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Neverwinter: Fury of the Feywild im Check

Von Redaktion PlayCentral - News vom 15.10.2013 12:24 Uhr

Du bist leidenschaftlicher Neverwinter-Spieler und hast mit Level 60 bereits alle verfügbaren Quests erledigt? Dann bietet dir der Entwickler Cryptic Studios mit der  kostenlosen Erweiterung Fury of the Feywild neuen Spielspaß bei der Erkundung der herausfordernden Gebiete von Sharandar. Seit dem 22. August stehen die Türen der eher waldreichen Region offen und erlauben dem Spieler ebenso den Einblick in das neue Kampagnensystem und frische Quests sowie auch neue spielbare Rassen, Berufe und gegnerische Fieslinge. Wir verraten euch in unserem Artikel, ob sich die weite Reise nach Sharandar lohnt oder ob der Waldausflug eher ein Reinfall ist.

Hilferufe aus dem Wald

Das Volk der Iliyanbruen ersucht die Hilfe der Helden von Neverwinter, um die Geheimnisse und Relikte der Elfen zu bewahren. In der letzten Zeit machen ihnen finstere Gestalten wie Trolle, Hexen, Fomorer, Rotkappen und Zyklopen-Wesen das Leben schwer und bedrohen das einst idyllische Land um Sharandar. Feldwebel Knox hält für euch ab Level 60 die Quest „Die Mysterien von Sharandar“ bereit und ermöglicht euch so das permanente Hinzufügen des Wegpunktes auf eurer Weltkarte. Jedoch wird dem Spieler nicht sofort Zugang zum ersehnten Gebiet gewährt. Zuerst müssen der Waldweg von Feinden gesäubert und Artefakte geborgen werden. Nach Abschluss dieser Aufgabe erlauben euch die Wächter das Portal nach Neu-Sharandar zu nutzen. Nach einem kurzen Abstecher in eine rosafarbene Oase – umringt von Wiesen, Wasserfällen und Waldtieren – öffnen sich die massiven Ranken und ihr betretet das neue Gebiet. Rein äußerlich dominiert hier eher das natürliche Grün in Form von massiven Bäumen, riesigen Pilzen und bunten Blumen. Eine für das Auge angenehme Alternative zu den anderen eher zerstörten und verwüsteten Gegenden in der Welt von Neverwinter.

Himmlische neue Elfenrassen

Passend zur frischen natürlichen Gegend bietet Perfect World zwei neue spielbare Rassen an: die Mond- und Sonnen-Elfen. Grundsätzlich unterscheiden sich die beiden bereits im Erwerb für den Spieler. Die Sonnen-Elfen sind während der Charaktererstellung frei verfügbar. Die Mond-Elfen hingegen können nur über das „Ritter der Feywild“-Paket, welches ausschließlich gegen reales Geld zu erwerben ist, freigeschaltet werden. Da Neverwinter kein Pay-2-Win-Titel sein will, hat der Entwickler beiden Rassen die gleichen Boni zugesprochen, sodass sich die Charaktere der jeweiligen Gruppen eher durch reine Äußerlichkeiten voneinander unterscheiden. So haben Mond- als auch Sonnen-Elfen auswählbare Attributwerte von +2 Intelligenz und +2 Geschick oder +2 Charisma. Ebenso wird die Resistenz gegen Massenkontrollwirkungen um 10 Prozent gesteigert. Einen kleinen Unterschied gibt es bei den Rassenfertigkeiten aber doch. Sonnen-Elfen trumpfen mit +2 Prozent Aktionspunktezugewinn durch die  gesteigerte Konzentrationsfähigkeit auf. Mond-Elfen hingegen bringt das Fernweh und die ständige Suche nach Abenteuern dazu, ihre Ausdauerregeneration um 1 Prozent zu steigern, ebenso wie ihren Aktionspunktezugewinn.

 

 

Der Segen neuer Kräfte

Wer in der letzten Zeit einen Blick in seinen Charakterbogen geworfen hat, wird sicher den neuen Kartenreiter mit dem Namen „Segen“ entdeckt haben. Hierbei handelt es sich um zusätzlich freischaltbare Kräfte. Der gewöhnliche Skillbaum eures Helden bekommt so mit der Feywild-Erweiterung Zuwachs um maximal fünf Kräfte beziehungsweise Attributssteigerungen. Möglich ist das über das Kampagnensystem von Sharandar. Es locken hier zahlreiche Boni, angefangen bei +250 Punkten auf Fertigkeiten wie Verteidigung, Kraft, Robustheit und kritische Treffer bis hin zu garantierten 400 Schadenspunkten für euren Gegner, wenn ihr den Angriff abwehren könnt. Diese einzelnen Boni klingen zwar toll, sind aber gleichzeitig auch kostenintensiv. Wenn ihr zum Beispiel eure maximale TP um 700 erhöhen wollt, müsst ihr 4 Gold, 15.000 Astraldiamanten, 40 Halbmondmünzen, 160 Feywildfunken und 18 Iliyanbruen-Klingen auf den Tisch legen. Ein teurer Spaß, der jedoch eure Spielfigur immens stärken kann, natürlich auch außerhalb von Sharandar. Diese Fähigkeiten sind gebietsunabhängig.

