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Minecraft: Update 1.6 von Minecraft im Check

Von Tobias Fulk - News vom 29.06.2013 14:33 Uhr
© Microsoft/Mojang

Seit geraumer Zeit gibt es ein neues Update-Verfahren für den Jahrhundert-Indietitel Minecraft. Während wir früher noch Misch-Masch-Updates vor die Nase geklatscht bekamen, hat sich Mojang nun dazu entschlossen, verschiedene Themen-Updates zu veröffentlichen. Die neueste Minecraft-Version 1.6 widmet sich vor allem einem neuen Mob: Dem Pferd. Endlich ist es auch ohne zusätzliche Modifikation möglich, seinen eigenen Zossen vor der Haustüre zu parken oder mit ihm die bunte Klötzchenwelt zu bereisen. Neben themenbasierten Items und einigen Verbesserungen unter der Haube bietet das Minecraft-Update 1.6 aber noch einiges mehr. In unserer Vorschau verraten wir euch, was das schwedische Entwicklerstudio rund um Chefentwickler Jeb noch geplant hat!

Auf's Pferd gekommen!

Gleich zu Beginn die namensgebende Implementierung des Minecraft-Update 1.6: Pferde! Lange von der Community gefordert, längst durch Mo'Creatures realisiert, finden die edlen Zossen nun auch über offizielle Wege ins Spiel. Hat man eine Herde voller Pferde auf seiner Karte entdeckt, muss ein Pferd zunächst gezähmt werden. Das geschieht, in dem der Spieler sich auf den Rücken des Pferdes schwingt und es so oft probiert, bis die Minecraft-typischen Herzen über dem Kopf des Pferdes zu sehen sind. Jetzt ist der Gaul euch und ihr könnt mit ihm anstellen, was immer ihr wollt. Als Lonewulf durch durch Wald und Wiesen ziehen oder doch lieber einen Pferdestall errichten, in dem sich der Zossen wohlfühlt? Alles ist möglich. Doch Vorsicht: Das Pferd wird wie ein Partner behandelt. Das heißt, er möchte täglich essen, wofür neue Strohballen eingebaut wurden. Diese werden aus Weizen erstellt und ganz normal als Block versetzt. Und wer sich noch keinen eigenen Stall leisten kann, der kann sein Pferd mit einer Leine anleinen. Das funktioniert übrigens auch mit allen anderen Mobs, ausgenommen feindliche und Dorfbewohner. Besonders gut zum heranschaffen verschiedener Herden. Zum Reiten eines Pferdes wird – logischerweise – ein Sattel benötigt. Dieser ist nicht craftbar und muss in Dungeon-Kisten entweder gefunden oder beim örtlichen Dorfbewohner ertauscht werden. Erst dann können euch Pferde durch die Gegend transportieren. Wer seinem Zossen Schutz für nächtlichen Gestalten liefern möchte, der baut sich als Eisen, Gold oder Diamanten eine Pferderüstung, durch welche der treue Begleiter geschützt wird.

Leinen, Teppich und viel mehr!

Aber natürlich können Pferde gezüchtet werden. Wer sich eine eigene, kleine Pferdefamilie aufbauen will, der nutzt dazu einfach ein wenig Weizen, mit welchem – im ähnlichen Verfahren wie wie mit restlichen Mobs – kleinere Fohlen gezüchtet werden können. Neben Pferden gibt es weitere, neue Mobs. So könnt ihr euch zum Beispiel einen Esel besorgen, welcher neben dem Spieler auch eine Truhe auf dem Rücken tragen kann. Besonders praktisch, wenn man vollgepackt aus einer Rohstoff-Mine kommt. Wird ein Pferd mit einem Esel gekreuzt, entsteht ein Maultier beziehungsweise ein Maulesel. Sie besitzen eine andere Texture, können aber im Grunde genau das gleiche wie die anderen beiden Varianten. Neben den neuen Mobs verbaut Mojang außerdem noch einige neue Gegenstände. So wird es zum Beispiel einen Kohleblock geben, der aus neun Kohlestücken hergestellt wird. Er kann entweder verbaut oder als Brennstoff im Ofen verwendet werden. Hinzu kommt ein Namensschild, mit dem der Name eines NPCs auch im Überlebensmodus verändert werden kann. Die manuelle Herstellung ist nicht möglich, da Namensschilder nur in Dungeon-Kisten gefunden werden können. Wer schon immer einen roten Teppich in seinem Palast haben wollte, der bekommt mit Minecraft 1.6 endlich die Gelegenheit dazu. Die neuen Wollblöcke können ganz normal als Teppich ausgelegt werden. Sie sind in allen Wollefarben erhältlich.

