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Star Wars Fate of the Old Republic – Hudson setzt auf klare Kampagne statt 100 Stunden

Star Wars: Fate of the Old Republic ist zwar noch tief in der Entwicklung, aber Regisseur Casey Hudson hat jetzt eine Sorge vieler Fans direkt adressiert: Das kommende Action-RPG soll kein Endlosprojekt werden, das erst nach hunderten Stunden wirklich durchgespielt ist. Stattdessen will das Team eine klarere, abschließbare Kampagne liefern, die trotzdem Gründe bietet, später noch einmal einzusteigen.

Das Spiel entsteht bei Arcanaut Studios in Zusammenarbeit mit LucasArts und wurde erstmals bei den Game Awards 2025 offiziell gezeigt. Viele zentrale Details, etwa der genaue Schauplatz und wie eng die Story an bekannte Elemente des Alten Republik-Zeitalters andockt, bleiben bislang unter Verschluss.

Die geplante Spielzeit und Hudsons Design-Philosophie

Wie lange dauert es, Star Wars: Fate of the Old Republic durchzuspielen? Eine konkrete Stundenangabe nennt Hudson derzeit nicht, aber seine Botschaft ist eindeutig: Fate of the Old Republic soll sich nicht wie ein Mammutspiel anfühlen, das man monatelang abarbeiten muss, um einen Abspann zu sehen.

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Hudson begründet diesen Ansatz damit, dass viele Leute schlicht ein Spiel starten, eine starke Geschichte erleben und innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens zum Abschluss kommen möchten. Damit positioniert sich Fate of the Old Republic eher in Richtung klassischer, storygetriebener Rollenspiele als in Richtung endloser Open-World-Checklisten.

Zum Vergleich: Die Spielzeit der Knights of the Old Republic-Spiele wird häufig im Bereich von rund 36,5 Stunden für Teil 1 und über 41 Stunden für Teil 2 angegeben. Eine ähnliche Größenordnung als Orientierung wirkt damit plausibel, auch wenn Fate of the Old Republic am Ende seine eigene Struktur haben dürfte.

Wiederspielwert statt Stunden-Marathon

Warum soll sich Fate of the Old Republic mehrfach lohnen? Laut Hudson setzt das Team auf Wiederspielwert über Entscheidungen und unterschiedliche Story-Pfade, ähnlich wie bei Knights of the Old Republic und Mass Effect. Wer beim ersten Durchgang bestimmte Optionen wählt, soll beim zweiten Run neue Handlungsstränge, Begegnungen oder Konsequenzen entdecken können.

Unterm Strich klingt das nach einem Fokus auf Qualität, Inszenierung und Rollenspiel-Entscheidungen, statt nach einer künstlich aufgeblähten Karte. Gerade für alle, die KOTOR geliebt haben, ist das ein klares Signal: Die Entwickler wollen das Gefühl zurückholen, mit Entscheidungen tatsächlich eine eigene Version der Geschichte zu erleben.

  • Kein Design-Ziel von hunderten Stunden bis zum Abschluss
  • Wiederspielwert durch unterschiedliche Pfade und Storylines
  • Orientierung an den Stärken von KOTOR und Mass Effect

Entwicklung, Team und Release-Zeitraum

Wer arbeitet an Star Wars: Fate of the Old Republic? Arcanaut Studios wurde 2025 gegründet, hat aber auffällig schnell erfahrene Leute an Bord geholt. Genannt wurden unter anderem frühere KOTOR-Teammitglieder wie Dan Fessenden, Ryan Hoyle und Caroline Livingstone.

Zusätzlich sind weitere Branchen-Veteranen dabei, etwa Art Director Pascale Blanche mit Stationen bei Warner Bros. und Ubisoft sowie die ehemalige BioWare-Mitarbeiterin Melanie Faulknor. Hudson selbst setzt damit erkennbar auf ein Team, das erzählerische Singleplayer-Rollenspiele schon einmal auf hohem Niveau gestemmt hat.

Wann erscheint Fate of the Old Republic? Ein konkretes Datum gibt es weiterhin nicht. Klar ist nur: 2026 soll es nicht werden, Hudson hat aber öffentlich in Aussicht gestellt, dass der Release vor 2030 stattfinden soll.

Außerdem positioniert sich das Projekt auch technologisch: Hudson hat betont, dass bei der Entwicklung keine generative KI eingesetzt wird und die Technologie als kreativ seelenlos bezeichnet.

Star Wars-Fans bekommen 2026 trotzdem Nachschub

Welche Star Wars-Spiele sind für 2026 bereits bestätigt? Auch wenn Fate of the Old Republic erst später startet, stehen für 2026 zwei Star Wars-Veröffentlichungen fest, die unterschiedliche Zielgruppen bedienen.

  • Star Wars Zero Company: Strategiespiel, angekündigt für später in 2026
  • Star Wars: Galactic Racer: Podracing-Spiel, Release am 6. Oktober 2026

Damit ist das Star-Wars-Jahr 2026 zumindest nicht leer, selbst wenn Hudsons Rollenspiel noch Zeit braucht. Gerade Fate of the Old Republic hat dabei einen besonderen Druck: Die KOTOR-Duologie gilt für viele als eines der stärksten Star-Wars-Spielerlebnisse überhaupt.

Was ist dir bei Fate of the Old Republic wichtiger: eine straff erzählte Kampagne, die man gut abschließen kann, oder ein riesiges Abenteuer mit maximaler Spielzeit? Schreib es gern in die Kommentare.

Prinz Vegeta

Zwischen den Kämpfen sorge ich dafür, dass mein Super-Saiyajin-Haar perfekt sitzt und versuche meiner Tochter Bra beizubringen, dass ich der coolste Saiyajin-Papa bin. Es ist nicht immer einfach, aber ich gebe mir Mühe. Nebenher schreibe ich für PlayCentral.de.
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