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noblechairs Hero ST im Test – Hochwertiger Gaming-Stuhl mit ergonomischen Extras

Von Ulrich Wimmeroth - Test vom 16.11.2022 14:08 Uhr
© noblechairs

Fakt: Wenn man viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte man definitiv nicht an einem passenden Sitzmöbel sparen. Der Grundsatz, die Wirbelsäule zu schonen, um auf Dauer nicht mit erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen leben zu müssen, gilt natürlich nicht nur für passionierte Gamer, sondern für alle Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit. 

Aus diesem Grund haben wir mit dem neuen Hero ST der britischen Gaming-Stuhl-Manufaktur noblechairs ein optisch eher dezentes Modell einem ausgiebigen Alltagstest unterzogen, das sich in jeder Arbeits- oder Spielumgebung perfekt integrieren lässt.

Zusätzlich verfügt der Hero ST ebenfalls über die Bürostuhlzertifizierung nach DIN EN 1335, in der wesentliche funktionale und ergonomische Anforderungen festgelegt sind. Aber genug der langen Vorrede, klären wir, was der Nachfolger der erfolgreichen Hero-Serie von noblechairs, an Sitzkomfort, Verarbeitungsqualität und gamergerechten Ausstattung anzubieten hat.

noblechairs Hero ST
© noblechairs

Maße noblechairs Hero ST

  • Gesamthöhe: 131 – 140,5 cm
  • Sitzhöhe: 47,5 – 57 cm
  • Rückenlehnenhöhe: 89 cm
  • Schulterbreite der Rückenlehne: 57 cm
  • Außenbreite der Rückenlehne: 54 cm
  • Innenbreite der Rückenlehne: 31 cm
  • Außenbreite der Sitzfläche: 51 cm
  • Innenbreite der Sitzfläche: 32 cm
  • Tiefe der Sitzfläche: 50 cm
  • Armlehnenbreite: 10,5 cm
  • Armlehnentiefe: 27 cm
  • Armlehnenhöhe (niedrigste Stuhlposition): 65 – 72 cm
  • Armlehnenhöhe (höchste Stuhlposition): 75 – 82 cm
  • Innenabstand der Armlehnen: 48 – 53 cm, 53 – 58 cm

Ausstattung / wesentliche Merkmale noblechairs Hero ST

  • Ergonomisches Design
  • Verstellbare Lordosenstütze
  • Standkreuz aus Aluminium
  • Wippfunktion
  • 4D-Armlehnen
  • Hydraulische Gasdruckfeder Klasse 4
  • Bürostuhlzertifizierung nach DIN EN 1335
  • 60 mm Rollen 
  • Memory Foam Kopfstütze
  • Kaltschaum Innenpolster
  • Wahlweise Kunstleder- oder Textilbezug
  • Belastbar bis 150 kg
  • Gewicht 27,5 kg
noblechairs Hero ST
© noblechairs

Montage: Besser geht’s zu zweit

Das größte Problem ist es, den gut 30 kg schweren Karton in den dritten Stock zu wuchten. Dabei haben wir uns lieber eine Unterstützung besorgt, die gleich für den Zusammenbau da geblieben ist.

Auch, wenn die sorgfältig und absolut sicher verpackten Einzelteile des Hero ST von der Anzahl her übersichtlich erscheinen, ist die Montage mit zwei zusätzlichen helfenden Händen schneller und deutlich einfacher erledigt. Dank beiliegendem Werkzeug könnt ihr euch gleich an die Arbeit machen, ohne erst auf die Suche nach einem passenden Schraubendreher und Inbusschlüssel zu gehen. Um unschöne Kratzer zu vermeiden, solltet ihr die   Montage aber unbedingt auf einem Teppich oder mit einer unterlegten Decke angehen.

noblechairs Hero ST
© noblechairs

Viel zu beachten gibt es nicht: Die im IKEA-Stil bebilderte Anleitung hat gerade einmal sechs Seiten und jeder einzelne Schritt ist akribisch aufgeführt. Zweifel, welche Schraube nun wohin gehört, gibt es nicht und der sorgfältige Aufbau ist maximal nach einer halben Stunde Geschichte.

