Ein neuer Patch für Elden Ring Nightreign ist am 15. Januar 2026 erschienen und bringt umfangreiche Balance-Änderungen für viele der bislang schwächeren Klassen. Nach dem Erfolg des Roguelike-Spin-offs von FromSoftware, das am 30. Mai 2025 für PlayStation, Xbox und PC erschien und seitdem über 5 Millionen Einheiten verkauft hat, markiert dieses Update einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Spiels.
Nightreign spielt in einer vom ewigen Dunkel heimgesuchten Version von Limgrave namens Limveld. Als Teil der sogenannten Nightfarers kämpfst du dich durch prozedural generierte Regionen, um die acht mächtigen Nightlords zu besiegen. Das neue Update 1.03.2 bringt nicht nur Bugfixes, sondern auch bedeutende Gameplay-Verbesserungen, die besonders schwächeren Klassen zugutekommen.
Stärkere Klassen durch gezielte Buffs
Welche Klassen wurden verbessert? Besonders die Klassen Raider, Guardian, Executor und Revenant wurden überarbeitet, um ihre Spielbarkeit und Stärke im aktuellen Meta zu erhöhen.
- Executor: Die wohl umfangreichsten Buffs erhielt diese Klasse. Die Fähigkeit „Cursed Sword“ wurde in nahezu allen Belangen verbessert – von erhöhter Angriffskraft, besserer Ausdauerverwaltung bis hin zu neuen Schutzmechaniken bei Ultimaten.
- Raider: Diese Klasse profitiert nun von schnellerem Angriffstempo mit bestimmten Waffenkategorien. Auch der Passiveffekt „Fighter’s Resolve“ wurde verstärkt und die Reichweite des Ultimativen Angriffs „Totem Stela“ erhöht.
- Guardian: Hier wurde die Verteidigung gegen physischen und elementaren Schaden verbessert, zusätzlich zur Guard-Boost-Erhöhung beim Blocken.
- Revenant: Die Beschwörungen dieser Klasse erhalten nun mehr Angriffskraft und Schadensreduktion – besonders effektiv im Modus „Deep of Night“.
Kleine Anpassungen für andere Klassen
Gab es auch Änderungen an anderen Charakteren? Ja – wenn auch subtiler. Die Klassen Duchess, Scholar und Undertaker wurden ebenfalls angepasst, jedoch mit kleineren Änderungen wie verbesserter Sichtbarkeit von Effekten oder Bewegungsanpassungen bei bestimmten Waffen.
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Besonders erwähnenswert ist, dass die Scholar-Klasse nun bei der Fähigkeit „Analyse“ gegenüber großen Gegnern schneller Fortschritt erzielt. Die Undertaker-Klasse erhielt leichte Bewegungsoptimierungen bei Hammer-Angriffen.
Relikte stark überarbeitet
Wie wurden die Relikte verändert? Zahlreiche Relikte wurden angepasst – mit Fokus auf Buffs. Nur wenige Effekte wurden abgeschwächt.
- Effekte wie „HP-Wiederherstellung beim Blocken“, „Schockwellen nach erfolgreichem Block“ oder „Poise-Erhöhung in der Nähe von Totem Stela“ wurden deutlich verstärkt.
- Einige Relikte erhielten neue Effekte oder wurden umbenannt, z. B. wurde der Relikt-Effekt „Charakterskill steigert Angriff, aber reduziert Verteidigung“ überarbeitet.
- Nur drei Relikte wurden abgeschwächt: „Angriffskraft durch aufeinanderfolgende Angriffe“, „Verbesserte Bogenangriffskraft“ und „Mehrere Bögen erhöhen Angriffskraft“.
Magie und Ausrüstung im Fokus
Gab es Änderungen bei Zaubern und Ausrüstung? Ja – FromSoftware hat unter anderem die FP-Kosten für „Shattering Crystal“ und „Beast Claw“ erhöht. Der Stab „Rotten Crystal Staff“ wurde mit einer neuen Hauptzauberei versehen: „Crystal Release“.
Zudem wurden einige Talismane angepasst, wie z. B. der „Primal Glintstone Blade“, dessen negativer Effekt auf Max-HP reduziert wurde. Auch bei Fernkampfwaffen wurde jetzt ein Distanzabfall für Status-Effekte und Ultimate-Gauge-Effekte eingeführt.
Änderungen auf der Karte und in Events
Was hat sich auf der Weltkarte verändert? Die Gegnerverteilung sowie Beutechancen in Regionen wie „Marsh“ oder „Blacksmith Village“ wurden überarbeitet. Besonders dort kannst du nun mehr Runen finden und mit höherer Wahrscheinlichkeit seltene Waffen und Items entdecken.
Auch in den Raid-Events wie „Tricephalos“, „Fissure in the Fog“ und „Balancers“ gab es spürbare Anpassungen – von Sichtverbesserungen über Schadensanpassungen bis hin zur besseren Gegnerbalance im Charm-Zustand.
Zahlreiche Bugfixes und Performance-Optimierungen
Welche Probleme wurden behoben? Die Liste an Bugfixes ist lang: Von fehlerhaften Animationen, falschen Hitboxen bis zu inkorrekten Effekten bei Relikten und Zaubern wurde vieles überarbeitet. Besonders im Multiplayer und bei den Bosskämpfen gegen die „Balancers“ und „Dreglord“ wurden zahlreiche Fehler behoben, die das Spielerlebnis beeinträchtigt hatten.
Außerdem wurde die Stabilität bei Expeditionen verbessert, etwa wenn Spieler die Sitzung vorzeitig verlassen oder Events gleichzeitig abgeschlossen werden.
Ein Schritt in Richtung Meta-Neuausrichtung
Was bedeutet das Update für die Zukunft von Nightreign? Das Januar-Update ist nicht nur ein Balance-Patch, sondern ein gezielter Eingriff ins Meta von Elden Ring Nightreign. Besonders durch die Erweiterung The Forsaken Hollows wurde deutlich, dass ältere Klassen nicht mehr mithalten konnten – diese Lücke wurde nun geschlossen.
Da 2026 vermutlich weitere Inhalte bringen wird, dürfte dieses Update den Grundstein für ein stabileres, ausbalanciertes Spiel legen. Gerade im kooperativen Spielmodus mit drei Personen wird die neue Rollenverteilung durch die Buffs neue Dynamiken mit sich bringen.
Was hältst du vom neuen Update? Hat deine Lieblingsklasse auch einen Buff erhalten? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!




