PLAYCENTRAL TESTS GTA: Vice City

GTA: Vice City: Das 80er Jahre-Fever für unterwegs

Von Tobias Fulk - Test vom 08.01.2013 16:59 Uhr

Für viele zählt GTA: Vice City noch heute zu den besten Teilen der langjährigen Grand-Theft-Auto-Serie von Rockstar Games. Nachdem es schon der dritte Teil mit großartigem Erfolg auf die heutigen iOS- & Android-Geräte geschafft hat, beauftragten die New Yorker die War Drum Studios mit der Portierung des klassischen GTA-Titels aus dem Jahr 2002. Die War Drum Studios waren unter anderem schon für die mobile Portierung von Max Payne und auch für Grand Theft Auto III auf iOS & Android zuständig. Nun die spannende Frage: Funktioniert GTA: Vice City mit seiner grandiosen 80er-Jahre-Atmosphäre auch auf den Tablets und Smartphones der heutigen Zeit? Oder sollte man doch lieber zur PC- beziehungsweise Konsolen-Fassung des Klassikers greifen? Wir verraten es euch in unserem Test!

Willkommen in Vice City

Die Handlung von GTA: Vice City hat sich trotz der HD-Portierung auf iOS- & Android nicht verändert. Noch immer schlüpfen wir in die Haut von Thomas „Tommy“ Vercetti. Der wurde gerade frisch aus dem Knast Liberty Citys entlassen, nachdem er vor rund 15 Jahren wegen Mordes in selbigen gesteckt wurde. Sein Boss Sonny Forelli ist bei seiner Freilassung am Start und hat gleich den nächsten Auftrag dabei. Tommy soll gemeinsam mit zwei Freunden nach Vice City (oder auch Miami) reisen, um dort einige illegale Drogengeschäfte mit den Vance-Brüdern abzuwickeln. Gerade aus Sicht von Vercetti, der vor Kurzem erst aus der Haft entlassen wurde, eine absolut beschränkte Idee. Aber er macht es. Die Haupthandlung von GTA: Vice City spielt im Jahre 1986. Das spiegelt sich natürlich auch in der Spielwelt wieder. Überall dieses charmante 80er-Jahre-Flair. Und auch auf dem Smartphone oder Tablet dudelt uns stets bekannte Musik ins Ohr, wenn wir das Autoradio einschalten. Als Stadtvorlage diente bei der Erstentwicklung des GTA-Sidekicks Miami – quasi die Vorzeigestadt der 80er.

Doch wir erleben nicht nur Bandenkämpfe zwischen amerikanischen Gangstern, sondern vor allem auch zwischen Kubanern und Haitianern. In der Spielwelt von GTA: Vice City finden sich viele Schauplätze wieder, die ohne Weiteres auch aus dem Mafiastreifen „Scarface“ (1983) stammen könnten. Da wäre zum Beispiel die Villa, welche in der Mitte der beiden Inselpromenaden liegt und mit einem blutigen Badezimmer an die Kettensägen-Szene aus dem Film erinnert. Auch die Inneneinrichtung der Malibu-Clubs erinnert stark an die Lokalitäten aus Scarface. Lange Rede, kurzer Sinn: Inhaltlich hat sich trotz der Portierung auf iOS- & Android-Geräte absolut nichts verändert.

Verbrecherisches Handling inklusive

Die entscheidende Frage lautet: Kann GTA: Vice City technisch mit den großen Brüdern mithalten? Für Aktionen zu Fuß und auch im Fahrzeug gibt es wieder die Touchpads. Festgelegte Buttons auf dem Bildschirm lassen euch Aktionen wie Gas geben, bremsen, nach links und rechts lenken oder aber zu Fuß auch rennen, schlagen und in ein Fahrzeug einsteigen durchführen. Ohne fahrbaren Untersatz unter dem Hintern funktioniert das noch relativ gut – mal von der meist schwammigen Zielsuche mit Waffen abgesehen. Während wir jedoch bei GTA III noch das eine oder andere Auge zugedrückt haben, wenn es bei der Steuerung mal haperte, müssen wir bei GTA: Vice City ganz klar die katastrophale Fahrzeug-Steuerung kritisieren. Selbst auf dem Tablet, auf dem man eine weitaus größere Handlungsfläche hat, schlieren die Fahrzeuge nur so über die Strecke. Es ist nahezu unmöglich, auch nur einige Meter geradeaus zu fahren, was in einem Titel, in dem es vor allem auf Fahrzeuge ankommt, einer Katastrophe gleicht.

Ein weiterer Kritikpunkt in Sachen Handling, aber längst nicht so nervig wie die unpräzise Steuerung, ist die Kamera. Haben wir auf PC Maus und Tastatur zum Schwenken der Third-Person-Kamera, erledigen wir das auf dem Mobilgerät mit den Händen. Leider reagierte die Kamera in actionreichen Momenten nur sehr sperrig, teils sogar gar nicht. Schnell machte sich ein Frustgefühl breit, da wir die Mission wegen technischer Mängel erneut starten mussten. Schade, aber seitens der Steuerung wäre sicherlich noch ein wenig Tuning nötig gewesen.

PS2-Stil mit Sternchen

Kommen wir abschließend noch zur allgemeinen Technik. Hier haben die War Drum Studios saubere Arbeit geleistet. Während GTA: Vice City auf den mobilen Geräten in Sachen Handling doch gravierende Schwächen aufweist, hat man die Optik im Gegensatz zu den „großen“ Ablegern nochmal ordentlich aufgebohrt. Wie schon GTA III erstrahlt auch Vice City in hübscher, optimierter HD-Optik. Das fällt vor allem auf, wenn wir die Charakter-Modelle etwas näher betrachten. Nerviges Kantenflimmern und etwaige Ruckler beim Aufbau der Stadt gehören mit der Veröffentlichung via iOS und Android endlich der Vergangenheit an. Beeindruckend, wie die Entwickler eine große Welt auf solch verhältnismäßig kleine Geräte gepackt haben, ohne dabei optische Einbuße zu machen.

GTA: Vice City Action PS2, Xbox, PC, iOS
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