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GTA 6 Preis-Leak? Take-Two-Chef widerspricht 100-Euro-Gerüchten deutlich

Die Diskussion rund um den Preis von Grand Theft Auto VI nimmt weiter Fahrt auf und diesmal kommt Bewegung direkt von höchster Stelle. Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, hat sich in einem aktuellen Interview zu genau den Themen geäußert, die die Community seit Monaten beschäftigen: Wird GTA 6 absurd teuer? Und müssen wir uns auf Werbung im Spiel einstellen?

Seine Aussagen liefern zwar keine offizielle Preisansage, aber zwischen den Zeilen ergibt sich ein ziemlich klares Bild.

70 bis 80 Dollar: Der entscheidende Hinweis

Im Gespräch über die zunehmende Monetarisierung von Videospielen machte Zelnick eine bemerkenswerte Aussage: Es sei nicht sinnvoll, Werbung in ein Spiel einzubauen, für das Spieler bereits 70 bis 80 US-Dollar bezahlen.

Das klingt zunächst wie eine allgemeine Branchenbeobachtung, ist aber für viele ein ziemlich deutlicher Hinweis. Denn genau dieses Preisniveau entspricht aktuell dem Standard für große AAA-Titel auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S.

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Überträgt man diese Aussage auf GTA 6, deutet vieles darauf hin, dass sich Rockstar am bekannten Premium-Preis orientieren wird. In Euro wären das – je nach Umrechnung und Plattform – etwa 70 bis 80 Euro für die Standard-Version.

Damit würden sich frühere Spekulationen um einen möglichen 100-Dollar-Preis vorerst erledigt haben.

Keine Werbung im Spiel – zumindest nicht so, wie Fans befürchtet haben

Ein zweiter großer Diskussionspunkt: Werbung in GTA 6. Immer wieder tauchten Gerüchte auf, dass Rockstar echte Marken und Anzeigen stärker integrieren könnte – möglicherweise sogar in störender Form.

Auch hier wird Zelnick ziemlich deutlich.

Er betont, dass Werbung nicht den Spielfluss unterbrechen darf, insbesondere nicht bei einem Vollpreistitel. Das lässt sich als klare Absage an aggressive Werbeformate interpretieren.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Die GTA-Reihe ist seit jeher bekannt für fiktive Marken, satirische Radiospots und ironische Werbetafeln innerhalb der Spielwelt. Diese Art von „Werbung“ gehört zum Stil der Serie und dürfte auch in GTA 6 wieder eine Rolle spielen.

Was Fans jedoch befürchtet hatten, echte Marken, intrusive Ads oder gar Monetarisierung wie in Mobile Games – scheint damit aktuell eher unwahrscheinlich.

Ein Release mit enormen Erwartungen

Der Release von Grand Theft Auto VI ist aktuell für den 19. November 2026 angesetzt – nach mehreren Verschiebungen in der Vergangenheit. Die Erwartungen könnten kaum höher sein.

Kein Wunder: Seit dem Launch von Grand Theft Auto V im Jahr 2013 sind über ein Jahrzehnt vergangen. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Technik massiv weiterentwickelt, sondern auch die Community selbst verändert.

Zelnick verweist dabei auf einen interessanten Punkt: Viele der damaligen GTA-5-Spieler sind heute deutlich älter und damit auch kaufkräftiger. Gleichzeitig steht eine komplett neue Generation bereit, die mit GTA 6 erstmals in die Reihe einsteigt.

Teuer in der Entwicklung – aber nicht für Spieler?

Dass GTA 6 zu den teuersten Spielen aller Zeiten gehört, gilt inzwischen als offenes Geheimnis. Die lange Entwicklungszeit, moderne Technik und die schiere Größe der Spielwelt treiben die Kosten massiv nach oben.

Umso spannender ist die aktuelle Entwicklung beim Preis: Statt diese Kosten direkt an die Spieler weiterzugeben, scheint Take-Two weiterhin auf das klassische Modell zu setzen, zumindest beim Einstiegspreis.

Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich Special Editions, Online-Inhalte oder Mikrotransaktionen langfristig entwickeln. Doch für den ersten Kauf könnte GTA 6 überraschend „normal“ bleiben.

Entwarnung – aber mit kleinen Fragezeichen

Die Aussagen von Strauss Zelnick sind kein offizielles Preisschild – aber sie zeichnen ein klares Bild:

  • Kein 100-Euro-Standardpreis in Sicht
  • Keine störenden Werbeunterbrechungen geplant
  • Klassisches Premium-Modell bleibt wahrscheinlich

Für viele Fans dürfte das eine echte Erleichterung sein. Trotzdem gilt: Rockstar und Take-Two sind bekannt dafür, ihre Monetarisierung clever und langfristig zu gestalten – besonders im Online-Bereich.

Patrik Hasberg

Schreiberling, Spieleentdecker, praktizierender Perfektionist und Mann fürs Grobe. Außerdem laufender Freizeit-Hobbit, der Katzen liebt. – Hunde gehen auch. „Auch sonst eigentlich ganz ok“.
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