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Magicians – The Devils Deal angekündigt, BioShock-Vibes, Release 2027

Beim Xbox Showcase am Sonntag ist mit Magicians: The Devils Deal ein brandneues Spiel enthüllt worden, das auf den ersten Blick stark an BioShock erinnert, nur eben mit einer klaren Fantasy-Showman-Note. Statt Plasmiden und Vigor-Kräften steht hier Bühnenmagie im Mittelpunkt, die im wahrsten Sinne des Wortes real wird und im Reveal-Trailer bereits nach wuchtiger First-Person-Action aussieht.

Hinter dem Projekt stehen Uppercut Games als Entwicklerstudio und Focus Entertainment als Publisher. Geplant ist aktuell ein Release im Jahr 2027, außerdem ist bereits bestätigt, dass der Titel zum Start im Xbox Game Pass landet und neben Xbox auch für PlayStation 5 erscheint.

Bühnenmagie trifft Höllentheater

Worum geht es in Magicians: The Devils Deal? Im Zentrum steht Jacob Menteuro, ein renommierter Bühnenmagier, der nach seinem Tod in der Hölle landet. Diese Hölle ist allerdings kein klassisches Flammenmeer, sondern trägt den Namen Theatreland und wirkt wie eine infernale Spiegelung des viktorianischen Londons.

In dieser verdrehten Version der Metropole soll Menteuro gegen eine ganze Galerie theatralischer Rivalen antreten, die ihn zu Lebzeiten verraten haben. Der Fokus liegt laut offizieller Beschreibung auf einer Singleplayer-Erfahrung mit klarer Story-Ausrichtung, also einem narrative-driven FPS, der seine Welt und Konflikte offenbar stark über Inszenierung, Atmosphäre und Charaktere transportieren will.

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Auch die Einordnung im Showcase war auffällig: Die Enthüllung saß zwischen Minecraft Dungeons 2 und Valor Mortis, zwei weiteren gezeigten Titeln, die beide ein Release-Datum im September 2026 bekommen haben. Magicians: The Devils Deal selbst bleibt hingegen vorerst bei 2027 als Zeitfenster.

BioShock-Vibes im First-Person-Kampf

Welche Gameplay-Elemente erinnern an BioShock? Der Reveal-Trailer zeigt Kämpfe aus der Ego-Perspektive, in denen Jacob Menteuro Gegner mit Magie attackiert. Das fühlt sich in der Präsentation sehr nach dem BioShock-Prinzip an, bei dem man offensive und utility-basierte Kräfte nutzt, um Gefechte kreativ zu lösen.

Gleichzeitig setzt Magicians: The Devils Deal eigene Akzente über klassische Bühnenrequisiten. Besonders präsent ist ein Zauberstab, den der Protagonist im Trailer mehrfach elegant zwischen den Fingern kreisen lässt, als wäre er Teil einer Performance. Diese Show-Komponente könnte am Ende genau das sein, was den Titel vom reinen BioShock-Vergleich abkoppelt.

Zu den im Trailer angedeuteten Fähigkeiten gehören mehrere konkrete Aktionen, die auf ein recht vielseitiges Kampfsystem hindeuten:

  • Zauber auf Gegner schleudern
  • Nahkampfangriffe blocken
  • Gegner in die Luft befördern
  • Objekte auf Feinde werfen
  • Energiegeladene Spielkarten als Projektilwaffe einsetzen
  • Die Umgebung mit Magie manipulieren

Ob diese Tools eher in Richtung Sandbox-Kämpfe gehen oder stärker geskriptet sind, bleibt noch offen. Der erste Eindruck vermittelt aber genau die Art von Mix aus Action, Fähigkeiten-Combos und Umweltinteraktion, die viele an BioShock so schätzen.

Release, Plattformen und Studio-Hintergrund

Wann erscheint Magicians: The Devils Deal und für welche Plattformen? Aktuell steht Magicians: The Devils Deal für 2027 im Plan. Genannt wurden Xbox Series, Xbox Cloud und PC, zusätzlich ist inzwischen auch PlayStation 5 als Plattform bestätigt. Außerdem ist der Titel ein Day-one-Release im Xbox Game Pass, sobald er erscheint.

Uppercut Games ist ein Studio aus Australien und hat in den vergangenen Jahren unter anderem Submerged: Hidden Depths veröffentlicht, ein Third-Person-Adventure mit Boot-Fokus. Focus Entertainment wiederum ist seit Jahrzehnten als Publisher aktiv und arbeitet parallel auch an eigenen Produktionen über interne Studios.

Was würdet ihr euch von einem BioShock-ähnlichen Ego-Actionspiel mit Magie und viktorianischem Höllen-Setting wünschen und klingt Magicians: The Devils Deal für euch nach einem Pflichtkauf oder eher nach Vorsicht beim Hype? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Luna N.

Ich schaue mehr Anime als gesund ist, kenne jeden Intro-Song auswendig und habe beim Zocken schneller die Tasten im Griff als mein eigener Schatten. Wenn ich nicht gerade mit einem Kaffee bewaffnet über neue Story-Ideen grübel, kämpfe ich mich durch Fantasy-Welten – entweder mit dem Controller oder dem Kugelschreiber. Meine größte Schwäche? Limited Editions und Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte.
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