PlayNation Vorschau inFamous: Second Son

inFamous: Second Son - Unsere Meinung als Vorschau

Von Lucas Grunwitz - Vorschau vom 17.02.2014 - 19:12 Uhr
inFamous: Second Son Screenshot

Liebe zum Detail – nicht nur grafisch

Jetzt wollen wir aber auch direkt einige positive Worte über inFamous: Second Son verlieren, angefangen bei den grafischen Elementen des Games. Auch wenn wir die Meinung teilen, dass sich ein Game nicht durch die Qualität der Grafik definiert, macht es insbesondere bei Cutscenes einfach Spaß in die Gesichter der Figuren zu blicken und die Liebe im Detail zu entdecken. Anfang der aktuellen Konsolengeneration hin oder her, es ist einfach beeindruckt, was man aus den gegebenen Möglichkeiten kreieren kann. Besonders in Kombination mit der Vernichtungswut von Delson schafft es eine stimmige Atmosphäre, die in den Kontext passt und keineswegs zu wenig oder gar zu viel auf die Tube drückt. Wo wir übrigens bei Liebe im Detail sind: Anders als bei den Vorgängern handelt es sich mit Seattle nun um eine reale Stadt, die nach dem Original aufgezogen wurde. Wer also bereits einmal dort war oder sogar dort lebt, soll bestimmte Wahrzeichen und Orte wiedererkennen können – besonders Fans von Spielen wie Assassin's Creed, die sich ja auch oftmals an der Struktur des Originals orientiert haben, könnten hier auf ihre Kosten kommen. Wie bei den meisten Dingen haben wir auch hier nur einen begrenzten Einblick erhalten und können nur sehnsüchtig hoffen, dass man sich da wirklich Mühe gegeben hat.

Allgemein gefällt uns jedoch, dass man mit dem Gesamtkonzept einen neueren Weg beschreitet, ohne Altes aus den Augen zu verlieren. Denn, ohne zu viel zu verraten: Auch in inFamous: Second Son werdet ihr wohl auf viele Antagonisten der Vorgänger treffen, obwohl ihr in der Haut eines komplett anderen Helden steckt. Im Prinzip greift hier einfach das simple System „Neues mit Altem zu verbinden“, was sowohl für Neulinge, als auch Veteranen einen interessanten Anreiz schaffen sollte. Persönlich sind wir auch auf die emotionalen Entscheidungen gespannt – schließlich werden wir nicht nur einmal vor eben jene gestellt, die entweder eine gute oder böse Konsequenz nach sich ziehen. Wie genau man die Entscheidungen jedoch einbindet und ob es alternative Enden oder ähnliche Dinge geben wird, wissen wir leider nicht.

Was uns persönlich in der Testphase wirklich gefehlt hat, war ein Einblick in die Nebenmissionen und eventuelle Nebengeschichten. Eine gute Story mit Bruder, Freundin und Staatsproblemen mag ja schön und gut sein, aber das Drumherum gehört einfach dazu und genau in diesem Zusammenhang fürchten wir die Angst, dass sich die Sidequests durch Monotonie oder ähnlichen Faktoren auszeichnet, was das gesamte Feeling eines Open World-Titels vernichten würde. Was bringt mir Letzteres nämlich, wenn ich eh nichts Vernünftiges anstellen kann? Auch hätten wir uns ein bisschen mehr Flexibilität in der Gestaltung des Charakters gewünscht. Bis dato ist nichts in Richtung eines Upgradesystems geplant, wäre für ein nichtlineares Spielerlebnis aber eigentlich ganz nett, besonders wenn sich der Hauptcharakter durch eine Vielzahl an verschiedenen Kampfbereichen auszeichnet. Da wäre auf jeden Fall noch ein wenig Luft nach oben.

ZURÜCK WEITER

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE

News zu Friendly Fire

LESE JETZTFriendly Fire - Fotoshooting zu Friendly Fire 4 samt Making-of-Video