Grand Theft Auto VI setzt die Tradition fort, die Rockstar Games bereits mit dem Next-Gen-Upgrade von GTA V eingeführt hat: ein optionaler First-Person-Modus. Die Möglichkeit, Los Santos oder jetzt die neue Stadt von GTA VI aus der Ego-Perspektive zu erleben, ist weiterhin vorhanden. Doch viele Spielerinnen und Spieler sind sich einig – das wahre GTA-Gefühl entfaltet sich erst in der Third-Person-Ansicht.
Die Entwicklung der Perspektiven bei Rockstar
Warum gibt es überhaupt einen First-Person-Modus in GTA 6? Bereits beim Sprung von der PlayStation 3 zur PlayStation 4 überraschte Rockstar mit der Einführung des First-Person-Modus in GTA V. Diese Neuerung war weit mehr als nur ein Gimmick: Sie veränderte die Immersion und das Spielgefühl grundlegend und wurde später sogar zum Standard bei Red Dead Redemption 2.
Auch GTA VI bietet diesen Modus ab Veröffentlichung an. Damit knüpft Rockstar an die jüngsten Erfolge an und spricht all jene an, die sich gerne mitten ins Geschehen versetzen. Dennoch bleibt die klassische Third-Person-Sicht für viele der Goldstandard – und das aus gutem Grund.
Third-Person bleibt der Favorit vieler Fans
Was spricht für die Third-Person-Perspektive in GTA 6? Gerade bei Verfolgungsjagden, wilden Schießereien oder spektakulären Explosionen entfaltet sich die volle Wirkung des Spiels erst aus der distanzierten Perspektive. Die Kamera erlaubt es, das gesamte Geschehen zu überblicken. Das ist nicht nur cineastisch reizvoll, sondern auch spielerisch sinnvoll.
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Auch die Fahrzeugsteuerung, das Navigieren durch enge Gassen und das Beobachten der Umgebung wirken in der Third-Person oft natürlicher. Die Sicht auf den eigenen Charakter stärkt zudem die Verbindung zur Spielfigur – ein Aspekt, der bei GTA mit seiner starken Betonung auf Individualität und Customisation besonders wichtig ist.
Mehr als nur eine Spielweise: Customisation und Darstellung
Welche Rolle spielt die Charakterdarstellung bei der Perspektivwahl? In GTA VI wird die Personalisierung voraussichtlich wieder eine zentrale Rolle einnehmen. Kleidung, Frisuren, Tattoos – alles wird anpassbar sein. Doch wer in der Ego-Perspektive spielt, sieht von all dem kaum etwas. Das war bereits ein Kritikpunkt bei Cyberpunk 2077, in dem die vielfältigen Customisation-Optionen kaum zur Geltung kamen.
Die Third-Person-Kamera ermöglicht es hingegen, die eigene Figur in Aktion zu sehen – sei es in Cutscenes, bei Missionen oder einfach nur beim Flanieren durch die Straßen. Gerade die Darstellung in Zwischensequenzen profitiert enorm von dieser Sichtweise.
Vor- und Nachteile im direkten Vergleich
Wie unterscheiden sich First- und Third-Person beim Gameplay? Beide Perspektiven haben ihre Stärken. Um das besser zu veranschaulichen, hilft ein direkter Vergleich:
| Aspekt | First-Person | Third-Person |
|---|---|---|
| Immersion | Sehr hoch | Moderate Immersion |
| Übersicht | Begrenzt | Sehr gut |
| Shooter-Gameplay | Präziser | Intuitiver |
| Fahrzeugsteuerung | Schwieriger | Flüssiger |
| Charakterdarstellung | Kaum sichtbar | Ständig sichtbar |
| Customisation sichtbar | Nur in Menüs | Im Spielverlauf sichtbar |
Wann lohnt sich die First-Person trotzdem?
Gibt es spielerische Vorteile durch die Ego-Perspektive? In bestimmten Situationen kann die First-Person-Ansicht sogar von Vorteil sein. Beim Zielen während Schusswechseln oder in engen Räumen bietet sie eine direktere Sichtlinie. Vor allem in Missionen, die auf Präzision und Reflexe setzen, kann sie eine bessere Kontrolle ermöglichen.
Trotzdem bleibt es eine Ergänzung – kein Ersatz. Für viele dürfte der Modus eine nette Abwechslung sein, die punktuell genutzt wird, etwa bei Schießereien, aber nicht dauerhaft für das gesamte Spiel.
Abwechslung durch Perspektivwechsel
Wie sinnvoll ist es, zwischen den Perspektiven zu wechseln? Rockstar bietet dir die Möglichkeit, jederzeit zwischen den Kameraperspektiven zu wechseln. Das sorgt für Flexibilität und erlaubt es, die Stärken beider Ansichten gezielt zu nutzen. Beispielsweise kannst du in Verfolgungsjagden auf Third-Person setzen, in Schusswechseln aber kurzzeitig in die Ego-Perspektive wechseln.
Dieses dynamische Umschalten ist ein echter Pluspunkt und zeigt, wie Rockstar das Spielerlebnis individualisierbar macht – ganz ohne Kompromisse bei der Immersion oder Übersicht.
Fazit: Third-Person bleibt der Kern von GTA
Warum fühlt sich Third-Person in GTA einfach richtig an? Die Third-Person-Ansicht ist nicht nur nostalgisch, sondern auch funktional die bessere Wahl für viele Aspekte des Spiels. Sie bietet Übersicht, Charakterbindung und ein filmreiferes Erlebnis – genau das, was GTA seit jeher ausmacht.
Der First-Person-Modus ist eine spannende Ergänzung, aber kein Ersatz für das klassische Spielerlebnis. GTA VI wird mit Sicherheit von dieser Flexibilität profitieren – doch wer das volle Paket genießen will, wird sich vermutlich immer wieder in die Third-Person zurückversetzen.
Welche Perspektive wirst du in GTA VI bevorzugen? Nutzt du den Wechsel zwischen den Modi oder bleibst du bei einer festen Ansicht? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!




