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PC - Schneller machen - So laufen Spiele flüssig

Von Dustin Martin - Guide vom 16.10.2017 - 13:52 Uhr
PC Screenshot

PC säubern – innen wie außen

Der PC ist wie Du in deiner Wohnung: Ist es staubig, sogar feucht oder zu heiß, fühlt er sich nicht mehr wohl. So drosseln Festplatten, Grafikkarten, Prozessoren oder auch Arbeitsspeicher ihre Leistung, wenn es ihnen zu warm wird.

Hitze entsteht in einem Gehäuse vor allem dann, wenn sich nach einigen Monaten oder gar Jahren ohne Reinigung viel Staub angesammelt hat. Da helfen auch die besten Lüfter nichts, denn sie fangen sich ebenfalls eine Staubschicht an.

Am Besten ist es, wenn ihr den Rechner vom Strom nehmt, euren PC-Tower öffnet und die Einzelteile herausnehmt. Trennt dabei die Kabel ab, reinigt die Hardware oberflächlich mit einem trockenen Tuch und setzt das Einzelteil sofort wieder ein, damit ihr keine Probleme beim Zusammenbauen habt. Die Reinigung dauert je nach Ausstattung zwischen 10 und 30 Minuten und lohnt sich in jedem Fall.

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Cleaning-Tools um den PC schneller zu machen

Nicht nur auf der Festplatte, sondern auch im Speicher finden sich Spuren, die bereinigt werden können. Darunter fallen vor allem nicht mehr benötigte Dateien, temporärere Ordner oder Überreste von deinstallierten Programmen.

Zunächst solltest Du Windows säubern. Dazu geht ihr in die Datenträgerverwaltung, wählt euer Windows-Datenträger mit einem Rechtsklick aus und geht auf „Eigenschaften“. Dort wählt ihr im Reiter „Allgemein“ das „Bereinigen“ aus. Das Tool startet sich automatisch und ihr könnt anschließend die nutzlosen Dateien von eurer Festplatte löschen.

Wer noch mehr will, kann sich kostenlose Tuning-Programme wie den CCleaner installiert. Beachtet aber, dass sich mehrere Tools meist in die Haare kriegen. Wir empfehlen euch, einen Booster auszuwählen und keinen zweiten zu installieren. Die Programme können bei falscher Bedienung eurem Betriebssystem schaden.

Zum Abschluss zu diesem Thema sei gesagt: Software, die ihr generell nicht mehr benötigt, solltet ihr immer deinstallieren. Manchmal lassen Programme auch Update-Prüfer oder Dienste im Hintergrund laufen, die ihr gar nicht seht – und euren PC ausbremsen. Eine saubere Deinstallation funktioniert mit gratis Uninstaller am Besten.

Razer Cortex Screenshot

Game Booster für mehr FPS beim Spielen

Neben all diesen Tipps für ein sauberes System kann der PC auch geboostet werden, wenn ihr spielen wollt. Dabei werden Hintergrundprogramme deaktiviert und beispielsweise Animationen von Windows eingeschränkt. So konzentriert sich der PC nur auf das Game und keine andere Anwendung.

Ein Beispiel für einen solchen Game Booster ist Razer Cortex. Das Tool ist kostenlos und kann auf der offiziellen Seite des Peripherie-Herstellers heruntergeladen werden. Daneben gibt es auch andere, teils kostenpflichte Programme, die im Kern jedoch nichts anders machen.

Hilfreich kann außerdem ein Blick auf die empfohlenen Systemvoraussetzungen eines Computerspiels sein. Solltet ihr hier nur die Mindestanforderungen erfüllen, könnt ihr den Titel auch mit einem Game Booster oder mit unseren Tipps nur auf niedrigen Einstellungen flüssig spielen.

In Windows die visuellen Effekte ausschalten

Visuelle Effekte in Windows deaktivieren

Wer auch neben dem Spielen ein flüssigeres Erlebnis haben möchte, kann die visuellen Effekte in den Windows-Einstellungen abschalten. Darunter fallen neben anderen die Animationen beim Öffnen oder Schließen eines Fensters oder die bewegten Bilder in Cortana.

Um die visuellen Effekte zu deaktivieren, geht ihr in die Settings und sucht nach „Darstellung und Leistung in Windows anpassen“. Dort wählt ihr die vorgegebene Einstellung „Für optimale Leistung anpassen“ aus. Insbesondere PCs ohne dedizierte Grafikkarte von Nvidia oder AMD sollten einen Leistungsschub verspüren.

» Noch mehr Tricks für deinen PC-Boost auf Seite 3

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