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Mafia 3: Schmutzige Geschäfte

Von Wladislav Sidorov - News vom 14.10.2016 11:07 Uhr

Mafia 3 ist ein Wechselbad der Gefühle. Während wir auf der einen Seite hoffen, endlich mal wieder eine realistische Open-World-Erfahrung mit erwachsener Story geboten zu bekommen, werden wir von einer nahezu grauenhaften Präsentation und repetitivem Missionsdesign immer wieder aus der Welt herausgeholt. Dabei bietet Mafia 3 tatsächlich eine Menge Ansätze, kann den selbst gesetzten Anspruch aber kaum erfüllen – trotz spannender Geschichte, Bezug zur Realität und sympathisch unsympathischen Charakteren. Eine Zeitreise zurück nach New Bordeaux.

New Bordeaux ist die typische US-amerikanische Großstadt. Angelehnt an das New Orleans aus dem Jahre 1968, herrscht eine Schere zwischen Arm und Reich, Weiß und Schwarz, Einfluss und Arbeit. Lincoln Clay ist keine Ausnahme, sondern steckt mittendrin. Bereits seine Anfangsjahre waren bestimmt von der Suche nach einer Identität: Aufgewachsen in einem Waisenhaus des als Ghetto verschrienen Bezirks Delray Hollow, fand er seine Vorbilder zunächst nur im Untergrund, bei der schwarzafrikanischen Mafia, dem Black Mob.

Nach dem Anschluss an eine Gang und später der örtlichen Kirchengemeinde, beschließt Clay seinem Land in der Armee zu dienen. Im Vietnamkrieg beweist er sich als tapferer Soldat und wird später sogar in eine Spezialeinheit versetzt. Doch bei der Rückkehr wird schnell deutlich, dass das rassistische Gedankengut auch einem Veteranen wie ihm nichts bringt. Ressentiments sind weiterhin allgegenwärtig, seine 'Familie' steckt inzwischen sogar in einem innerschwarzen Konflikt mit den Haitianern. 

Der Streit zwischen Weiß und Schwarz, bevorzugt in Form von Einfluss, mündet später in einer Katastrophe für Clay. Und einem regelrechten Racheakt über die gesamte Stadt, die die Opfer verursachte.

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Die Story

Mafia 3 erzählt eine durchaus erwachsene, gute Geschichte. Clays Motive sind gut dargestellt, die Begründung für seine Taten ist nicht immer nachvollziehbar, aber immerhin verständlich. Der absichtlich hervorgehobene Rassismus, der in den US-Staaten zur Zeit von Clay allgegenwärtig war, wird schonungslos und ohne Abstriche dargestellt. Ja, wir sind der Nigger. Der schwarze Untermensch. Der Loser, der der weißen Rasse in Fähigkeiten, logischem Denken und sonst allem nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann.

So ist zumindest das offensichtliche Gedankengut der breiten Öffentlichkeit. Der Rassenkrieg sorgt dafür, dass die Herrschaft um New Bordeaux in einer blutigen Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Kulturen mündet. Da sind die italienische Mafia, wir Afroamerikaner, stinknormale Weiße und schwarze Haitianer – und allen geht es nur um eins: Macht. Geld. Tote.

Die Story ist das stärkste, was Mafia 3 zu bieten hat und leider oft auch das einzige, was uns bei der Stange hält. Clays Rachefeldzug wird hervorragend portraitiert, mit Rückblenden wichtiger Hauptcharaktere, fantastischen Zwischensequenzen und einigen wahnsinnig brillianten Flashbacks. Die einzelnen Figuren, darunter auch der Serien-Liebling Vito Scaletta, sind allesamt gut geschrieben und lassen nur wenig zu wünschen übrig. Trotz einiger klischeehaft wirkenden Phrasen und oft verdächtig wirkendem Kumpel-Getue bekommen wir hier tatsächlich eine fesselnde Geschichte geboten. Dabei hilft auch der Bezug zur Realität, zum Vietnamkrieg und dessen Einfluss auf die Psyche der Beteiligten, zum bereits erwähnten allseits präsentieren Rassismus. Auch der Umfang lässt nichts zum Wünschen übrig, mehr als ein dutzend Stunden reiner Story dürfte selbst im Speedrun-Verfahren drin sein.

