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Halo Infinite - Microsoft setzt auf Games-as-a-Service-Konzept

Von Philipp Briel - News vom 17.09.2018, 11:44 Uhr
Halo Infinite Screenshot

Microsoft und Entwickler 343 Industries wollen den kommenden Xbox One-Shooter Halo Infinite offenbar langfristig mit neuen Inhalten versorgen. Das geht aus einer neuen Stellenausschreibung hervor. Demnach verfolgt man mit dem Spiel einen Games-as-a-Service-Ansatz, ähnlich wie es Ubisoft bei Rainbow Six Siege macht.

Auf der E3 2018 kündigte Microsoft mit dem Shooter Halo Infinite den neuesten Ableger der beliebten Action-Reihe um den Master Chief an. Nachdem der Vorgänger, Halo 5: Guardians, bei Fans eher auf Kritik stieß, soll der neueste Teil die Serie in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Neben einer komplett neuen Grafik-Engine versprechen die Entwickler von 343 Industries eine vollständig offene Spielewelt, die euch zum Erkunden einlädt. Doch wirklich handfeste Informationen oder einen Release-Termin zum Spiel sucht man bislang vergebens. Ähnlich wie Ubisoft mit Rainbow Six Siege will Microsoft Halo Infinite scheinbar über einen langen Zeitraum unterstützen, das geht zumindest aus einer Stellenausschreibung der Entwickler hervor.

Halo Infinite setzt auf ein Games-as-a-Service-Konzept

Auf der offiziellen Microsoft-Website ist eine Stellenausschreibung für Halo Infinite veröffentlicht worden, die erste Hinweise auf das Projekt gibt. Die Ausschreibung ging bereits zur E3 2018 online, wurde nun aber mit neuen Details ergänzt. Dort sucht Entwickler 343 Industries nach einem erfahrenen "Online Experience Design Director", der an den Games-as-a-Service-Elementen arbeiten und mit herausragenden sozialen Fähigkeiten dafür sorgen will, dass ihr auch später immer wieder in die Welt von Halo Infinite zurückkehrt. 

Der User-Fortschritt innerhalb und außerhalb des Spiels ist ein zentrales Element der ausgeschriebenen Stelle, was auch Mikrotransaktionen einschließt. Diese sollen aber hauptsächlich kosmetischer Natur sein.

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Mikrotansaktionen als lukratives Geschäft

Dass auch Halo Infinite Mikrotransaktionen bieten würde, ist dabei nicht allzu verwunderlich. Bereits beim Vorgänger erwiesen sich Ingame-Käufe als lukratives Geschäft: Die sogenannten Req Packs generierten einen Umsatz von mehr als 1,5 Millionen US-Dollar. Zudem versorgen die Entwickler die Halo-Titel bis heute mit unregelmäßigen Updates und Playlist-Veränderungen.

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Halo Infinite könnte also, ähnlich wie Rainbow Six Siege, auch Jahre nach der Veröffentlichung noch um neue Inhalte erweitert werden.

Halo Infinite setzt auf ein ein Games-as-a-Service-Konzept.

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