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Corsair Katar Elite Wireless im TEST – Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor & Quickstrike-Tasten

Von Ulrich Wimmeroth - Test vom 27.10.2022 15:00 Uhr
Corsair Katar Elite Wireless
© Corsair

Der US-amerikanische Hersteller Corsair ist nicht nur Spezialist für PC-Komponenten wie Arbeitsspeicher, SSDs, Netzteile oder Gehäuse sowie kompletter Gaming-PCs, sondern bietet zusätzlich ein riesiges Sortiment an Gaming-Hardware an.

Vom Mauspad über Streaming-Ausrüstung bis zum Gamer-Chair bekommt ihr einfach alles, was man zum Zocken braucht. Und die Qualität ist durchweg beeindruckend, wie zum Beispiel unser Gold-Award im Test des Gaming-Headsets HS65 Surround beweist.  

Brandaktuell ist mit der Corsair Katar Elite Wireless eine Gaming-Maus hinzugekommen, die für einen mehr als konkurrenzfähigen Preis mit einer beachtlichen technischen Ausstattung aufwartet:

Superschnelle drahtlose Verbindung dank Slipstream Wireless, Quickstrike-Tasten mit Omron-Schaltern und Corsair Marksman-Sensor. Wir konnten bereits ein Testmuster ergattern und haben den kompakten Nager auf Herz und Nieren geprüft.

Corsair Katar Elite Wireless im Test - Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor und Quickstrike-Tasten
© Corsair

Technische Daten Katar Elite Wireless

  • Anschluss: 2,4 Ghz Wireless, Bluetooth 4.2, kabelgebunden 
  • Gewicht: 69 g
  • Abmessungen: 11,6 x 6,4 x 3,8 cm
  • Lieferumfang: Katar Elite Wireless, USB A auf USB C-Kabel
  • Software: iCue 
  • Gehäuse: Hartplastik
  • Farbe: Schwarz
  • Griffstil: Claw und Fingertip
  • Anzahl der Tasten: 6, programmierbar
  • Tasten: mechanische Omron-Schalter für die primären Tasten 
  • Sensor: Corsair Marksman, optisch
  • DPI: bis zu 26.000 
  • Beleuchtung: RGB
  • Akku: Lithium-Polymer, Laufzeit bis zu 110 Stunden 
  • Preis: ca. 79 Euro

Lieferumfang, Design und Ersteindruck: Hochwertig verarbeitetes Fliegengewicht

Der Inhalt der Corsair-typisch signalgelben Box ist eher spartanisch: Neben der Katar Elite Wireless und einem mit 1,80 Meter Länge angenehm großzügig dimensionierten USB A auf USB C-Anschluss- und Ladekabel liegen lediglich noch ein Garantiezettel und Sicherheitsinstruktionen bei.

Mehr braucht es aber auch nicht, um die Gaming-Maus in Betrieb zu nehmen. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr nach dem 2,4 Ghz USB-Empfänger sucht, der ist sicher hinter einer Klappe an der Unterseite der Maus verstaut. 

Die haptische Erstbegegnung mit der kompakten, gerade einmal 11,6 x 6,4 x 3,8 cm messenden Maus fällt extrem erfreulich aus. Nur 69 Gramm wiegt das Fliegengewicht inklusive dem verbauten Lithium-Polymer-Akku. Der Korpus besteht komplett aus schwarzem Kunststoff, lediglich das Corsair-Logo sowie eine LED unterhalb des DPI-Knopfes auf der Oberseite werden beleuchtet und erstrahlen in den einstellbaren Farben des RGB-Spektrums

Corsair Katar Elite Wireless im Test - Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor und Quickstrike-Tasten
© Corsair / Ulrich Wimmeroth

Die Form der Katar Elite Wireless ist symmetrisch, es werden also Links- und Rechtshänder mit dem Nager zurechtkommen, auch wenn sich die beiden Daumentasten nur auf der linken Seite befinden.

Und wenn wir schon bei den Tasten sind: Diese sind extrem leichtgängig und besitzen einen angenehmen, sehr gut spürbaren Druckpunkt. Die beiden Primärtesten links und rechts neben dem Scrollrad sind dabei mit hochwertigen Omron-Switches bestückt und dienen als Corsair Quickstrike-Tasten. Das bedeutet, zwischen Schaltern und Maustaste ist kein Abstand, was für eine verzögerungslose Registrierung von Eingaben sorgt. 

Schön: Die ansonsten glatte Oberfläche besitzt an beiden Seiten texturierte  Griffflächen, die auch bei schweißnassen Händen für einen sicheren Grip sorgen. An der Unterseite sind jeweils oben und unten sowie rund um den Sensor großzügig PTFE-Glidepads angebracht, die für das sanfte Gleiten auch bei schnellen Bewegungen zuständig sind. Nutzen sich die Glidepads mal nach langem Gebrauch ab, dann ist ein Austausch problemfrei möglich

Ein echtes Anschlusstalent

Obschon der Modellname Katar Elite Wireless auf den Einsatz als ausschließlich drahtlose Maus schließen lässt, erweist sich die Hardware in diesem Bezug als ein ausgesprochenes Multitalent. Zum einen wäre da die Verbindung mittels dem beiliegenden 2,4 Ghz USB-Empfänger. Dabei wird, wie auch bei anderen Maus-Modellen von Corsair, Slipstream Wireless verwendet, welches eine Shooter-taugliche Drahtlosverbindung von unter 1 ms ermöglicht. 

