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Infestation: Überlebens-Guide in Zombie-Zeiten

Von Christian Liebert - News vom 06.11.2012 12:31 Uhr

Mit The War Z schickte Entwickler Hammerpoint Interactive am 15. Oktober das nach eigener Aussage weltweit erste Zombie-MMO in die öffentliche Alpha Phase und somit auch in die Hände unzähliger Fans des Genres. Das Spiel entführt euch mitten in eine Zombie-Apokalypse und stellt eine einfache Frage: Was würdest du alles tun, um zu überleben? Der Tod lauert in The War Z praktisch überall. Egal ob schlurfende Zombies oder egoistische Mitspieler. Ein Fehltritt und alles ist vorbei. Wenn euer virtuelles Alter Ego das Zeitliche segnet, verliert ihr alle Items, die ihr bis dahin gesammelt habt. Dabei braucht es auch gar nicht viel, um ins digitale Gras zu beißen. Ein gut platzierter Schuss von einem fiesen Heckenschützen oder eine Gruppe hungriger Untoter. Dies kann vor allem dann nervenaufreibend sein, wenn man vorher gutes Glück mit dem Loot und ordentlich die Taschen voll hat. Wie ihr euch relativ sicher durch Colorado bewegt und möglichst nicht zur Zielscheibe werdet, erfahrt ihr in diesem Guide.

Wo soll es hingehen?

Die Karte von Colorado ist nicht gerade klein und überseht mit kleinen Ortschaften und großen Städten. Da ihr am Anfang nicht wirklich ausgerüstet seid, solltet ihr die beiden größeren Städte Boulder City und Campos City meiden. Dort findet man zwar schnell gute Gegenstände und Waffen, allerdings ist die Chance von einem gut positionierten Mitspieler kaltblütig erlegt zu werden relativ hoch. Empfehlenswert ist es, die beiden Megacitys nur in Begleitung von anderen Spielern oder gut bewaffnet zu betreten. Am besten mit einer Sniper-Rifle, damit ihr die Städte gut infiltrieren und eventuelle Banditen gleich erlegen könnt. Fragt nicht nach Sonnenschein und hofft nicht auf Gnade. Sobald ein Mitspieler euch entdeckt, seid ihr zu 99% tot. Für den Start sucht ihr euch am besten kleinere Dörfer und Resorts raus. Dort ist oft weniger los und man findet schnell Essen, Verbandszeug, Medikamente und sogar ein paar gute Waffen. Eine gute Grundlage also, um euch einen kleinen Vorrat im Spiel zu schaffen. Es ist elementar wichtig, dass ihr euch immer einen Plan macht, wo ihr hin wollt und welche Route ihr geht. Diese sollte dann auf alle Fälle so gelegt sein, dass ihr immer in die Nähe der sicheren Zonen kommt.

Solltet ihr bereits Antibiotics oder Bandage DX gefunden haben, dann legt sie euch unbedingt auf eine Schnelltaste, da ihr mit zweimaligem Drücken der Taste sofort euer Leben voll macht. Gerade im Kampf gegen Banditen rettet euch dies oft das Leben.

Immer in Bewegung bleiben

Ein wichtiger Unterschied zwischen The War Z und DayZ ist, dass ihr in The War Z nicht unendlich sprinten könnt. Es dauert auch eine gewisse Zeit, bis sich eure Leiste wieder voll aufgeladen hat. Da ihr aber mittels Sprinten sehr gut den Zombies entkommen könnt, die irgendwann aufhören euch zu verfolgen und generell langsamer sind, solltet ihr euch immer mindestens ein Viertel der Sprint-Energie aufheben, damit ihr im Ernstfall schnell Fersengeld geben könnt. Notfalls immer eine Dose Energydrink dabei haben, da diese eure Energiebar schnell auflädt.

Besser Vorsicht als Nachsicht

Neben dem Sprinten habt ihr auch noch zwei weitere Bewegungsoptionen: ducken und kriechen. Beides verringert eure Entdeckungswahrscheinlichkeit durch Zombies. Wenn ihr die Untoten im Wald oder auf weiten Straßen trefft, solltet ihr sie einfach großflächig umlaufen. Seid ihr aber in Städten unterwegs, dann ist es ratsam, wenigstens geduckt zu laufen, da so eure Sichtbarkeit minimal reduziert wird. Im Notfall ist kriechen angesagt, wodurch ihr den meisten Zombies entkommen könnt. In der derzeitigen Alpha funktioniert das noch nicht so gut, daher müsst ihr diese Maßnahmen noch nicht ergreifen. Das kann sich aber nach einem Fix sofort ändern. Allerdings hilft euch das nicht gegen andere Spieler. Diese sehen euch, wenn sie euch einmal erspäht haben (was teilweise nicht leicht ist) natürlich immer, weshalb ihr jeden Ort vorher auskundschaften solltet. Dafür wird vor allem das Fernglas empfohlen. Da jeder Spieler fast immer Geräusche macht, lohnt es sich auch kurz anzuhalten und zu horchen, ob weiterhin Schritte zu hören sind. Damit könnt ihr gut Mitspieler in der Nähe ausmachen und euch vor Angriffen von hinten schützen.

Zombies oder Mitspieler – Wer ist schlimmer?

