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PC - Schneller machen - So laufen Spiele flüssig

Von Dustin Martin - Guide vom 16.10.2017 - 13:52 Uhr
PC Screenshot

Neue Hardware für mehr Leistung

Der einfachste Weg, den PC zu boosten, ist neue Hardware. Interessant ist hier vor allem die Festplatte, da der Umstieg von einer HDD zu einer SSD einen deutlich spürbaren Leistungsvorteil einbringt. Die SSD benötigt zudem keine Defragmentierung. Dafür sind die Chip-Speicher auch teurer als eine herkömmliche HDD.

Für Spiele ist eine neue Grafikkarte ebenfalls erwähnenswert. Dabei ist darauf zu achten, dass sie nicht nur in das Gehäuse passt, sondern ihr auf eurem Mainboard auch einen passenden Anschluss frei habt.

In seltenen Fällen ist auch ein Kauf eines neuen Mainboards samt neuer CPU hilfreich. Das kann passieren, wenn ihr entweder keinen Lüfter verbaut habt und der Prozessor seine Leistung langsam aber sicher drosselt oder der PC generell schon älter als sechs Jahre ist.

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Overclocking von GPU und CPU

Da diese Anleitung natürlich keine Kaufempfehlung für neue Hardware sein soll, gibt es neben dem Neukauf auch die Alternative zum Übertakten der Grafikkarte und des Prozessors. Bei dieser Methode wird der verbaute Chip höher belastet als im Werkzustand vorgesehen. Dadurch entsteht eine Leistungssteigerung.

Das Overclocking ist jedoch ziemlich riskant, da die Hardware bei falschen Einstellungen geschadet oder sogar zerstört werden kann. Keine Sorge, die Grafikkarte explodiert nicht im Gehäuse, danach funktionieren tut sie aber nicht mehr.

Um das zu vermeiden, empfehlen wir euch dedizierte Guides zum Übertakten eures Einzelteils zu lesen. So wird eine Nvidia Geforce 1080 anders übertaktet als eine AMD-Karte und wiederum völlig anders als ein Intel-Prozessor. Hier gibt es Anleitungen mit empfohlenen Werten und Tools, die für die Overclock-Einstellungen genutzt werden können. Eine generelle Empfehlung gibt es nicht.

Da die Hardware nach dem Übertakten wärmer werden als vorher, solltet ihr immer einen Lüfter laufen lassen, der die Wärmeentwicklung innerhalb des Gehäuses stoppt und kalte Luft in den PC-Tower befördert. Ansonsten könnte sich der PC ausschalten, sollte beispielsweise der Prozessor zu heiß werden.

AMD übertakten

Zu guter Letzt: Viren können PC verlangsamen

Einer der Gründe, warum dein PC nicht mehr so schnell wie beim Kauf ist, könnte nach all diesen Tipps und Tricks auch ein bitterer sein: Du hast dir ein Virus eingefangen. Malware bremst den PC auch aus, vor allem wenn sogenannte Bitcoin-Miner mitinstalliert worden sind.

Um deinen PC grob zu prüfen, installiere ein Antivir-Programm und lasse deine Festplatten durchsuchen. Sollte hier kein Treffer zu finden sein, heißt das aber nicht automatisch, dass kein Virus auf dem Rechner ist.

Achte beim Besuchen fremder Websites immer darauf, dass Du keinen Download startest, ohne zu wissen, was sich dahinter befindet. Beim Arbeiten mit vielen Downloads ist die Nutzung einer Virtual Box ratsam. Auch in E-Mails können Schadprogramme versteckt sein. Solltest Du einmal nicht weiterwissen, hole dir Hilfe von Experten oder Freunden.

Wenn Du denkst, Du hast dir einen Virus eingefangen, kannst ihn aber nicht ausfindig machen, ist die Neuinstallation von Windows eine Möglichkeit. Um sicher zu gehen, solltest Du persönliche Dateien wie Dokumente und Bilder in einem Backup speichern und während der Windows-Installation die komplette Festplatte löschen lassen.

Interessant: Auch innerhalb von Spielen gibt es Tipps und Tricks, wie ihr eine höhere Framerate erreicht. Hier unser FPS-Guide zu Counter-Strike Global Offensive:

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