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Steam: Valve schränkt Community-Funktionen ein

Von Dustin Martin - News vom 19.04.2015 10:59 Uhr

Wer nichts bezahlt hat, ist nun von der Steam-Community weitgehend ausgeschlossen. Aufgrund des zunehmenden Spams auf Steam hat sich Valve dazu entschlossen, die Community-Funktionen wie Freundschaftsanfragen und Foren-Support einzuschränken.

Noch nie wurde auf Steam so viel Spam verschickt, wie in den letzten Monaten. Viele Nutzer bekamen Freundschaftsanfragen von sogenannten Bots, dessen Profile meist auf Stufe 0 standen und kein Spiel in der Bibliothek beheimateten. Auch in den Steam-Foren oder dem Workshop wurden Bots gezielt eingesetzt, um beispielsweise Ergebnisse zu verfälschen.

Um diesen Phänomen entgegenzuwirken, hat sich Valve nun für eine kontroverse Lösung entschieden. Der Vorschlag wurde zunächst im Subreddit zu Steam gestellt, anschließend von Valve modifiziert – nahezu gleich – übernommen. Doch der Betrag der Mindestbezahlung, von der dort die Rede war, ist erheblich höher: 5 US-Dollar müssen Nutzer zahlen, die die Community-Funktionen nutzen wollen.

Zu diesen Features gehören unter anderem Freundschaftsanfragen, Öffnen von Gruppen-Chats, das Abstimmen von Projekten auf Steam Greenlight, von Steam-Reviews oder Workshop-Gegenständen, das Nutzen des Steam-Markts, das häufige Veröffentlichen in Steam-Foren, das Erhöhen des Steam-Levels, das Erhalten von Steam-Sammelkarten, das Einstellen von Inhalten in den Workshop, das Nutzen der Steam-Web-API sowie das Chatten über den Browser oder über die Mobile-App.

Wie kann man seinen Steam-Account nun wieder für diese Funktionen aktivieren? Es gibt nur einen Weg: für ein oder mehrere Spiele mindestens 5 US-Dollar ausgeben. Wer nicht in US-Dollar bezahlt, sondern beispielsweise in Euros, der greift auf den aktuellen Wechselkurs der jeweiligen Währung zurück.

Valve gibt mehr oder minder jedoch auch Acht auf die Accounts, die Steam nur für Free-to-Play-Titel nutzen oder Retail-Keys aktivieren. Auch hier sind die Community-Funktionen zwar eingeschränkt, kostenlose Games oder Demos oder das Freischalten von Spielen via Keys ist jedoch noch problemlos möglich. Wie zwei Freunde, nur Team Fortress 2 spielen wollen, in Zukunft ohne etwas zu bezahlen zusammen zocken können, bleibt jedoch ungewiss. Aktuell geht das nicht mehr.

Wer bereits Spiele im Wert von über 5 US-Dollar beziehungsweise nach heutigem Kurs 4,63 Euro in der Vergangenheit über den Steam Store gekauft hat, ist von der Restriktion nicht betroffen.

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