Eine kleine Warnung an alle Anleitungsverweigerer: In der Aufbauhilfe finden sich einige Schritte, die mit einem dreieckigen Warnsymbol versehen sind. Die sollte man tunlichst nicht ignorieren, da ansonsten bei der Montage der Rückenlehne die Stützen der Sitzfläche mit erheblicher Wucht nach vorne schnellen können und das ist ganz schön schmerzhaft, wenn sich in diesem Augenblick Finger im Weg befinden.

Verarbeitung und Ausstattung: Edle Optik, hochwertige Materialien

Nach vollendetem Aufbauwerk haben wir die schlichte Eleganz ehrlich bewundert. Der massive Gaming-Stuhl ist extrem sauber verarbeitet, die Nähte des schwarzen Hybrid-PU Kunstledermaterials einwandfrei und auch die weiteren verwendeten Materialien, wie das stabile Aluminium-Kreuz, die Edelstahl-Handauflagen oder die fünf 60 mm Lenkrollen mit Nylonkern, zeugen von hoher Qualität und auch Stabilität.

Zu Testzwecken stand uns die Hero ST Black Edition mit dem markanten Ausschnitt in der Kopfstütze zur Verfügung, alternativ gibt es das Modell auch mit Textilbezug und in einer weiß-schwarzen Stromtrooper Edition für „Star Wars“-Begeisterte.

Ausgerichtet ist der Hero ST übrigens für eine Last von bis zu 150 kg. Das ist mehr, als so mancher Gaming-Chair anderer Hersteller verträgt und bietet auch größeren und schwereren Menschen die Möglichkeit, komfortabel zu zocken. Dazu trägt dann auch die erfreulich großzügig dimensionierte Sitzfläche mit einer Innenbreite von 32 cm sowie einer Tiefe von etwas über einem halben Meter bei. 

Sitzkomfort: Straffe, aber sehr bequeme Polsterung

Der Hersteller noblechairs wirbt damit, dass die ergonomischen Anforderungen gemeinsam mit E-Sport-Profis ausgearbeitet und umgesetzt wurden.

Dazu gehören eine speziell entwickelte Rückenlehne, die sich der Form der Wirbelsäule anpasst, was unserem Haus-Orthopäden schon mal richtig gut gefällt, eine integrierte Memory Foam-Kopfstütze, vielfältige Einstelloptionen, Wippmechanik oder die wichtige fein justierbare Lordosenstütze für den Lendenwirbelbereich. 

noblechairs Hero ST
© noblechairs

Beim ersten Sitztest wirkt die Kaltschaumpolsterung unter dem Kunstlederbezug sehr fest und straff. Das ist aber auf keinen Fall einen Kritikpunkt wert, denn darunter leidet keineswegs die Bequemlichkeit.

Zusammen mit der individuellen Einstellung der Rücklehne, der Sitzhöhe sowie der gesamten, nach hinten kippbaren, Sitzfläche ergibt sich ein extrem angenehmer und ergonomischer Arbeits- und Spielplatz, der auch nach längerer Zeit keine Beschwerden aufkommen lässt.

Dazu tragen auch die mittlerweile gängigen 4D-Armlehnen aus Polyurethan maßgeblich bei, die sich in Höhe, Tiefe, Winkel und Abstand zum Gaming-Chair separat den eigenen Bedürfnissen perfekt anpassen lassen. Für unseren Geschmack hätten die Armlehnen aber noch einen Zentimeter dicker gepolstert sein können.

Headsets, Festplatten oder Soundbars: Wenn es einen Stecker hat, ist es genau sein Ding. Schreibt bei PlayCentral.de über Spiele, PC- und Konsolenhardware. Nebenberuflich treusorgender Familienvater, der sich immer häufiger seinem Sohn in FIFA geschlagen geben muss.
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