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Mass Effect: Corsair – BioWare-Produzent erklärt, warum es eingestellt wurde

Von Ben Brüninghaus - News vom 06.07.2021 09:53 Uhr
Mass Effect Legendary Edition
© BioWare

Der ehemalige BioWare-Mitarbeiter Mark Darrah hat sich nun zu einem eingestellten Mass Effect-Projekt geäußert, das von einer spannenden Prämisse handelt, am Ende jedoch eingestellt wurde.

Und zwar handelt es sich um das sogenannte „Mass Effect: Corsair“. Das hätte ein First-Person-Abenteuer werden sollen, in dem wir in weiter Ferne durch die Galaxie reisen. Aber warum hat BioWare diese Idee verworfen?

Produzent Mark Darrah erzählt ein paar Details in einem neuen Video des YouTube-Kanals MinnMax:

„Es hätte in einem Teil der Galaxie spielen sollen, in dem mehr Piraterie vorherrscht und der nicht völlig erkundet gewesen wäre. Es wäre eine Kombination aus Privateer und Star Control gewesen. Du wärst unabhängig und irgendwie wäre man mehr wie Han Solo und nicht wie ein Spectre. Man wäre herumgeflogen, hätte Frachten aufgenommen, erkundet. Du hättest auf Erkundung gehen und die Informationen dann an die menschliche Allianz verkaufen können.“

„Mass Effect: Corsair“ hätte uns also noch tiefer in die Lore gezogen und hätte einen neuartigen Blickwinkel auf das BioWare-Universum parat gehabt. Da ist es doch schade, dass dieses Spiel nie veröffentlicht wurde.

Warum wurde Mass Effect: Corsair eingestellt?

Bei so einer vielversprechenden Grundidee fragt man sich natürlich umgehend, wieso das Spiel dann am Ende eingestellt wurde? Das hatte laut Darrah einen sehr spezifischen Grund.

Sie waren bereits an dem Punkt gewesen, dass sie die Story so weit ausgearbeitet und die Kontrollsysteme fürs Fliegen nahezu fertig gestellt hatten. Doch aufgrund der hohen Kosten der Nintendo-Cartridges mussten sie das Projekt schließlich auf Eis legen.

Das Spiel hätte nämlich für den Nintendo DS erscheinen sollen. Darrah meint, EA hätte mit rund 50.000 Verkäufen gerechnet. Doch es ist dann wohl schon im Vorfeld an der Auslieferung gescheitert. Zu dem Zeitpunkt hätte eine Cartridge rund 10,5 US-Dollar gekostet, was das Investment laut EA nicht gerechtfertigt hätte. Und dann war es das auch schon ganz schnell wieder gewesen mit der vielversprechenden Idee.

Wenn ihr euch das Interview anhören möchtet, schaut mal hier vorbei:

Hauptberuflicher Jedi-Meister, nebenbeschäftigt bei PlayCentral.de. Popkultur-Fetischist: Star Trek, Star Wars, alles mit „Star“, verspeist Spiele-OSTs zum Frühstück, Großmeister der Bärenschule. Inquisitor. Mag das Ende von Mass Effect.
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