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Guild Wars 2: Teil 1: Die Flamme des E-Sports neu entfacht

Von Redaktion PlayCentral - News vom 21.06.2012 19:07 Uhr

In Guild Wars 2 wird alles besser. Das zumindest möchten die Entwickler nur zu gerne vermitteln und der aktuelle Hype um den Titel existiert sicher nicht ohne Grund. Besonders das im Vorfeld so hochgelobte PvP-Konzept sticht dabei deutlich heraus. Im ersten Teil unserer Reihe wollen wir uns mit genau diesem Konzept einmal näher auseinandersetzen und euch einen Einblick hinter die Kulissen der geplanten PvP-Veranstaltungen bieten. Ob Guild Wars 2 wohl das Zeug dazu hat, das E-Sport-Feuer weiter zu entfachen?

Klassisches PvP

Das PvP-System in Guild Wars 2 stellt die Spieler vor die Wahl zwischen zwei Modi. Je nach Belieben lässt es sich nämlich in die strukturierten Kämpfe oder in das Welt-gegen-Welt PvP einsteigen. Beide Arten unterscheiden sich dabei stark voneinander. Bereits bekannt aus Guild Wars, bilden die Schlachtfelder auch im zweiten Teil die Grundlage der Turniere und des kompetitiven Kampfes im kleinen Rahmen. Die ersten Gefechte dieser Art fanden bereits am letzten Beta-Wochenende statt und sorgten für Spannung und Unterhaltung unter den Teilnehmern. Doch dazu später mehr. Generell spielt man im Team gegen die gegnerische Mannschaft mit dem Ziel, als erste Truppe die benötigten 500 Punkte zu sammeln um so die Partie zu gewinnen und den süßen Geschmack des Sieges zu kosten. Punkte erhält man dabei für verschiedene Aktionen. Vom Töten eines Gegenspielers, über das Einnehmen von Eroberungspunkten und Halten von selbigen existieren eine Vielzahl an Möglichkeiten, eine Partie zu Gunsten des eigenen Teams zu entscheiden. Dies lässt entsprechend massenhaft taktische Freiheiten zu und macht die einzelnen Kämpfe auch auf Dauer interessant. Hier wird außerdem deutlich, wie facettenreich Guild Wars 2 sein kann. Auf einer Karte gilt es beispielsweise, auch die Belagerungswaffen des Feindes zu vernichten, auf der nächsten müssen wir uns dann auch gegen Drachen oder Seeungeheuer wehren, gibt es doch auch strategische Positionen unter Wasser, die eingenommen werden wollen. Soweit so gut, doch Guild Wars-Veteranen werden hier sicher einige bekannte Elemente wiederfinden. Im Groben bleibt also auch Guild Wars 2 alten Prinzipien treu und erfindet das Rad nicht neu. Trotzdem lässt sich das gigantische Potential nicht leugnen.

Zentrale, bitte kommen

Doch warum ist der Kampf von Spieler zu Spieler so wichtig für Guild Wars 2 und nimmt eine, wenn nicht gar DIE zentrale Rolle im neuen MMO-Blockbuster von ArenaNet ein? Zuerst darf man bereits als frischer Neuling ab Stufe zwei die Zentrale des PvP betreten. Im Gebiet selbst findet ihr euch dann in den Nebeln wieder. Diese mystische Bezeichnung birgt zwei Besonderheiten: Zum einen ist hier jeder Spieler gleich, werdet ihr doch sofort auf das maximale Level (80) gesetzt und habt freien Zugriff auf verschiedene Ausrüstungsgegenstände, zum anderen dürft ihr hier ausgiebig verschiedene Einstellungen und Charakterkonfigurationen testen und über den PvP-Browser direkt in bestimmte Gefechte einsteigen. Wem das zu lange dauert, der hat auch die Möglichkeit des Soforteinstiegs und wird auf eine zufällige Karte geschickt. Ob ihr also zwanglosen Spaß oder organisierte Action sucht, ihr kommt in jedem Falle auf eure Kosten und dürft spannende Kämpfe der Marke eins-gegen-eins bis zehn-gegen-zehn erwarten. Besonderen Flair erhält eine Auseinandersetzung dann auch gerne, wenn ihr oder einer eurer Kontrahenten angeschlagen am Boden liegt. Hier macht Guild Wars 2 einen gewagten Schritt und lässt besiegte Feinde nicht sofort sterben. Auch im niedergerungenem Zustand stehen euch nämlich noch immer vier Fertigkeiten zur Auswahl, mit denen ihr euch zur Wehr setzen könnt und, falls ihr in diesem Zustand einen Gegner töten könnt, dürft ihr eure Kräfte sogar nochmals sammeln und seid wieder voll und ganz im Gefecht zurück. Dies kann nur mit einem endgültigen Tod des am Boden liegenden Charakters unterbunden werden, wofür die Entwickler spezielle „Finisher“ implementiert haben. Mit diesen versetzt ihr auch angeschlagenen Feinden dann recht flott den finalen Gnadenstoß.

