Nach der ernüchternden Meldung, dass ein möglicher Nachfolger zu Star Wars Outlaws nach schwachen Verkaufszahlen offenbar auf Eis liegt, war die Stimmung in der Community spürbar gedämpft. Umso überraschender kommt jetzt eine offizielle Fortsetzung des Outlaws-Universums, nur eben nicht als Spiel, sondern als Roman. Und genau das scheint bei vielen Fans gerade einen Nerv zu treffen.
Star Wars Low Red Moon ist Anfang Februar 2026 erschienen und fungiert als Prequel zu den Ereignissen aus Star Wars Outlaws. Statt nur Lücken zu stopfen, soll das Buch die kriminelle Unterwelt zur Zeit des Imperiums stärker ausleuchten und Figuren aufwerten, die im Spiel eher am Rand standen.
Für viele, die nach dem Ende von Kay Vess Abenteuer auf Nachschub gehofft hatten, ist das eine willkommene Alternative. Kein DLC, kein Sequel, aber dennoch neues offizielles Material, das die Serie am Leben hält.
Ein Prequel mit Fokus auf die Unterwelt
Worum geht es in Star Wars Low Red Moon? Der Roman spielt zeitlich zwischen Star Wars Das Imperium schlägt zurück und Star Wars Die Rückkehr der Jedi Ritter. Damit sitzt die Geschichte genau in der Ära, in der Outlaws mit Schmugglern, Syndikaten und imperialem Druck seine stärksten Momente hat. Autor ist Mike Chen, der als New York Times-Bestsellerautor bereits bei anderen Star Wars-Geschichten seine Handschrift hinterlassen hat.
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Spannend ist vor allem der Perspektivwechsel: Low Red Moon folgt nicht Kay Vess, sondern rückt Jaylen Vrax in den Mittelpunkt, also jenen Crime-Lord, der in Outlaws als wichtiger Strippenzieher über ihr steht. Genau dadurch wirkt das Buch wie eine gezielte Ergänzung, die Kontext liefert, ohne das Spiel nacherzählen zu müssen.
Die Prämisse liest sich wie ein klassischer Star Wars-Krimi mit persönlichem Drama: Jaylen Barsha, Erbe einer mächtigen Familie, verliert durch eine imperial motivierte Intrige alles. Als dann ein Kampfdroide auftaucht, um den gesamten Clan auszulöschen, überlebt Jaylen als einziger, programmiert den Droiden um und taucht als Jaylen Vrax unter.
ND-5 und Jaylen Vrax bekommen mehr Bühne
Welche Figuren stehen im Mittelpunkt? Neben Jaylen Vrax spielt ausgerechnet ND-5 eine zentrale Rolle, der Commando-Droide im Trenchcoat, den viele aus Star Wars Outlaws längst ins Herz geschlossen haben. Dass ein Fanliebling aus dem Spiel eine so prominente Rolle in einem offiziellen Prequel bekommt, wird in Diskussionen besonders positiv aufgenommen.
Gerade weil Jaylen und auch Sliro im Spiel für manche nur angerissen wirkten, kommt die zusätzliche Tiefe gut an. Low Red Moon soll hier nachlegen: mehr Motivation, mehr Einordnung, mehr politische und persönliche Fallhöhe, inklusive zusätzlichem Worldbuilding rund um die Nachwirkungen der Klonkriege.
Damit trifft der Roman einen Sweet Spot: Er erweitert das Universum, ohne den Fokus auf die typische Outlaws-Zone zu verlieren, also Deals, Verrat, Schulden, Machtspiele und das ständige Gefühl, dass das Imperium überall seine Finger drin hat.
So reagiert die Community auf Low Red Moon
Wie kommt das Outlaws-Prequel bei Fans an? In Fanrunden wird vor allem gelobt, dass sich das Buch wie eine echte Ergänzung anfühlt und nicht wie Pflichtlektüre. Ein Leser, der das Hörbuch beendet hat, beschreibt sinngemäß, dass er eine richtig gute Zeit damit hatte, ND-5 schon im Spiel mochte und nun froh ist, dass Jaylen und Sliro mehr Raum bekommen. Besonders hervorgehoben wird dabei auch ein Detail der Hörbuch-Umsetzung: ND-5 Stimme sei nur bei gesprochener Dialogausgabe moduliert, nicht aber bei seinen Gedanken.
Ich habe das Hörbuch gerade beendet und hatte richtig viel Spaß. ND-5 fand ich im Spiel großartig, Jaylen und Sliro wirkten dort aber noch etwas unterentwickelt. Genau dafür war das Buch perfekt, und die Sprecher aus dem Spiel zu hören, hat sich total gelohnt.
Ein weiterer Kommentar fällt in eine ähnliche Richtung und betont die Weltgestaltung sowie den zusätzlichen Kontext zur Ära der Klonkriege. Auch Mike Chen wird explizit gelobt, inklusive des Eindrucks, dass sich Low Red Moon wie ein geistiger Nachfolger eines früheren Star Wars-Romans anfühlt.
Ich bin noch nicht weit, aber bisher ist es richtig gut. Cooles Worldbuilding und mehr Kontext zu den Klonkriegen. Mike Chen ist ein starker Autor, für mich fühlt es sich wie ein spiritueller Nachfolger von Brotherhood an.
Unterm Strich wirkt Low Red Moon gerade wie genau die Art von Nebenrelease, die ein abgesägtes Sequel zumindest emotional abfedern kann. Die Hoffnung auf neue Geschichten rund um Outlaws ist damit nicht weg, sie hat nur erst mal die Form gewechselt.
Habt ihr Star Wars Outlaws gespielt und holt ihr euch Low Red Moon als Buch oder Hörbuch, oder wartet ihr lieber auf ein echtes Comeback als Spiel? Schreibt es gern in die Kommentare.





