Die Veröffentlichung von Call of Duty: Modern Warfare 4 rückt näher. Am 23. Oktober 2026 erscheint der neue Shooter von Activision und Infinity Ward für den PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Bereits eine Woche zuvor können Fans bei einem besonderen Event in Hamburg erste Eindrücke sammeln.
Unter dem Namen „Operation Hajin“ erwartet Besucher am 17. Oktober im XPERION Hamburg ein Programm mit spielbaren Inhalten, Creator-Turnieren und Einblicken in die Kampagne sowie den überarbeiteten DMZ-Modus. Das Event soll die Community auf den bevorstehenden Start einstimmen und die wichtigsten Neuerungen erlebbar machen.
Operation Hajin: Call of Duty zum Anfassen
Der Einlass in Hamburg beginnt am Samstag, dem 17. Oktober, um 11 Uhr. An 24 PC-Spielstationen können Besucher den Multiplayer ausprobieren und sich einen Eindruck von Gunplay, Spielmodi und Performance verschaffen. Ab 14 Uhr startet das Hauptprogramm mit Creator-Talks, Gameplay-Präsentationen und einem Livestream auf dem Twitch-Kanal von GameStar.
Zu den Höhepunkten gehören ein erster Einblick in ausgewählte Kampagnenabschnitte, die Vorstellung des neuen DMZ-Extraktionsmodus und ein 6v6-Multiplayer-Showdown. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat zumindest die Möglichkeit via Live-Stream Eindrücke zu sammeln.
Auch abseits der Matches gibt es einiges zu entdecken: Eine von Korea inspirierte „Korean Alley“, thematische Herausforderungen, eine Fotostation und Gewinnaktionen ergänzen das Programm. Wer die vorgesehenen Challenges absolviert, kann sich zudem eine limitierte Goodie-Bag sichern, solange der Vorrat reicht.
Doppelter Early Access vor dem offiziellen Release
Activision setzt beim kommenden Call of Duty-Teil auf einen gestaffelten Zugang. Wer eine digitale Edition von „Modern Warfare 4“ vorbestellt oder vorab kauft, erhält früheren Zugriff auf die Kampagne und den DMZ-Modus. Die Kampagne wird ab dem 16. Oktober 2026 freigeschaltet, während der Early Access für DMZ am 20. Oktober beginnt. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 23. Oktober vorgesehen.
Damit verteilt sich der Einstieg in die wichtigsten Inhalte auf mehrere Tage. Während Fans zunächst die Geschichte erleben können, öffnet sich DMZ kurz vor dem offiziellen Release. Der frühere Zugang gilt für die digitale Standard- und Vault-Edition. Er ist somit nicht ausschließlich Käufern der teureren Sonderausgabe vorbehalten.
Für die Community bedeutet das einen ungewöhnlichen Startplan. Statt alle Spielmodi gleichzeitig freizugeben, verteilt Activision den Einstieg über mehrere Tage. Ob sich dadurch die Serverbelastung besser steuern lässt oder vor allem ein zusätzlicher Kaufanreiz für das neue Call of Duty entsteht, bleibt offen.
Entwickler stellen sich Fragen der Community
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt DMZ durch eine Fragerunde auf Reddit am 9. Oktober. Mitglieder des Infinity Ward-Teams beantworteten im Subreddit r/DMZ Fragen zum Extraktionsmodus. Beteiligt waren Entwickler aus verschiedenen Bereichen, darunter Jacky Reynolds und Joe Cecot. Die Veranstaltung bot langjährigen Fans Gelegenheit, ihre Erwartungen und Kritik direkt an das Team zu richten.
Die Diskussion kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt: DMZ war ursprünglich als Beta-Modus in „Call of Duty: Modern Warfare 2“ gestartet und hatte sich eine eigene Fangemeinde aufgebaut. Gleichzeitig blieben Fragen zur langfristigen Unterstützung, zum Fortschrittssystem und zur inhaltlichen Tiefe offen. Mit der Neuauflage will Infinity Ward offenbar zeigen, dass die Erfahrungen aus der ersten Version in ein umfangreicheres Konzept eingeflossen sind und die Community gehört wird.
DMZ als eigenständigen Spielerlebnis
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält die Neuauflage des Extraktionsmodus in „Call of Duty: Modern Warfare 4“. Auf der neuen Karte „Hajin“ sammeln Spieler Ausrüstung, erfüllen Aufträge und kämpfen gegen KI-Gegner sowie rivalisierende Operator. Wer rechtzeitig extrahiert, sichert seine Beute. Scheitert der Einsatz, droht der Verlust gesammelter Ressourcen.
Eine wesentliche Neuerung ist die Forward Operating Base (FOB). Sie dient als persönliche Operationszentrale und wächst mit dem Spielfortschritt. Mehr als ein Dutzend Stationen sollen unterschiedliche Funktionen übernehmen, darunter Ausrüstungsverwaltung, Missionsplanung und Herstellung von Gegenständen. Die separate DMZ-Progression reicht bis Rang 70. Zusätzlich ermöglichen freischaltbare Stationen und Baupläne eine langfristige Entwicklung über einzelne Einsätze hinaus.
Auch die Einsätze sollen abwechslungsreicher ausfallen. Neben klassischen Aufträgen sind dynamische Operationen, zusätzliche Nebenmissionen und versteckte Bereiche vorgesehen. Wechselnde Gefahren und neue Herausforderungen sollen dafür sorgen, dass nicht jede Runde nach demselben Muster verläuft. Saisonale Erweiterungen mit zusätzlichen Gebieten und Bossgegnern sind ebenfalls Teil der angekündigten Ausrichtung.
Ein durchaus ambitioniertes Ziel: Extraktionsspiele leben von langfristigem Fortschritt, spannenden Begegnungen und dem Risiko, wertvolle Ausrüstung zuverlieren. Gleichzeitig müssen sie auch Neueinsteiger abholen, ohne erfahrene Spielerzu unterfordern. Ob die überarbeitete Version diese Balance erreicht, wird sich in nicht allzu ferner Zukunft zeigen.
Was haltet ihr von dem überarbeitetem DMZ und dem gestaffelten Zugang? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.
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