Eine weitere, wichtige Neuerungen in Sachen Mobs: Wer sich zu lange in einem bestimmten Gebiet (Biom/Chunk) aufhält, der muss damit rechnen, dass die Mobs stärker werden. Dies wirkt sich entweder auf den Schaden aus, den die Mobs anrichten können, oder an bestimmten Zusatzattributen, welche Skelette, Zombies, Spinnen, Endermänner oder Creeper schneller, stärker oder widerstandsfähiger machen.  Das Minecraft-Update 1.6 bietet also allerlei offensichtliche Neuerungen. Was sich unter der Haube von Minecraft getan hat, erfahrt ihr auf der zweiten Seite unserer Vorschau!

Mod-API? Pustekuchen!

Eine offizielle Mod-API wird mehr und mehr zum Running-Gag. Eigentlich sollte Minecraft schon ab der Vollversion eine laufende, benutzerfreundliche Mod-API besitzen, welche das Updaten und Installieren von Mods vereinfacht. In Wirklichkeit warten Spieler noch heute auf eine offizielle Einbindung des Plugins. Es gibt aber endlich einen Lichtblick! Mit der Minecraft-Version 1.6 wird es nicht nur neue Items und Mobs geben, sondern auch einen neuen Launcher. Dieser wirkt schon gleich auf den ersten Blick benutzerfreundlicher. Er ist kompatibel mit einigen installierten Versionen und das allerwichtigste: Er Updatet automatisch. Schon seit geraumer Zeit veröffentlicht Mojang darüber die neuesten Snapshots – mit Erfolg! Zwar kann der Launcher noch nicht mit Custom-Creations wie etwa dem Magic Launcher mithalten, jedoch ist das neue Startmenü für Minecraft ein richtiger Schritt in Richtung Mod-API. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann und ob das Plugin eingebaut wird. Aber durch die Überarbeitung des Launchers ist davon auszugehen.

Noch mehr Details unter der Haube

Die Einbindung eines neuen Launcher ist jedoch nicht die einzige Veränderung unter der Haube von Minecraft. Hinzu kommt der Wegfall der Java 5- & Power-PC-Unterstützung. Wer ein System nutzt, dass auf Power-PC oder Java 5 basiert, bekommt im Menü eine Warnung angezeigt. Damit möchte Mojang den Komplettumstieg auf Java 7 realisieren, welches auf den meisten Computern heutzutage gängig ist. Ob Minecraft trotz des Wegfalls noch auf den genannten Systemen spielbar sein wird, ist wohl reine Glückssache. Nachdem mit dem Update 1.5 bereits entscheidende Veränderungen in Sachen Texturen-Pakete verbaut wurden, werden diese nun durch sogenannte „Ressourcenpakete“ ersetzt. Der Vorteil eines Ressourcenpakets: Musikstücke, Geräusche, Credits, Sprachdateien und Schriften können angepasst werden, ohne dabei den Programmcode des Spiels zu ändern. Damit möchte Mojang gewährleisten, dass Minecraft für jeden anpassbar bleibt – in vereinfachter Form. Diese Änderung gilt für alle Mods, Plugins und Texturen-Pakete, welche dadurch kinderleicht an die individuellen Begebenheiten angepasst werden können.

Bereits in einigen Snapshot-Veröffentlichungen angedeutet, jetzt endlich implementiert: Das Attribute-System für Items. Die Entwicklung von Minecraft geht mit jedem Update ein wenig mehr in Richtung Rollenspiel. Auch das Update 1.6 beinhaltet wieder einige Features, welche das Rollenspiel-Herz einiger Spieler höher Schlagen lassen. So gibt es ab sofort ein Attribute-System, welches auf alle möglichen Items, vorrangig Rüstungsgegenstände und Waffen, angewendet werden kann. Attribute können additiv, multiplikativ und substraktiv sein. Ein Beispiel: Der Helm eures Charakters besitzt den Wert „Gesundheit erhöhen“, euer Bogen hingegen verlangsamt euch während dem Sprinten. Mit der Zeit soll es viele verschiedene Attribute für alle möglichen Gegenstände geben. Derzeit sind Attribute allerdings nur über den NBT-Editor einstellbar. Möglicherweise wird man dies künftig auf das Ingame-Leuchtfeuer verlegen, welcher dann mit dem Zaubertisch im Einklang arbeitet. Die Attribute befinden sich in einer frühen Phase, weshalb Änderungen zu jeder Zeit noch möglich sind.

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