BioShock 4 sorgt seit Jahren für Fragezeichen, doch jetzt kommt ein kleines Lebenszeichen aus der Chefetage: Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat in einem aktuellen Interview einen spürbar optimistischeren Ton angeschlagen. Noch vor Kurzem sprach er offen davon, dass ihn der Zustand des Projekts tief enttäuscht habe, inzwischen fühle er sich aber deutlich besser mit Blick auf die Entwicklung.
Für Fans ist das vor allem deshalb interessant, weil BioShock 4 mittlerweile seit 2019 in Arbeit ist und bis Mitte 2026 weiterhin kein Release-Termin, kein Trailer und keine echte Gameplay-Enthüllung vorliegt. Das Spiel entsteht bei Cloud Chamber, einem 2K-Studio mit Standorten in Montreal (Kanada) und Novato (Kalifornien).
Zelnicks Kurswechsel bei BioShock 4
Was hat der Take-Two-CEO zu BioShock 4 gesagt? Zelnick bestätigte, dass BioShock 4 in seiner Entwicklung nicht so vorangekommen ist, wie es sich Take-Two erhofft hatte. Er betonte dabei, dass ihn längere Entwicklungszeiten in der modernen AAA-Produktion zwar nicht grundsätzlich überraschen, ihn die Dauer in diesem Fall aber dennoch hart getroffen hat.
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Gleichzeitig ließ Zelnick durchblicken, dass sich seine Einschätzung zuletzt verbessert hat. Auf Nachfrage, ob er heute optimistischer auf den Stand von BioShock 4 blickt, sagte er sinngemäß, er fühle sich aktuell deutlich besser mit Blick auf das Projekt.
Cloud Chamber und die lange Entwicklung seit 2019
Wer entwickelt BioShock 4 und warum zieht es sich so lange? BioShock 4 wird bei Cloud Chamber entwickelt, einem Studio, das 2019 mit dem klaren Auftrag gegründet wurde, den nächsten großen Serienteil zu bauen. Im Team sitzen sowohl Franchise-Veteranen als auch neue Köpfe.
Zu den bekannten Namen gehören unter anderem Hogarth de la Plante, Scott Sinclair und Jonathan Pelling. Dennoch ist BioShock 4 auch im Mai 2026 weiterhin nicht in greifbarer Nähe für eine große öffentliche Präsentation, obwohl das Projekt zu diesem Zeitpunkt bereits sechseinhalb Jahre in Entwicklung ist.
- Cloud Chamber ist ein Studio unter dem Dach von 2K Games.
- Offiziell gegründet wurde es 2019, explizit für die Arbeit an BioShock 4.
- Standorte: Montreal in Kanada sowie Novato in Kalifornien.
Umbau im Studio und neue Signale durch Stellenanzeigen
Welche Hinweise gibt es auf den aktuellen Entwicklungsstand von BioShock 4? Ein wichtiger Einschnitt fand im August 2025 statt, als über eine größere Umstrukturierung bei Cloud Chamber berichtet wurde. Dabei wurde Creative Director Hogarth de la Plante in eine Publishing-Rolle verschoben, außerdem wechselte die Studioleitung: Kelley Gilmore wurde durch Rod Fergusson ersetzt.
Fergusson ist in der Branche kein Unbekannter, er wurde schon früher dafür geholt, große Projekte über die Ziellinie zu bringen, unter anderem bei Irrational Games rund um BioShock Infinite. Was das konkret für BioShock 4 bedeutet, bleibt zwar offen, die Personalie wirkt aber wie ein klares Signal, dass das Projekt stärker fokussiert werden soll.
Zusätzlich auffällig: Cloud Chamber sucht laut aktuellen Job-Ausschreibungen weiterhin Personal für Positionen, die bei vielen AAA-Produktionen eher früher als später besetzt sind. Genannt wird unter anderem eine Rolle als Combat-Gameplay-Designer in Kanada, die auch an Gegner-Begegnungen mitarbeitet. Das passt zu der Einschätzung, dass BioShock 4 möglicherweise noch nicht im klassischen Endspurt angekommen ist.
Qualitätsanspruch bleibt hoch
Welche Erwartungen setzt Take-Two an BioShock 4? Nach der Umstrukturierung hatte Zelnick bereits betont, BioShock 4 dürfe nicht einfach nur gut werden. Das Spiel müsse außergewöhnlich sein, um dem Qualitätsniveau der bisherigen Reihe gerecht zu werden.
Ein Veröffentlichungszeitraum wurde weiterhin nicht genannt. Unterm Strich ist die neue Stimmungslage aber ein seltenes positives Signal in einer Entwicklung, die bisher vor allem durch Schweigen, Verzögerungen und interne Kurskorrekturen aufgefallen ist.
Was erhofft ihr euch von BioShock 4, und wie wichtig ist euch, dass die Reihe wieder stärker in Richtung Rapture oder etwas komplett Neues geht? Schreibt es in die Kommentare.