Damit es dabei jederzeit fair zugeht, haben die Entwickler nicht nur die klassische Dreifaltigkeit (Tank, DD, Healer) abgeschafft, sondern arbeiten auch kontinuierlich an der Balance im PvP. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass die Jungs von ArenaNet auch selbst täglich gegeneinander antreten und so auch die kleinsten unfairen Elemente früher oder später entlarven und anpassen.

Auswahl noch begrenzt

Im Grunde genommen gibt es bisher nur einen Spieltyp unter der Bezeichnung „Eroberung“. Dieser existiert jedoch, wie zu Beginn dieses Artikels bereits erwähnt, auf verschiedenen Karten in jeweils abgeänderter Form. Was sich dahinter verbirgt, ist schnell zusammengefasst: 500 Siegpunkte gilt es zu erringen, die Rahmenbedingungen sind bekannt und 15 Minuten bleiben eurem Team um zu gewinnen. Sollte die Punktegrenze nach Ablauf der Zeit nicht erreicht sein, so gewinnt das Team mit dem höchsten Punktestand. Besondere Punkte könnt ihr durch das Töten von starken Monstern auf bestimmten Karten erlangen. Diese fallen unter die Rubrik „Sekundärziele“ und stellen eine knifflige Herausforderung taktischer als auch spielerischer Natur dar. Nur das Team, welches sich sämtliche Facetten des PvP zu seinen Gunsten aneignet, hat eine Chance als Sieger vom Platz zu gehen. So treten oftmals taktische Fragen auf: Sollen wir den Punkt gemeinsam einnehmen und so schneller unter unsere Kontrolle bringen? Oder doch lieber verteilt ausschwärmen, um unter Umständen gleich alle Punkte erobern zu können?  Ist der Gegner jedoch bereits in der Nähe, entfällt eine Eroberung eventuell komplett und man sollte auf ein Sekundärziel ausweichen. Taktische Tiefe ist also vorprogrammiert, doch ein paar Vögelchen zwitschern bereits fleißig von weiteren geplanten PvP-Modi. Vielleicht lässt sich ArenaNet ja noch etwas ganz Besonderes einfallen…

Was das Herz begehrt: Turniere

Turniere stellen einen weiteren Aspekt des strukturierten PvP dar und bieten euch die Möglichkeit an organisierten Gefechten teilzunehmen. In Turnieren sind die Teams auf jeweils fünf Spieler beschränkt, die Gefechte dürft ihr jedoch auf denselben Schauplätzen austragen. Dabei muss man zwischen verschiedenen Veranstaltungstypen unterscheiden. Bei kleineren Events können bereits unerfahrene Spieler ihre ersten Versuche wagen, bevor es dann mit einem (professionell) organisierten Team an die ruhmreichen und größeren Turniere geht. Unterschieden wird vor allem zwischen drei Modellen. Zum einen wären da die von Spielern organisierten Wettkämpfe, die sich besonders flexibel gestalten lassen. Zum anderen gibt es noch die spontanen Partien, die meist binnen weniger Stunden beginnen und enden und oftmals einen eher überschaubaren Umfang bieten. Zu guter Letzt sind die zeitlich strukturierten Turniere zu nennen. Diese stellen die Königsdisziplin dar und, nach KO-Prinzip, werden monatliche und sogar jährliche Sieger gekürt. Um an einem solchen Gefecht teilzunehmen, müsst ihr bereits eine bestimmte Anzahl an Qualifikationspunkten aus spontanen Turnieren gesammelt haben.

Ausblick

Viel zu sehen gab es bisher leider nicht vom so hoch gelobten PvP in Guild Wars 2. Doch wenn die Entwickler auch nur ansatzweise das halten können, was sie versprechen, landet der MMO-Hit ganz sicher einen gewaltigen Erfolg in der E-Sport-Szene. Von Spielern gestaltete Turniere dürften dabei eine gewaltige Rolle einnehmen und Seiten wie die „ESL“ werden sich bereits jetzt die Finger danach lecken. Wir sind in jedem Falle gespannt, wie sich Guild Wars 2 entwickeln wird. Im nächsten Teil unserer Reihe wollen wir im Übrigen die andere Seite des PvP genauer unter die Lupe nehmen, denn auch die Welt-gegen-Welt-Gefechte haben faustdickes Potential hinter den Ohren.

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