Das Problem an Mafia 3 ist jedoch fast alles andere.

New Bordeaux

Wer große Spiele wie GTA 5 gewohnt ist, weiß den Charakter von Los Santos zu schätzen. Unterschiedliche Landschaften, lebendige Straßen, ein Gefühl von Interaktion mit der Umgebung. New Bordeaux bietet nichts davon. New Bordeaux ist nur da. Als Kulisse anwesend, klinisch tot, nie auch nur einen Hauch atmend.

New Bordeaux ist nichts anderes, als ein mit Pappe und Kleber zusammengestückeltes Feld aus Braun und Grau, ohne sich abheben zu wollen. Die ganze Region, von unserer Heimat Delray Hollow bis zur Innenstadt oder zum French Ward, nie haben wir das Gefühl etwas anderes zu sehen. Die Sümpfe sind da schon das große Highlight.

Die Stadt wirkt leer, falsch und deplatziert. Es hätte gereicht, stattdessen einen linearen Pfad einzuschlagen. Eine offene Welt wäre gar nicht nötig gewesen, da sie uns nichts bietet außer das Pseudo-Gefühl, durch eine große Stadt zu fahren und hier aufgewachsen zu sein. Interaktion mit der Umgebung? Kaum möglich. NPCs? Komplett unnötig, da erstens dumm und zweitens nervig, wenn sie nach jeder Straftat die Polizei rufen und uns erstmal fliehen lassen. Identität? Man hätte uns genau so gut auf eine einsame Insel mit einem einzigen Haus im Plattenbau schicken können, ein Unterschied wäre kaum aufgefallen.

Nur selten bekommt man das Gefühl, etwas anderes zu sehen. Der stillgelegte und vom Regen überflutete Freizeitpark zum Beispiel, der dank schauriger Jahrmarktmusik und Geräuschen aus dem Gruselkabinett so etwas wie Stimmung hervorruft. Aber das war auch schon alles.

Das Gameplay

So ähnlich wie auch New Bordeaux selbst verläuft auch das gesamte Missionsdesign, dessen großes Ziel bei der kompletten Herrschaft über New Bordeaux liegt. Alleine im ersten Drittel der Geschichte hat man das Gefühl, das stets selbe Konzept verfolgen zu müssen. Geh da rein, töte fünfzig Gegner, töte den Chef des Ganzen und zack, fertig, Mission vorbei. Abwechslung? Kaum gegeben. Einige Missionen machen jedoch Spaß, da wir sie so bewerkstelligen können, wie wir es wollen. Wenn die Aufgabe lautet, dass wir 15.000 Dollar Schaden anrichten sollen, dann machen wir das auch – so, wie wir es wollen und ohne Grenzen. Wir können Dinge mit dem Molotov kurz anzünden, gegnerische Handlanger erschießen oder einfach Bargeld klauen. Auch, wenn wir nicht ganz verstehen, wieso ein 500-Dollar-Bündel auf dem Klodeckel liegt.

Das Töten der Gegner verläuft an sich durchaus interessant. Die Schussmechanik ist schlicht und einfach, das Trefferfeedback solide. Wir haben Zugriff auf ein üppiges Waffenarsenal mit einigen coolen Gadgets, wie einer Lärmpuppe, und können sie so benutzen, wie wir es wollen. Wer sich davon taktische Tiefe erhofft, muss aber enttäuscht werden – Nachdenken ist kaum notwendig, so dämlich, wie sich die gegnerische KI anstellt.

Selten haben wir etwas so absurd dumm Agierendes erlebt, wie die KI in Mafia 3. Wir können einen Meter neben einem Feind stehen, unseren Kopf zeigen lassen, wir werden dennoch nicht erkannt. Wir können einen Molotovcocktail aus klar definierbarer Position werfen, unsere Gegner laufen lieber in die Richtung, in der wir uns vor fünf Minuten befanden. Regelmäßig erleiden wir Flashbacks an die ersten Splinter Cell Teile, in denen die feindlichen NPCs zuvor festgelegte Pfade auf und ab laufen, stets die selben Ecken checken und ihre Runden drehen. Das passiert hier ständig, wirklich ständig! Eine der austauschbaren Figuren läuft von A nach B, bleibt kurz stehen, schaut kurz nach links und rechts und geht den Pfad zurück. Immer so weiter und so fort. Nur durch unsere Lärmpuppe oder Pfeifen können wir die KI aus ihrem Schlafwandel erwecken und sie auch mal andere Wege einschlagen lassen. Aber selbst das hilft nicht, denn die Trefferquote ist selbst auf höchster Schwierigkeitsstufe fast schon phänomenal schlecht und dürfte im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen.

