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Through the Woods: Das atmosphärische Horror-Adventure in der Vorschau

Von Julia Rother - News vom 18.08.2016 16:59 Uhr

Through the Woods ist ein im Oktober 2016 erscheinendes Horror-Adventure, in dem der Spieler eine Mutter auf der verzweifelten Suche nach ihrem vermissten Sohn begleitet. Wir konnten auf der gamescom 2016 bereits einen ersten Eindruck gewinnen und sprechen mit euch über den Horrortitel der etwas anderen Art und den Wunsch von Entwickler Antagonist, durch Atmosphäre statt Jumpscares zu überzeugen.

Through the Woods ist ein psychologisches Horror-Adventure der etwas anderen Art und stellt die Geschichte einer Mutter und ihres vermissten Sohnes in den Mittelpunkt des Geschehens. Statt sich hierbei auf altbewährte Muster wie beispielsweise Jumpscares zu verlassen, legte Entwickler Antagonist bei der Ausarbeitung seiner Ideen allerdings besonderen Wert auf Atmosphäre und Setting. Das norwegische Team nutzte hierbei als Inspiration nicht nur landestypische Volksmärchen und die altnordische Mythologie, sondern auch die eigenen Kindheitsängste.

Während die Mutter rückblickend von den Geschehnissen rund um ihre verzweifelte Suche nach ihrem Sohn berichtet, erlebt der Spieler diese hautnah mit. Sich nur mit großer Mühe samt Mondlicht und Taschenlampe ihren Weg durch einen düsteren Wald bahnend, steht die Protagonistin mit ihren Emotionen, besonders denen der Einsamkeit und des Verlusts, klar im Mittelpunkt, so die Informationen im Vorfeld. Entwickler Antagonist war allerdings auch auf der gamescom 2016 vertreten und gab uns hier nicht nur die Chance, den Titel in einer Demoversion näher kennenzulernen, sondern mit ihm auch über die Umsetzung des kreativen Projektes zu sprechen.

 

Authentisches Spielgefühl

Through the Woods lässt sich wohl am ehesten als reaktive Erzählung mit Gruselfaktor bezeichnen, denn der Fokus liegt auf Narration, Emotionen und Story. Stimmung wird nicht nur durch den gezielten grafischen Einsatz von Licht und Dunkelheit, sondern besonders auch die vielen authentischen Geräusche erzeugt. Auch die Steuerung passt hier ins Bild, denn es geht weniger um reflexartiges Knopfdrücken als um sich natürlich anfühlende Bewegungen wie beispielsweise das vorsichtige Aufschieben einer Tür, indem wir nach vorne laufen und sie mit unserem Körpergewicht aufdrücken. Kleine Details, wie etwa extra in Runen übersetzte Verse, die statt einfach nur mysteriös zu wirken also auch eine wirkliche Bedeutung haben, ergänzen die atmosphärisch gestaltete Spielwelt und werden durch eine stimmige Akustik noch unterstrichen.

 

Atmosphäre als Priorität

Im Gespräch betonte Co-Founder Dan Wakefield, dass es dem Entwicklerteam sehr wichtig gewesen sei, eine authentische Atmosphäre zu kreieren. Man habe sich von dem durchschnittlichen Horrorspiel mit klischeehaften, aber die Story nicht voranbringenden Jumpscares distanzieren wollen und verstehe den Titel auch nicht als das, was gemeinhin als Horrorspiel verstanden werde. Ziel sei es gewesen, eine unheimliche und sich vor allem realistisch anfühlende Umgebung zu schaffen, statt sich vorzunehmen, den Spieler unbedingt erschrecken zu wollen. Dies bedeute allerdings nicht, dass es nicht unheimlich werde. Weiterhin liege der Fokus klar auf der Gefühlswelt der Protagonistin und ihrer Geschichte, die wir als Spieler interaktiv Stück für Stück aufdecken.

Mehr als 1000 verschiedene Geräusche, die Wakefield als Audio-Verantwortlicher in das Spiel einfügte, sorgen dafür, dass wir uns – als wir uns der Demoversion endlich annehmen – viel zu schnell viel zu gut in die Protagonistin einfühlen können. Auf einmal sind wir es, die sich da ihren nur spärlich beleuchteten Weg durch die unheimliche Wildnis bahnen und so können wir uns ein kleines erschrecktes Quieken nicht verkneifen, als wir auf der Flucht vor einem Troll (der so allerdings wohl nicht im fertigen Titel aufzufinden sein wird) auf einmal wortwörtlich den Boden unter den Füßen verlieren. Nachdem wir einmal gestorben sind, entkommen wir schließlich doch und finden eine erste Spur, die auf den Verbleib unseres Sohnes hindeutet. Hier endet die Demo und wir bleiben mit einem Bedürfnis nach mehr zurück.

Through the Forest lässt uns schon ab Oktober 2016 an der wohl sorgenvollsten Nacht einer jungen Mutter teilhaben. Das narrative Adventure ist hierbei erst einmal nur PC-Nutzern vorbehalten, eine Umsetzung für Konsolen wurde aber im Gespräch mit uns nicht ausgeschlossen. Lust auf mehr? Die Demo gibt es kostenlos auf der Webseite des Entwicklers.

Fazit

Julia Rother:

Obwohl der Entwickler Through the Woods im Gespräch als "nicht klassischen Horrortitel" bezeichnet und den Fokus eher im Bereich der Emotionen statt angstauslösenden Momente sieht, kommt bei mir beim Spielen durchaus Gruselstimmung auf. Akustik und Grafik führen in Kombination zu einer durchaus beeindruckenden Atmosphäre, die mich bis zum Ende angespannt und das Schlimmste erwartend auf dem Stuhl sitzen lässt. Eine liebevoll ausgestaltete Umgebung samt überzeugender Vertonung und viel Liebe zum Detail fügen sich hierbei nahtlos ineinander und zeichnen das Bild eines Projektes, in das viel Herzblut gesteckt wurde. Wie viel Inhalt der Titel dann in der Vollversion wirklich bietet, ist an dieser Stelle natürlich schwer zu beurteilen, die bei mir entstandene Vorfreude erscheint aber aufgrund des Spielens der Demoversion durchaus berechtigt. Für Fans eines schnellen Gameplays mit vielen angstauslösenden Momenten und Spieler, die sich von umfangreichen narrativen Elementen leicht abschrecken lassen, scheint das Adventure allerdings eher weniger geeignet.

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