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Shooter-Star DUSK für Nintendo Switch: klappt’s mit der Technik?

Von Ben Brüninghaus - News vom 21.10.2021 11:13 Uhr
DUSK - Nintendo Switch
© New Blood Interactive

Der Retro-Shooter DUSK, der 2018 für den PC (via Steam) erschien, glänzt mit seiner glaubwürdigen 90er-Jahre-Ästhetik. Sie lässt uns glauben, dass wir einen waschechten Shooter aus den Geburtstagen des FPS-Genres spielen. Und dabei muss sich der Shooter in puncto Spielspaß vor keinem AAA-Spiel verstecken.

Das Spiel sieht nicht nur aus wie ein 90er-Jahre-Hit, die konventionellen Shooter-Mechaniken bieten viel, was einem DOOM zum Erfolg verhalf, und dennoch hat alles in gewisser Weise seinen eigenen, leicht schaurigen Scharm.

Das ist dahingehend bemerkenswert, dass das Spiel im Grunde auf der Unity-Engine programmiert wurde. Es steckt also moderne Tech im Gerüst, die deshalb auch einiges an Ressourcen benötigt. Auf dem PC war das bislang aber gar kein Problem.

DUSK auf Nintendo Switch: kann das laufen?

Doch das führt uns auch schon zu einem Problem, dem sich nun Digital Foundry etwas detaillierter gewidmet hat. Die Frage ist, ob der Titel ohne Weiteres auf der Nintendo Switch funktionieren kann, denn der Port steht für den 28. Oktober 2021 auf dem Plan.

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Zum einen wäre da der technische Aspekt: wie läuft der Port also auf der Hybridkonsole? Und auf der anderen Seite ist die Frage, ob der superschnelle Shooter überhaupt auf der Nintendo Switch spielbar ist. Und die Antwort ist so simpel wie erhellend. Alles funktioniert ganz wunderbar, aber nur durch liebevolle Handarbeit.

Technische Portierung und Spielbarkeit

Wie eingangs erwähnt, basiert der Titel auf der Unity-Engine. Der Switch-Port läuft mit der Unity 2020.2.0. Look-&-Feel machen auf der Switch keine Abstriche. Und wie läuft der Titel in technischer Hinsicht?

  • Native 1080p im Dock-Modus
  • Native 720p im Handheld-Modus

Die Portierung ist meisterhaft gelungen, obwohl es am Anfang der Portierung einige Probleme gab, läuft sie jetzt mit 60 FPS. Im Vergleich zur PC-Version sieht man jetzt kaum noch Unterschiede. Sie ist nahezu identisch (in 1080p), aber eben nicht völlig. Doch um das zu gewährleisten, mussten ein paar Anpassungen vorgenommen werden:

  • Die Partikeleffekte wurden verändert: sichtbare Partikel reduziert
  • Dynamische Lichteffekte wurden in der Anzahl reduziert
  • Portierung auf neuste Version von Unity
  • Alle Level wurden per Hand überarbeitet
  • Integration von Okklusions-Kulling (Objekte werden nicht gerendert, wenn sie hinter anderen Objekten versteckt sind)
  • Unnötige Geometrie wurde entfernt
  • Shader-Based Resizing (schützt vor Verlangsamung durch Alphaeffekte wie Explosionen)
  • Der Code selbst musste angepasst werden (AI-Physics-Lighting-Skripts)

Es gab also einiges zu tun für das Entwicklerstudio, damit der Port so lauffähig ist, wie es jetzt in der finalen Switch-Version der Fall sein wird. Ein 1-zu-1-Port der PC-Version hätte so in der Form nicht funktioniert.

Zusätzliche Anpassungen für mehr Spielspaß

Falls ihr ein wenig am Look herumbasteln wollt, könnt ihr auf ein paar Extras zugreifen, wie den zusätzlichen Colour-Mode aktivieren und euch eine eigene Farbpalette basteln. Oder ihr erhöht den Pixelgrad für das richtigen Boomer-Shooter-Flare eurer Wahl.

Der FOV (Field of View) ist übrigens genauso hoch wie in der PC-Version und ihr könnt in der Einstellung sogar bis auf 150 gehen. So bleibt der mittlerweile ikonische DUSK-Look erhalten.

Alles sieht also gut aus für den Boomer-Shooter auf der Nintendo Switch, aber werdet ihr ihm eine Chance geben? Wir können euch den FPS nur wärmstens ans Herz legen!

Hauptberuflicher Jedi-Meister, nebenbeschäftigt bei PlayCentral.de. Popkultur-Fetischist: Star Trek, Star Wars, alles mit „Star“, verspeist Spiele-OSTs zum Frühstück, Großmeister der Bärenschule. Inquisitor. Mag das Ende von Mass Effect.
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