Artikel

One Piece bei Netflix – Mackenyu spricht über Odas Ziel-Arc für die Live-Action

Am 10. März 2026 geht die Netflix-Live-Action zu One Piece endlich mit Staffel 2 weiter. Dass Fans dafür gut zweieinhalb Jahre warten mussten, fühlt sich nicht nur nach einer Geduldsprobe an, es wirft auch eine ziemlich praktische Frage auf: Wie lange kann eine aufwendige Realserie überhaupt mithalten, wenn das Original noch lange nicht fertig erzählt ist.

Jetzt sorgt ausgerechnet Lorenor Zorro für neue Hoffnung. Mackenyu, der den Schwertkämpfer spielt, hat in einem Podcast verraten, dass Manga-Schöpfer Eiichirō Oda offenbar ein klares Ziel für die Netflix-Adaption im Kopf hat. Also keine spontane Notbremsung, sondern eher ein angepeiltes Ende, das man bewusst ansteuert.

Die große Zeitlücke als Problem für die Live-Action

Warum wird das Ende der Netflix-Serie schon jetzt diskutiert? Die zweite Staffel erscheint zwar am 10. März 2026, doch sie soll die Alabasta-Saga noch nicht einmal abschließen. Dafür wird laut aktueller Einordnung erst Staffel 3 nötig sein, was bei dem ohnehin großen Produktionsaufwand nach einer langen Reise klingt.

Zum Vergleich macht der Manga das Tempo brutal deutlich: Alabasta war im Original mit Kapitel 217 abgeschlossen, während das aktuelle Manga-Kapitel bereits bei Nummer 1.176 liegt. Selbst wenn Staffel 3 dieses Etappenziel erreicht, wäre die Live-Action noch nicht einmal bei einem Fünftel des bisher veröffentlichten Stoffes.

Magischen Merch entdecken! ✨

Zauberstäbe, Deko & Sammlerstücke – jetzt auf Zauberkram.de. 🧙‍♂️

Zum Shop

Und genau hier knallt die Realität rein: Bei dem aktuellen Takt könnte eine vollständige Adaption theoretisch Jahrzehnte dauern. Gleichzeitig werden Cast und Crew nicht jünger, während die Kämpfe, Sets, Effekte und Kreaturen in späteren Sagas eher noch teurer werden. Die unschöne, aber naheliegende Konsequenz: Die Netflix-Serie wird ziemlich sicher früher enden als Manga und Anime.

Odas Vision für ein klares Ziel

Was hat Mackenyu über Odas Plan gesagt? Im Gespräch im The Movie Podcast hat Mackenyu erklärt, dass Eiichirō Oda eine konkrete Vision hat, wohin die Live-Action geführt werden soll. Wichtig dabei: Es geht weniger um ein hartes Abbrechen, sondern um einen Punkt, den die Serie unbedingt erreichen möchte.

Er hat eine Vision, wohin er die Live-Action führen möchte. Und wir alle wissen davon. Wir wissen, bis wohin er die Geschichte bringen will. Das hat mich ziemlich gehypt. Es gibt einen bestimmten Handlungsbogen, zu dem er die Serie führen möchte.

Das klingt danach, als würde Oda eine Art idealen Ziel-Arc definieren, der als würdiger Endpunkt funktionieren kann, falls die Realserie nicht endlos weiterläuft. Und ja: Sollte Netflix irgendwann doch 20 Staffeln stemmen können, würde Oda mutmaßlich nicht nein sagen. Aber der spannende Teil ist, dass offenbar ein Minimalziel existiert, das erzählerisch als großer Meilenstein taugt.

Diese Arcs gelten bei Fans als wahrscheinlichstes Ziel

Welche Storybögen werden als mögliches Ende gehandelt? In der Fan-Diskussion kristallisieren sich aktuell vor allem zwei Favoriten heraus, die als Oda-Ziel für die Live-Action infrage kommen.

  • Enies Lobby: Für viele der beste Arc der gesamten Reihe. Emotional, groß, ikonisch und als Abschluss einer Live-Action-Ära extrem wirkungsvoll. In Fan-Rechnungen gilt ein Erreichen in etwa sechs Staffeln als realistisch.
  • Rückkehr nach Sabaody: Deutlich ambitionierter, weil dazwischen mit dem Summit-War-Komplex eine Saga liegt, die visuell und produktionstechnisch ein echtes Monster wäre. Als grobe Größenordnung werden eher zehn Staffeln diskutiert.

Beide Optionen hätten einen klaren Vorteil: Sie liefern große, erinnerungswürdige Höhepunkte, die als Serienende funktionieren könnten, selbst wenn das Gesamtgeheimnis um den legendären Schatz noch nicht final gelöst ist. Der Nachteil bleibt aber ebenfalls klar: Ein rundes Ende im klassischen Sinn wäre es nicht, sondern ein bewusst gesetzter Schlusspunkt mitten auf der langen Reise.

Wie würdet ihr das am liebsten sehen: Sollte Netflix One Piece auf einen festen Ziel-Arc zuspitzen, oder wollt ihr lieber, dass die Serie so lange weiterläuft, wie es irgendwie geht? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Am meisten gewählt
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anschauen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"