Wer sich seit der Ankündigung von Haunted Chocolatier fragt, wie viel Zeit Eric ConcernedApe Barone eigentlich noch in Stardew Valley steckt, bekommt jetzt eine ungewöhnlich klare Antwort. In einem aktuellen Interview hat der Entwickler offen erklärt, wie er seine Arbeitswoche zwischen dem kommenden Projekt und dem Dauerbrenner aufteilt und warum sich beides heute deutlich komplizierter anfühlt als früher.
Haunted Chocolatier gilt als indirekter Nachfolger des extrem erfolgreichen Farming-Rollenspiels Stardew Valley, das seit 2016 zum festen Inventar vieler Cozy-Game-Fans gehört. Gleichzeitig bekommt Stardew Valley weiterhin Content-Updates, was in den letzten Jahren immer wieder zu Verzögerungen rund um Haunted Chocolatier geführt hat.
So teilt ConcernedApe seine Woche auf
Wie viel arbeitet ConcernedApe offiziell an Haunted Chocolatier und Stardew Valley? Laut Barone liegt der Fokus inzwischen klar auf Haunted Chocolatier: Er arbeitet daran fünf Tage pro Woche. Die verbleibenden zwei Tage gehen an Stardew Valley und die dortigen, fortlaufenden Updates.
Damit bestätigt sich, dass Stardew Valley für ihn keineswegs ein abgeschlossenes Kapitel ist. Barone gilt seit Jahren als jemand, der sein erstes großes Spiel nicht einfach liegen lassen möchte, sondern es immer wieder um Inhalte, Features und kleine Überraschungen erweitert.
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Zuletzt war es rund um Haunted Chocolatier zeitweise ruhiger geworden, was bei vielen Fans die Sorge ausgelöst hatte, das Projekt könne ins Stocken geraten. Anfang 2026 hatte Barone jedoch bereits klargestellt, dass das Spiel weiterhin aktiv in Entwicklung ist. Das neue Wochenmodell wirkt wie ein weiteres Signal, dass Haunted Chocolatier zwar vorankommt, Stardew Valley aber parallel weiter gepflegt wird.
Warum die Entwicklung heute schwieriger ist als damals
Warum kommt Haunted Chocolatier trotz Fokus nicht schneller voran? Barone beschreibt die Arbeit an Haunted Chocolatier als deutlich anspruchsvoller als damals bei Stardew Valley, auch wegen der Rahmenbedingungen. Während er früher als weitgehend unbekannter Solo-Entwickler einfach entwickeln konnte, ist er heute mit deutlich mehr Ablenkung und Zusatzaufgaben konfrontiert.
Ich muss einfach verschwinden, in eine Hütte gehen und ohne Ablenkung arbeiten. Es ist ehrlich gesagt sehr schwierig und ablenkend, Stardew Valley zu haben und Fanpost zu bekommen. Ich schätze es sehr, dass die Leute das Spiel so lieben, aber es stimmt: Es ist schwer, all diese Dinge unter einen Hut zu bringen und wirklich komplett fokussiert zu sein.
Neben Fanpost nennt er auch Anfragen aus dem Business-Umfeld, die Zeit fressen und reine Entwicklungsarbeit ausbremsen. Unterm Strich bedeutet das: Selbst wenn die Arbeitstage klar verteilt sind, kommt zusätzliches Organisieren, Abstimmen und Reagieren obendrauf.
Haunted Chocolatier bleibt ein Langzeitprojekt
Was bedeutet das für Release und Umfang von Haunted Chocolatier? Auch mehr als fünf Jahre nach der ersten Ankündigung wirkt ein Release weiterhin nicht nah. Zuletzt hatte Barone außerdem durchblicken lassen, dass Fans bis mindestens 2030 Geduld brauchen könnten. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass Haunted Chocolatier größer, komplexer und in der Welt umfangreicher ausfallen soll als Stardew Valley.
Während zu Haunted Chocolatier noch viele Details offen sind, liefert Stardew Valley weiterhin Stoff für Rückkehrer: Allein der Hauptstrang rund um das Gemeindezentrum kann gut 50 bis 60 Stunden füllen, und wer sich in optionale Inhalte, Optimierung und Geheimnisse reinfuchst, landet schnell bei deutlich mehr Spielzeit. Wenn Haunted Chocolatier eine ähnliche offene Struktur anpeilt, nur mit Fokus auf Schokolade und Süßwaren statt Farming, sind die Erwartungen entsprechend hoch.
Wie steht ihr zur Aufteilung: Findet ihr es gut, dass Stardew Valley weiter Updates bekommt, auch wenn Haunted Chocolatier dadurch länger braucht, oder wünscht ihr euch einen klaren Schlussstrich zugunsten des neuen Spiels? Schreibt es in die Kommentare.