Es gibt nur zwei Gegner in The War Z, aber die können euch mächtig Ärger machen. Während Zombies erst in der Gruppe wirklich stark werden, solltet ihr euch am meisten vor den anderen Spielern in Acht nehmen. Zombies können leicht durch andauernde Schläge gegen den Kopf getötet werden. Hier braucht man keine unnötige Munition verschwenden, Schläge mit Hammer oder Taschenlampe reichen völlig. Man sollte, solange man es nur mit einem Untoten zu tun hat, direkt vor dem Zombie stehen bleiben und etwas über den Kopf zielen (gilt nur bei Nahkampfwaffen). Sobald die wandelnde Leiche einen Treffer kassiert hat, kann sie sich so schnell nicht wehren. Wenn man etwas Übung hat, fallen die meisten Untoten nach drei bis fünf Schlägen um. Nur in der Gruppe solltet ihr vorsichtig sein und oft erstmal ein Stück weglaufen. Da die Zombies nur Schritttempo drauf haben, könnt ihr dann aus sicherer Entfernung schnell eine hoffentlich vorhandene Waffe zücken und gezielte Schüsse setzen. Anvisieren ist hier Pflicht, denn jede Kugel ist kostbar und jeder Schuss daneben unverzeihlich. Wenn ihr in der Gruppe unterwegs seid, reicht es auch, wenn euer Partner direkt neben einem anderen Zombie steht, da dieser dann sein Ziel wechselt und ihr die Gruppe spalten könnt. Bis zu drei Zombies sollten im Nahkampf kein Problem sein, wenn ihr ein bisschen um sie herum lauft.

Mitspieler hingegen sind wesentlich leichter zu töten und genau das macht die ganze Sache so erbarmungslos. Ein Volltreffer mit der Keule reicht schon aus, dass der Mitspieler tot zu Boden geht und all seinen Loot vor euch ausbreitet. Dieses Schicksal kann euch natürlich genauso schnell ereilen. Daher ist hier oberste Vorsicht geboten und wir raten dazu, jeden Mitspieler entweder zu erlegen oder ihm aus dem Weg zu gehen. Wirklich sicher ist man nur mit Freunden oder Bekannten. Dies mag zwar hart klingen, aber The War Z macht einen schon ein bisschen paranoid. Sobald man selbst eine Waffe hat, wird man kurzerhand erledigt, nur damit der Bandit ein paar mehr Gegenstände für die  eigene Tasche bekommt. Hier gilt also das Motto: Lieber er als ich. Wenn euch diese Vorgehensweise zu brutal sein sollte, ist es ratsam, einfach unbemerkt zu verschwinden und sich einen anderen Ort im Spiel zu suchen. Ihr müsst quasi immer damit rechnen, dass sich euer Gegenüber, auch wenn er den ganzen Weg durch den Wald hindurch freundlich war, plötzlich entscheidet, dass ihr sterben müsst. Nur weil ihr gerade eine Waffe oder Sonstiges aufgehoben habt. Oft ist es auch einfach nur die Angst, weil man nicht weiß, was der Andere als Nächstes machen wird und man einfach nur auf Nummer sicher gehen will.

Ratsam ist es auch, immer via TAB-Taste zu gucken, wer gerade alles auf dem Server unterwegs ist. Da seht ihr dann auch, ob ihr bekannte Banditen (also Player-Killer) mit auf der Karte habt. Mit F1 wechselt ihr im Chat auf Proximity und seht, ob sich Spieler in der Nähe unterhalten. Ihr könnt so auch mitteilen, dass ihr freundliche Absichten habt und damit Missverständnisse vermeiden. Allerdings sollte man eine positive Antwort nicht für bare Münze nehmen. Die Absichten eurer Mitspieler können sich schnell ändern.

Sichere Zonen immer besuchen

Die wichtigsten Orte in Colorado sind die sogenannten safe settlements, beziehungsweise sicheren Zonen. Davon gibt es drei Stück und dort angekommen seid ihr vor den Angriffen der anderen Spieler und natürlich auch vor Untoten sicher. Dies macht diese Oasen zwar schon lohnenswert, doch das Wichtigste an ihnen ist der Zugriff auf das globale Inventar. Ein Lagerplatz für Items, der von all euren Charakteren gemeinsam benutzt und nicht von Banditen geplündert werden kann. Hier solltet ihr immer überschüssige Items einlagern, damit ihr, falls ihr doch mal einen Anfall von Tod erleidet, nicht alles verliert. Wie eingangs schon erwähnt, solltet ihr eure Routen im Spiel so planen, dass ihr zwischendurch immer schnell in eine sichere Zone könnt, um euch zu entlasten. Nehmt auch immer nur das Nötigste an Vorräten und Waffen mit auf die Reise, da ihr viele Gegenstände finden werdet und natürlich auch den Taschenplatz braucht. Vor allem Schusswaffen sollte man nur dann mitnehmen, wenn ihr in eine der Megacitys wollt, mit Freunden unterwegs seid oder einfach genügend davon auf Lager habt, dass ihr auch mal eine verlieren könnt.

Kleiner Itemratgeber

Auf eurem Weg durch Colorado findet ihr viele Items, von denen man auf den ersten Blick gar nicht weiß, ob sie wirklich nützlich sind. Wir haben einige wichtige hier aufgelistet, damit ihr einen besseren Durchblick habt.

  • Dosenessen (z.B. Can of Pasta): Füllt Essen komplett auf
  • Snacks (Chips, Granola Bar): Füllt wenig Essen auf
  • Wasser 375ml, Can of Soda: Füllt wenig Trinken auf
  • Wasser 1L: Füllt Trinken komplett auf
  • Coconut Water: Füllt Trinken komplett auf
  • Energydrink: Füllt Energiebar (Sprinten) auf
  • Antibiotics: Füllt Leben sofort voll auf
  • Painkiller / Bandage / Medikits: Füllt Leben teilweise wieder auf
  • Bandage DX: Füllt sehr gut Leben auf

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