Wer in den USA gerade ein neues Steam Deck kaufen will, schaut vielerorts in die Röhre: Im offiziellen Valve-Store ist das Handheld aktuell ausverkauft. Das sorgt natürlich für Unruhe in der Community, denn das Steam Deck bleibt für viele der bequemste Einstieg in PC-Gaming auf der Couch, im Bett oder unterwegs. Gerade jetzt, wo Handheld-PCs wieder richtig im Trend sind, ist eine stockende Verfügbarkeit ein Thema, das Wellen schlägt.
Für euch in Deutschland ist die US-Situation zwar nicht automatisch ein direkter Lieferstopp, sie ist aber ein Signal: Wenn Valve in einem Kernmarkt zeitweise keine Geräte hat, kann das auch die allgemeine Verfügbarkeit, Lieferzeiten oder den Gebrauchtmarkt beeinflussen. Und spätestens, wenn ihr Freunde in den USA habt oder selbst dort bestellen wolltet, ist die Info ohnehin relevant.
Aktuelle Lage beim Steam Deck
Was bedeutet ausverkauft in den USA konkret? In der Praxis heißt das: Wer über die offizielle Verkaufsplattform von Valve in den Vereinigten Staaten bestellen möchte, findet je nach Modell keine Kaufoption mehr oder bekommt nur den Hinweis, dass derzeit kein Bestand verfügbar ist. Für ein Produkt, das seit Februar 2022 fest im PC-Gaming-Kosmos verankert ist, ist das ungewöhnlich genug, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Interessant ist dabei auch der Zeitpunkt: Seit November 2023 gibt es zusätzlich zu den ursprünglichen Varianten auch OLED-Modelle. Genau solche Hardware-Revisionen schieben die Nachfrage häufig nochmal an, weil viele Erstkäufer aufspringen und manche Bestandsnutzer ein Upgrade in Betracht ziehen.
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Dass ein Steam Deck zwischendurch nicht lieferbar ist, kann mehrere Effekte haben: spontane Preissprünge auf Plattformen für Privatverkäufe, mehr Druck auf Alternative-Handhelds und eine wachsende Zahl an Leuten, die statt Neuware auf Refurbished-Angebote ausweichen.
Warum die Nachfrage so hoch bleibt
Warum ist das Steam Deck für viele das Standard-Handheld für PC-Spiele? Das Gerät trifft einen selten guten Sweet Spot aus Flexibilität und Komfort. Es ist als Handheld-Gaming-PC konzipiert, läuft mit SteamOS auf Linux-Basis und kann dank Proton auch viele Windows-Spiele ohne großes Basteln starten. Dazu kommen die typischen Steam-Vorteile wie Bibliothek, Cloud-Saves und die schnelle Verfügbarkeit von Updates.
Mindestens genauso wichtig ist der Nutzungsmix: Handheld-Modus für unterwegs, Docking am TV, Desktop-Modus für alle, die doch mal wie am PC arbeiten oder Mods verwalten wollen. Diese Vielseitigkeit sorgt dafür, dass das Steam Deck nicht nur ein Gadget ist, sondern bei vielen ein echter Ersatz für den Zweit-PC oder eine Ergänzung zur großen Gaming-Kiste.
Und dann ist da noch der Faktor Komfort: Wer schon seit Jahren eine Steam-Bibliothek besitzt, muss keine neue Plattform aufbauen. Genau das macht das Steam Deck für viele zur naheliegendsten Option, wenn es um mobiles PC-Gaming geht.
Auswirkungen für Deutschland und sinnvolle Alternativen
Was heißt das für Käufer in Deutschland? Kurzfristig bleibt der wichtigste Tipp: Wenn ihr ein Steam Deck wollt, prüft die Verfügbarkeit direkt bei Valve und achtet auf seriöse Händler, falls ihr außerhalb des offiziellen Stores sucht. Ausverkauft-Meldungen in anderen Regionen können den Gebrauchtmarkt hierzulande anheizen, weil manche Leute lieber sofort kaufen statt zu warten.
Wenn ihr gerade abwägt, ob ihr überhaupt ein Steam Deck braucht, helfen drei schnelle Überlegungen:
- Wollt ihr vor allem eure Steam-Bibliothek mobil spielen und möglichst wenig einrichten? Dann ist das Steam Deck weiterhin extrem attraktiv.
- Legt ihr Wert auf OLED und bestmögliche Handheld-Darstellung? Dann sind die OLED-Modelle besonders interessant, wenn verfügbar.
- Seid ihr preisbewusst und könnt mit Gebrauchsspuren leben? Dann kann ein gebrauchtes oder generalüberholtes Gerät eine Option sein, solange Zustand und Akku nachvollziehbar sind.
Wer nicht warten möchte, schaut sich aktuell häufig auch bei anderen Windows-Handhelds um. Die sind oft stark, aber nicht immer so unkompliziert im Handling wie SteamOS mit seinem Konsolen-Feeling. Am Ende entscheidet euer persönlicher Mix aus Bastellust, Budget und Wunsch nach einer schnellen Pick-up-and-play-Erfahrung.
Wie steht ihr zum Steam Deck: Würdet ihr bei einem Ausverkauf lieber warten, gebraucht kaufen oder direkt zu einer Alternative greifen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.