Weiterhin lässt sich die Katar mittels Bluetooth 4.2 einwandfrei mit anderen Geräten, beispielsweise Smartphone, Tablet oder Notebook, verbinden. Dazu wird der Anschlusswahlschalter auf der Unterseite nach oben geschoben und die Suche nach einem BT-Partnergerät mit der typischen blauen LED angezeigt. Das Pairing erfolgt binnen Sekunden und die Katar ist an diversen BT-fähigen Geräten sofort einsatzbereit. 

Corsair Katar Elite Wireless im Test - Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor und Quickstrike-Tasten
© Corsair

Möchtet ihr, trotz extrem geringer bis nahezu komplett ausgeschlossener Latenzen über die drahtlose Verbindung, einen direkten Anschluss über Kabel – dann legt euch Corsair keinen Stein in den Weg. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB C auf USB A-Kabel lässt sich der Nager sowohl laden als auch an einen PC anschließen.

In der Praxis haben wir beides ausprobiert, konnten aber keine Unterschiede in den Reaktionszeiten feststellen. Aber falls dem Akku trotz seiner über 100 Stunden Laufzeit – ohne RGB-Christbaumbeleuchtung wohlgemerkt – mal der Saft ausgeht, braucht ihr ein Spiel deswegen nicht zu unterbrechen.

Mehr Komfort mit der iCUE-Software und ein erfreulicher Praxistest

Nach einem Dauereinsatz über mehrere Wochen, in denen die Katar nicht nur im Redaktionsalltag, sondern natürlich auch beim Zocken ausgiebig zum Einsatz kam, möchten wir das gute Stück einfach nicht mehr missen.

Dank Slipstream Wireless Verbindung konnten wir komplett auf möglicherweise irritierende Verkabelung verzichten, ohne auch nur die Spur einer Latenz wahrzunehmen. Die Quickstrike-Tasten machen genau das, was der Name verspricht und übermitteln Klicks ohne jede Verzögerung

Corsair Katar Elite Wireless im Test - Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor und Quickstrike-Tasten
© Corsair

Für die notwendige Präzision bei Shootern, MOBAs oder Spielen anderen Genres, bei denen es darauf ankommt, sorgt der verbaute Corsair Marksman-Sensor, der mit stattlichen 26.000 DPI auflöst und Beschleunigungen bis zu 50G zulässt.

Alles in allem können wir der neuen Katar-Generation ein sehr gutes Zeugnis ausstellen. Wenn es um bequeme Konfiguration geht, beispielsweise Profile oder Makros erstellt, Tastenzuweisungen geändert, die RGB-Beleuchtung individualisiert oder eine Kalibrierung vorgenommen werden, dann ist die iCUE-Software von Corsair ein Pflichtdownload, der reichlich Feintuning erlaubt.    

Passendes Zubehör: Mega Mausepad MM700 3-XL

Ihr habt keine Lust auf einem winzigen Mauspad mit suboptimaler Beschichtung herumzuhantieren? Das kennen wir auch, dabei ist der richtige Mausuntergrund eminent wichtig für präzise Steuerung. Mit dem Katar Elite Wireless-Muster haben wir auch gleich mit dem Mauspad MM700 3-XL eine passende Unterlage erhalten, die wir nur empfehlen können.

Vorausgesetzt ihr habt den Platz das 122 cm lange und  61 cm breite Prachtstück auf eurem Schreib- oder Zocktisch unterzubringen, dann dürft ihr euch über eine wirklich riesige Unterlage freuen, auf der auch noch Keyboard, Monitor und ein komplettes Streaming-Equipment problemlos Platz finden. 

Corsair Katar Elite Wireless im Test - Gaming-Leichtgewicht mit präzisem Marksman-Sensor und Quickstrike-Tasten
© Corsair

Unserer Meinung nach lohnt es sich, die rund 100 Euro in das MM700 in der XL-Version zu investieren, denn die textilbeschichtete Oberfläche erlaubt eine genaue Steuerung und dank gummierter Unterseite ist an ein Verrutschen nicht mal zu denken.

Zusätzlich illuminiert die 3-Zonen-RGB-Beleuchtung nach Wunsch den kompletten Bereich. Angeschlossen wird das Mega Mauspad über ein USB C auf USB A-Kabel am PC, zwei weitere USB A-Buchsen dienen als Hub für Headset, Maus oder andere Geräte. 

Headsets, Festplatten oder Soundbars: Wenn es einen Stecker hat, ist es genau sein Ding. Schreibt bei PlayCentral.de über Spiele, PC- und Konsolenhardware. Nebenberuflich treusorgender Familienvater, der sich immer häufiger seinem Sohn in FIFA geschlagen geben muss.
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