
Highguard hat einen turbulenten Start hingelegt. Das neue Free-to-Play-Spiel von Wildlight Entertainment, einem Studio aus ehemaligen Entwicklern von Apex Legends, Titanfall und Call of Duty, wurde am 26. Januar 2026 veröffentlicht – und verlor innerhalb eines Tages fast 90 % seiner PC-Spielerschaft.
Während das Spiel plattformübergreifend für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC erschien, sorgte vor allem die Reaktion auf Steam für Aufsehen. Innerhalb der ersten Stunde nach Launch lag die Zahl der aktiven Spieler noch bei über 97.000. Doch nur 24 Stunden später waren es laut SteamDB nur noch etwa 11.000.
Was ist Highguard überhaupt?
Welche Art Spiel ist Highguard? Highguard ist ein PvP-Raid-Shooter, bei dem du als sogenannter „Wächter“ in einer Fantasy-Welt kämpfst. Diese Charaktere vereinen Magie und Feuerkraft, um in teambasierten Matches strategische Ziele zu erobern.
Das Gameplay kombiniert klassische First-Person-Shooter-Mechaniken mit einzigartigen Elementen wie berittenem Kampf, zerstörbaren Umgebungen und übernatürlichen Fähigkeiten. Gespielt wird in Teams, die um Objekte wie den „Schildbrecher“ kämpfen, mit dem gegnerische Basen angegriffen werden können.
Magischen Merch entdecken! ✨
Zauberstäbe, Deko & Sammlerstücke – jetzt auf Zauberkram.de. 🧙♂️
Ein ambitionierter Entwicklerstart
Wer steckt hinter Highguard? Entwickelt wurde das Spiel von Wildlight Entertainment, einem neuen Studio, das 2022 gegründet wurde. Hinter dem Team stehen über 60 Veteranen der Shooter-Branche, darunter bekannte Namen wie Dusty Welch und Jason McCord.
Die Entwicklung dauerte vier Jahre, und Highguard ist das Debütprojekt des Studios. Die Enthüllung erfolgte bei den Game Awards 2025 als „One More Thing“-Ankündigung ganz zum Schluss der Show – ein Slot, der normalerweise großen Titeln vorbehalten ist.
Ein Marketingexperiment mit Schattenseiten
Warum wurde Highguard so still veröffentlicht? Wildlight verfolgte eine unkonventionelle Marketingstrategie. Die Devise lautete: „Lass das Spiel für sich selbst sprechen.“ Daher gab es bis Januar 2026 kaum Informationen oder Werbung. Erst kurz vor Launch wurde ein Showcase mit Gameplay-Trailer und Jahr-1-Plan veröffentlicht.
Diese Strategie erzeugte zunächst Neugier – doch das Interesse verpuffte schnell, wie die stark sinkenden Spielerzahlen zeigen. In sozialen Medien wurde die Entscheidung, das Spiel als großen Abschluss der Game Awards zu präsentieren, vielfach kritisiert.
Community-Reaktionen und Kritik
Wie reagieren Spieler und Medien? Die ersten Reaktionen auf Steam und in sozialen Netzwerken waren überwiegend negativ. Auf YouTube wurde der Trailer stark abgewertet, und auf Plattformen wie Twitter machten sich Spieler mit Memes und ironischen Kommentaren über den Launch lustig.
- Ein Nutzer zeigte einen GIF von Opa Simpson, der ein Lokal betritt und sofort wieder verlässt – als Anspielung auf das rasche Absinken der Spielerzahlen.
- Andere scherzten, dass wegen Highguard ein weltweiter Feiertag ausgerufen worden sei – natürlich nicht ernst gemeint.
Auch frühe Hands-On-Berichte von Fachmedien fielen gemischt aus. Während das taktische Gameplay und die kreative Spielstruktur gelobt wurden, gab es Kritik an Balancing-Problemen und der fehlenden Einzigartigkeit in einem hart umkämpften Live-Service-Markt.
Spielerzahlen im Überblick
Wie stark ist der Einbruch tatsächlich? Die folgende Tabelle zeigt den drastischen Rückgang der Spielerzahlen auf Steam innerhalb von 24 Stunden nach Release:
| Datum | Gleichzeitige Spieler auf Steam |
|---|---|
| 26. Januar 2026 (Launch) | 97.000+ |
| 27. Januar 2026 | 11.000 |
Das entspricht einem Verlust von rund 86.000 Spielern – ein Rückgang von etwa 89 %. Natürlich ist der Launch-Zeitraum nicht repräsentativ für den langfristigen Erfolg eines Spiels, aber der Trend ist alarmierend.
Was bedeutet das für die Zukunft von Highguard?
Hat Highguard noch eine Chance? Derzeit steht Wildlight Entertainment vor einer großen Herausforderung. Die Konkurrenz durch etablierte Titel im Hero-Shooter- und Live-Service-Genre ist immens. Ohne starke Updates, Balancing-Anpassungen und eine überzeugende Kommunikationsstrategie dürfte es schwer werden, verlorene Spieler zurückzugewinnen.
Die Entwickler haben sich bislang nicht öffentlich zur aktuellen Lage geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob sie auf das Feedback der Community reagieren und durch Patches und neue Inhalte einen Turnaround schaffen können.
Wie siehst du den Start von Highguard? Hast du es bereits ausprobiert oder wartest du lieber ab, ob es sich stabilisiert? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!