Neben den Kampfvorteilen werden auch Gegenstandsbelohnungen und seltene bis epische Rüstungen verteilt, zum Kauf angeboten oder über die neuen Berufe Waffenschmied und Kunsthandwerker zur Herstellung freigegeben. Zuletzt genannter Broterwerb beschäftigt sich mit der Erstellung von Sphären, Talismanen und Heiligen Symbolen. Der Waffenschmied hingegen produziert unter anderem Äxte, Schwerter und Dolche. Die neuen Jobs werden ebenso wie der gewöhnliche Schneider oder Alchemist im Berufemenü ausgewiesen. Die grundsätzliche Handhabung unterscheidet sich nicht. Ihr benötigt Arbeiter, die ihr rekrutiert, mit Materialien ausstattet und dann auf Erfahrungspunktesammlung schickt. Für die Workaholics gilt hierbei, dass Beschützende Kämpfer, Trickserschurken und Zweihandkämpfer die besten Kunden des Waffenschmieds sind, Taktische Magier und Glaubenskleriker shoppen eher beim Kunsthandwerker. Eine Übersicht, wo und wie es die begehrten Gegenstände und Rüstungen gibt, erhält der Spieler ebenso im Kampagnenmenü über das Anzeigen der Belohnungen und die Auswahl des Objekts der Begierde.

 

Mit Geduld und Ausdauer zum Ziel

Sharandar will nicht gestürmt, sondern erobert werden. Wer denkt, dass er in die vom Feind belagerten Gebiete einfallen und in kürzester Zeit siegen kann, der täuscht sich gewaltig. In Neu-Sharandar steht ihr zunächst drei Portalen gegenüber. Jedes davon muss einzeln über entsprechende Schlüssel freigeschaltet werden. Ihr beginnt mit dem Wyldwood-Tor, hinter dem sich der Verdorbene Wald verbirgt. Alle zwei Tage wechseln die drei Wächter von Sharandar die Quests für euch und bitten um das Befreien von verdorbenen Tieren, das Pflanzen von frischen Samen und die Tötung der ungeliebten Feinde. So sammelt ihr täglich ertragreiche Setzlinge und Feywildfunken, die ihr im Kampagnensystem schon bald gegen den Schlüssel für das zweite Portal eintauschen könnt. Im nächsten Bereich, der Dunkelfee-Enklave, erwarten euch ebenso im Zwei-Tages-Rhythmus weitere Quests und Dungeons. Die neuen, deutlich zäheren Gegner belohnen euch nach ihrem Ableben mit abschwörenden Zaubern, die ihr zur Verstärkung der schützenden Wächter von Sharandar verwenden könnt. Wenn ihr täglich am Ball bleibt, ist euch so nach etwa neun weiteren Spieltagen der Zugang zum finalen Reich von Valindras Verbündetem Malabog – dem feindlichen König der Fomorer – über die Freischaltung des Mondlichttores gewiss. Alle Quests haben eine zeitliche Mindestsperre von 16 Stunden, teilweise kann sich dies sogar bis zu einer Woche ausweiten, wie beispielsweise bei der Aufgabe „Der Magiehort“. Zeitverkürzungen mittels Farming sind so ausgeschlossen.

Neuerungen auch außerhalb des Waldes

Nicht nur im neuen Gebiet selbst hat es Veränderungen gegeben. Mit dem Fury of the Feywild Release wurde auch euren treuen Gefährten ein Upgrade ermöglicht. Die Helfer können nun über einen satten Betrag an Astraldiamanten aufgewertet werden, sodass ihre Maximalstufe erhöht wird und damit ebenso ihre Attribute und Wirkungen. Ein teures Vergnügen von beispielsweise 300.000 Diamanten um eine Aufwertung von fünf Stufen zu erreichen. Damit der Spieler aber einen Ansporn hat, kann sich dieser ab sofort bei Lord Neverember täglich eine X.000-Diamanten-wertvolle Quest abholen. Der genaue Betrag variiert mit dem Aufgabenwechsel. So gibt es fortan für Charaktere mit Level 60 eine neue Einnahmequelle für Astraldiamanten – neben dem alten Bekannten Rhix.

 

Neuer Gratis-Content für jedermann!

Was das Geschäftsmodell angeht, so bleibt Neverwinter auch mit dem neu angebotenen Content kostenfrei spielbar. Die Quests sind für jeden Highlevel-Charakter unabhängig von den erwerbbaren Paketen offen. Ebenso sind alle neuen Items, zusätzliche Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände rein über Ingame-Währung (Gold, Diamanten, Sammlungen) verfügbar. So bleibt Neverwinter weiterhin ein Free-2-Play-Titel und driftet nicht in die Pay-2-Win-Schiene ab. Wer die Entwickler jedoch mit dem Erwerb eines Fury of the Feywild Pakets unterstützen möchte, kann dies auf der offiziellen Perfect-World-Homepage tun. Eurem Account werden damit einzigartige Objekte einmalig zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel das Einhorn-Reittier mit Rang 3 oder der schmetterlingsgleiche Sylph-Gefährte, der euren Gegnern ordentlich einheizen wird.

Unser Fazit zum Abstecher in den Wald

Sharandar ist durchaus ein lohnenswertes Ausflugsziel. Schon nach wenigen Tagen hat man sich durch die täglichen Quests eine beachtliche Rüstung zugelegt sowie deutlich an Stärke und weiteren Fähigkeiten gewonnen, wenn man sich auf die Vorteile des Kampagnensystems einlässt. Die frische idyllische und farbenfrohe Gegend bietet zahlreiche neue Inhalte und das alles auch noch für lau. Spieler mit Highlevel-Charakteren werden auf jeden Fall wieder über die spannenden Kampfeinlagen und Gebietseroberungen an die Bildschirme gefesselt. Perfect World und Cryptic Studios haben somit wieder erfolgreich frischen Wind in die Welt von Neverwinter gebracht. Wir hoffen, dass sich das Erweiterungsprinzip so fortsetzt und freuen uns bereits auf neue Module.

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