Die PlayStation 5 ist Ende 2020 erschienen und trotzdem fühlt sich diese Generation für viele noch immer „jung“ an. Ein Grund dafür ist die lange Phase, in der die Konsole kaum oder nur mit viel Geduld zu bekommen war. Wer nicht monatelang warten wollte, landete schnell bei überteuerten Angeboten von Resellern. Umso spannender ist jetzt die Frage, wann Sony den nächsten großen Schritt macht.
Genau darüber wird aktuell heftig diskutiert: Sollte die PlayStation 6 tatsächlich erst 2029 erscheinen, könnte das laut einigen Stimmen mehr als nur ein spätes Upgrade sein. In der zugespitzten These steckt die Sorge, dass Sony damit nicht nur den Anschluss an die Technik verliert, sondern auch den eigenen Plattform-Kurs gefährdet.
Der mögliche Zeitplan für Sonys nächste Konsole
Wann könnte die PlayStation 6 erscheinen? Einen offiziellen Release-Termin gibt es noch nicht. In Berichten und Community-Debatten tauchen mehrere Zeitfenster auf, von den nächsten Jahren bis hin zu 2029. 2029 wäre aus heutiger Sicht ein später Start, passt aber grundsätzlich zu Sonys Historie, denn neue PlayStation-Generationen kommen oft nach etwa sieben bis acht Jahren, je nach Marktlage und technischer Entwicklung.
Die Diskussion wirkt deshalb so aufgeladen, weil die PS5-Ära durch Stock-Probleme, späte Verfügbarkeit und nachziehende Mid-Gen-Upgrades anders verlaufen ist als frühere Generationen. Für viele fühlt es sich an, als hätte die PS5 erst verspätet richtig angefangen, obwohl die Uhr schon seit 2020 läuft.
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Gleichzeitig ist klar: An einer nächsten Konsole wird bereits gearbeitet. Das führt zu einem Spannungsfeld, denn ein frühes PS6-Debüt könnte für manche zu schnell kommen, während ein spätes Debüt anderen wie ein Stillstand vorkommt.
Technikdruck und Preisrisiken bei einem Launch 2029
Warum sehen manche 2029 als Risiko? Ein häufig genannter Punkt ist die Sorge, dass eine PS6, die erst 2029 erscheint, mit einer zu „alten“ GPU-Architektur startet. Konkret wird in der Debatte AMDs RDNA als Bezugspunkt genannt, mit dem Argument, dass der Abstand zur dann aktuellen PC-Technik zu groß werden könnte.
Damit hängt auch die nächste Baustelle zusammen: Raytracing. Moderne Beleuchtungstechniken gelten vielen als Zukunft, treiben aber schon heute die Hardware-Anforderungen massiv nach oben. Wenn bis 2029 der Anspruch an Raytracing und ähnliche Verfahren weiter steigt, müsste Sony entweder sehr leistungsfähige und damit teurere Komponenten verbauen oder Kompromisse bei Auflösung und Bildrate eingehen.
Auch beim Thema Kosten werden die Stimmen lauter. Genannt werden vor allem drei Stellschrauben, die eine 2029-Konsole unter Druck setzen könnten:
- höhere Anforderungen durch Raytracing und aufwendigere Grafikpipelines
- möglicherweise steigende Preise für RAM und Speicher
- Komponentenpreise, die durch den allgemeinen Hardware-Markt zusätzlich schwanken
Stimmen aus der Community zur PS6-Frage
Wie reagieren Gamer auf die Diskussion um 2027 bis 2029? Auf Reddit prallen derzeit zwei Lager aufeinander. Ein Nutzer argumentiert sinngemäß, dass ein PS6-Launch in 2029 ein Fehler wäre, weil die Technik dann schon wieder zu weit gezogen ist. Andere halten dagegen und sagen: Wenn eine neue Konsole früher kommt, muss sie ja niemand direkt kaufen.
Alle beschweren sich, 2027 sei zu früh. Klar, der KI-Boom hat die Bauteilpreise durcheinandergebracht, aber es muss trotzdem weitergehen. Wer 2027 keine PS6 will, kauft sie eben nicht.
Ein weiterer Kommentar zielt auf den Kernkonflikt zwischen High-End-Features und bezahlbarer Hardware: Raytracing sei zwar die Zukunft, aber zu früh in den Markt gedrückt worden, wenn man für echte High-Fidelity-Effekte extreme GPU-Preise zahlen müsse.
Raytracing ist die Zukunft der Beleuchtung, aber es kam zu früh. Wenn man für hochwertige Verfahren nahezu 60 fps nur mit extrem teurer Hardware erreicht, ist das Feature noch nicht marktreif.
Auf der anderen Seite gibt es auch Stimmen, die eine längere PS5-Lebenszeit begrüßen. Sie argumentieren, dass sieben Jahre für die aktuelle Generation zu kurz sein könnten, um das Hardware-Potenzial wirklich auszureizen und genug große Spiele zu liefern, die den Sprung zur nächsten Generation rechtfertigen.
Sieben Jahre reichen für die PS5 nicht, um die Hardware wirklich auszunutzen und genug Inhalte zu veröffentlichen, die sich wie ein echter Generationssprung anfühlen. Die Technik hat sich noch nicht so entwickelt, dass sich ein Wechsel statt eines reinen Specs-Updates lohnt.
Was ein später PS6-Start für PlayStation bedeuten könnte
Welche Konsequenzen hätte 2029 für Sonys PlayStation-Ökosystem? Der zugespitzte Gedanke, ein Launch 2029 könnte das Ende von PlayStation einläuten, ist natürlich bewusst dramatisch formuliert. Dahinter steckt aber ein realer Punkt: Wenn die Plattform zu lange wartet, könnten sich Erwartungen und Gewohnheiten verschieben, etwa hin zu häufiger erneuerten PC-Setups oder anderen Ökosystemen, die schneller auf technische Trends reagieren.
Gleichzeitig kann ein später Start auch ein Vorteil sein, wenn Sony die Zeit nutzt, um eine PS6 zu liefern, die wirklich spürbar mehr bietet, ohne beim Preis zu eskalieren. Viele sind ohnehin nicht in Eile: Das aktuelle Niveau im Konsolenbereich ist hoch, und teure PC-Hardware macht Konsolen für viele weiterhin attraktiv.
Am Ende hängt alles davon ab, wie Sony die Balance trifft: Performance, moderne Grafikfeatures, stabile Preisgestaltung und ein überzeugendes Spiele-Line-up zum Start. Ob 2027, 2028 oder 2029, entscheidend wird sein, ob sich die PS6 wie der nächste logische Schritt anfühlt und nicht wie ein zu spätes Nachziehen.
Wie siehst du das: Würdest du lieber eine PlayStation 6 schon 2027 sehen, oder wäre dir ein späterer Launch lieber, wenn dafür die Technik und der Preis besser passen? Schreib deine Meinung in die Kommentare.





