussierung auf die Stärken des Spiels – etwa die gut umgesetzten Schusswechsel und die taktische Tiefe.
Ein ambitionierter Start mit Luft nach oben
Wie fällt das erste Fazit nach dem Launch aus? Highguard bringt frischen Wind ins Genre der Hero-Shooter – mit Fantasy-Elementen, Reitkämpfen und zerstörbaren Umgebungen. Entwickelt von einem Team aus ehemaligen Titanfall- und Apex Legends-Veteranen, vereint das Spiel bekannte Mechaniken mit einem eigenen Twist. Der Release verlief technisch holprig, doch das schnelle erste Update und die angekündigte Roadmap zeigen: Wildlight Entertainment meint es ernst mit seinem Live-Service-Modell.
Wie siehst du die Zukunft von Highguard? Hast du das Spiel schon ausprobiert oder wartest du erst die nächsten Updates ab? Teile deine Meinung gern in den Kommentaren!