Die Ankündigung von Diablo 5 hat bei vielen Fans die Frage aufgeworfen, wie lange Blizzard den aktuellen Serienteil noch unterstützen wird. Schließlich soll das neue Action-Rollenspiel bereits im Frühjahr 2029 erscheinen und damit deutlich früher folgen, als es die langen Abstände zwischen früheren Hauptteilen vermuten ließen.
Nun schafft Game Director Brent Gibson Klarheit: Diablo 4 soll auch nach der Veröffentlichung seines Nachfolgers weiterhin neue Seasons erhalten. Eine schnelle Verlagerung sämtlicher Ressourcen auf Diablo 5 und ein anschließender Wartungsmodus für den 2023 veröffentlichten Vorgänger sind demnach nicht vorgesehen.
Langfristige Unterstützung für Diablo 4
Wie lange wird Diablo 4 mit neuen Seasons versorgt? Einen festen Endtermin nennt Blizzard nicht. Entscheidend soll stattdessen sein, ob die Community aktiv bleibt und regelmäßig nach Sanktuario zurückkehrt.
Wir planen, die Seasons so lange zu unterstützen, wie die Community weiterhin bei Diablo 4 dabei ist. Ähnlich machen wir es bereits mit Diablo 2 und Diablo 3. Solange die Menschen diese Spiele spielen, werden wir weiter Inhalte dafür entwickeln.
Damit setzt Blizzard auf ein Modell, das innerhalb der Reihe bereits erprobt ist. Auch ältere Diablo-Spiele werden noch lange nach ihrer ursprünglichen Veröffentlichung betreut, selbst wenn sich die Unterstützung teilweise auf wiederkehrende Inhalte und rotierende Season-Themen konzentriert.
Für Diablo 4 bedeutet dies allerdings nicht, dass sämtliche bisherigen saisonalen Inhalte dauerhaft im Spiel bleiben. Einige Gegenstände und Systeme können übernommen werden, während andere Elemente zunächst verschwinden und möglicherweise in überarbeiteter Form zurückkehren. Einen konkreten Fahrplan für diese Rückkehrer gibt es derzeit nicht.
Diablo 5 lässt dem Vorgänger genügend Raum
Welche Rolle spielt Diablo 5 für die Zukunft von Diablo 4? Der kommende Hauptteil setzt laut Gibson rund 100 Jahre nach den Ereignissen von Diablo 4 ein. Dieser große zeitliche Abstand eröffnet Blizzard die Möglichkeit, weitere Geschichten zwischen beiden Spielen zu erzählen, ohne die Handlung des Nachfolgers vorwegzunehmen.
Bis zum geplanten Start von Diablo 5 im Frühjahr 2029 bleibt zudem noch reichlich Zeit. Der neue Teil führt in eine düstere Zukunft, in der Diablo triumphiert hat, die bisherigen Helden besiegt wurden und Sanktuario gefallen ist. Als erste Klassen wurden Dämonenjäger, Mönch und der neue Seuchenritter vorgestellt.
Parallel dazu erhält Diablo 4 bereits im ersten Halbjahr 2027 die Amazone als zusätzliche Klasse. Sie soll Bogen und Wurfspeer verwenden und mehrere Spielweisen abdecken, darunter Fernkampf, schnelle Gefechte und taktische Unterstützung. Der Nachschub für Diablo 4 endet somit keineswegs mit der Ankündigung des Nachfolgers.
Die Zukunft des aktuellen Serienteils hängt letztlich stark von seiner aktiven Community ab. Wer weiterhin Seasons spielt, Builds optimiert und Dämonen jagt, liefert Blizzard damit einen guten Grund, Diablo 4 auch über das Jahr 2029 hinaus mit Inhalten zu versorgen.
Werdet ihr Diablo 4 auch nach der Veröffentlichung von Diablo 5 weiterspielen oder vollständig zum Nachfolger wechseln? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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