Auch die Fahrphysik leidet unter eklatanten Schwächen, das Ganze steuert sich schwammig und untuitiv, als würden wir uns mit Sommerreifen auf eine Eisscholle begeben. Bewegen wir uns zu weit raus in die Natur und schlagen einen Pfad ein, den das Spiel nicht mag, führt uns leider auch das Navigationsgerät in die Irre und will uns keine Alternativen mehr vorschlagen. Apropos Autos: Parken wir vor einem wichtigen Gebäude, sei es aus Storygründen oder um irgendwem einen Besuch abzustatten, befindet sich unser Fahrzeug bei der Rückkehr an einem ganz anderen Ort. Das Spiel parkt unser Auto automatisch an eine andere, festgelegte Stelle um und treibt uns manchmal zur Weißglut, weil wir unsere Karre erst einmal wieder suchen müssen, da sie sich nicht dort befindet, wo wir sie erwartet haben.

Selbstverständlich gibt es in Mafia 3 zahlreiche Nebenmissionen zu absolvieren, doch gameplaytechnisch bleibt alles beim Altbekannten. Hol das ab und bring es zu uns, erledige Person X, etc. pp. Es wirkt so, als hätte man sich erst dazu entschieden, eine Open-World zu erschaffen und dann darüber nachgedacht, wie man die Welt füllen will. Die Antwort lautete offenbar, einfach Fillermissionen einzubauen, die nur zum Zeitvertreib gut sind.

Die große Gemeinsamkeit und Stärke jeglicher Missionen ist ihr Zusammenhang mit der Rahmenhandlung von Mafia 3. Alles hat einen Hintergrund, Sinn und Zweck. Und hilft uns gleichzeitig dabei, unsere Macht über New Bordeaux weiter auszubauen.

Verrückt: Die lustigsten Bugs aus Mafia 3

Das Technik-Desaster

Das mit Abstand größte Manko ist definitiv auf die Technik zurückzuführen. Mafia 3 ist grafisch altbacken, dazu auch noch stark unperformant und ein Fest für Glitch- und Bugfreunde.

Trotz neuester Hardware, einer schnellen SSD und kaum Auslastung auf anderen Komponenten, ruckelt Mafia 3 immer wieder und lässt die Framerate für kurze Zeit zittern. Das ist für ein Spiel, das wie aus dem Jahre 2010 aussieht, kaum noch zu entschuldigen. Wer die Texturen genauer betrachtet, stellt schnell fest, dass sie mehr Unschärfe aufweisen als manch semiprofessioneller Kurzfilm einer Grundschulklasse. Um das auszugleichen, setzt Entwickler Hangar 13 auf eine fürchterliche Belichtungstechnologie, die mehr Kopfschmerzen als Stimmung bereitet. Besonders bei Tageslicht blendet die Sonne so stark, dass wir ohne einen von Moddern entwickelten Filter unser Augenlicht verlieren würden. Negativ kommt obendrein hinzu, dass die Lichteffekte oftmals einfach nur falsch gesetzt sind. Aufgrund weniger Wolken scheint plötzlich der Untergang von New Bordeaux eingeläutet zu werden, bei Regen droht uns gleich die Apokalypse und in Gebäuden sorgen wenige Lichtquellen für merkwürdige Felder mit Beleuchtung, deren Umgebung wie spätnachts im tiefsten Wald wirkt.

Wäre es doch nur das. Eine ganze Umgebung wurde in mehreren Spielverläufen einfach nicht geladen. Die Umrisse der Gebäude waren erkennbar, alles andere eher nicht. Der obere Screenshot zeigt, was wir damit meinen. Die fehlenden Straßentexturen sorgten dafür, dass wir stellenweise sogar im Beton fuhren und irgendwann sogar durch ein schwarzes Loch fielen, weil hier wieso auch immer die Clippinginformationen nicht richtig geladen wurden. Manchmal steckten wir sogar außerhalb dieser Bereiche im Boden fest, fielen durch die Welt durch oder waren einfach gefangen. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn man davor zwischenspeichern und anschließend neu laden könnte… aber Fehlanzeige. Manuelles Speichern ist nicht möglich, stattdessen sind wir auf festgelegte Checkpoints angewiesen. 

Und das war längst nicht alles! Schlechte Animationen, die undynamisch und abgehackt wirken. Ladezeiten bei jeder Kleinigkeit und jeder Zwischensequenz. Synchronisationsfehler, bei denen sich die Lippen der Figuren einfach nicht mitbewegen oder Textzeilen sogar wiederholt werden. Merkwürdige Cutscenes, vor allem in Nebenmissionen, in denen wir eine Konversation mit zufällig eingestreuten Bewegungen wie Kopf-Kratzen oder Arme-Verschränken erleben müssen. Und viele weitere Fehler, die Mafia 3 zu einem technischen Desaster entwickeln.

Die positiven Seiten

Ich wünschte wirklich, ich müsste nicht so viel über Mafia 3 meckern, denn ein wenig Hoffnung hatte ich schon. Die Synchronisation ist klasse, der Soundtrack hervorragend gewählt, die storyrelevanten Cutscenes, wie zuvor erwähnt, fantastisch animiert. Obendrein gibt es viele kleine Gimmicks, die zeigen, wie viel Mühe sich die Entwickler tatsächlich gegeben haben. Playboy-Hefte zum Beispiel! Zum Durchlesen sogar! Oder Filmposter und Vinyl-Platten mit Oldschool-Musik und Ohrwurm-Charakter.

Auch der Grafikstil war eine gute Wahl, selbst wenn er massiv unter der schlechten Technik der Engine leidet. Die Tatsache, dass simple Dinge wie merkwürdige Büsche, durch die man einfach nicht hindurchfahren kann, nicht anständig befolgt wurden, tut ihr Übriges. Doch trotz allem kann man eine Menge Spaß haben – vor allem aufgrund der Story.

Mafia 3 ist ein Ja und ein Nein. Ja, man kann es spielen, nein, man muss es wirklich nicht spielen. Wer ein bisschen mafiöse Luft schnuppern will, wird nichts falsch machen. Wer ein großes, offenes und vielseitiges Open-World-Storyabenteuer wie in GTA 5 erwartet, dürfte bitter enttäuscht werden. Zu repetitiv, zu gleichförmig ist der gesamte Verlauf. Die Geschichte ist in unseren Augen dafür umso besser.

64
Mafia 3 im Test

Fazit und Wertung von Wladislav Sidorov

Wladislav Sidorov

Ein toller Soundtrack, eine mitreißende Geschichte und toll geschriebene Charaktere. Was kann da schon schief laufen? Leider viel zu viel.

Langweilige Missionen, die sich im Ablauf ständig wiederholen, eine fast schon gespenstisch tote Stadt ohne Charakter oder Liebe und die absurd katastrophale Technik vermiesen uns den Aufenthalt in New Bordeaux. Dabei hat Mafia 3 wirklich das Potenzial für mehr und hätte zum internen Konkurenten zu Größen wie GTA 5 werden können.

Der Grundstein ist auf jeden Fall gelegt. Zu hoffen ist, dass ein potenzieller Nachfolger an die Stärken anknüpft und sich der Schwächen annimmt. Dann hat das womögliche Mafia 4 echtes Potenzial zum Open-World-Hit.

Pro

+Hervorragende, fesselnde Geschichte
+Toll geschriebene Charaktere
+Bezug zur Realität
+Stimmungsvoller Soundtrack
+Großer Umfang

Contra

-Altbackene Grafik
-Lade- und Clippingfehler
-Mehrere Abstürze
-Zahlreiche Bugs
-Repetitives Missionsdesign
-Strunzdoofe KI
-Kaum fordernde Kämpfe
-Schlechte Fahrphysik
-Keine manuellen Speicherstände
-Langweilige Stadt
-Wenig Leben in den NPCs

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